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ducte und fremder Bequemlichkeiten selbst im Innern des
Landes verbreitete, als ndthig war, um der Lüsiernheit des
übrig gebliebenen Reichen einen Gegenstand der Veschäftigung
zu geben.
Kam nun ein Fall, in welchem es sichtbar werden
konnte, wie sehr sich der reichgewordene freiheitfühlende
Städter von seinem Urältervater dem dürftigen halbfreien
Landmann unterschied, der nichts als Sicherheit seines Lebens
und ruhigeren Genuß seines Brods hinter den Stadtmauern
suchte, so: brach fast mit einer planmäßigen Eintracht
in allen Städten Empdrung aus, und das Volk riß
entweder die Regiceung oft mit Blutvergießen an sich,
oder setzten sich sämmtliche Städte gegen den Landesherrn
in einen Zustand der Freiheit, der sie beinahe noch furcht-Beschüter
des Landfriedens im westnördlichen Deutschland war,
so vereinigten sich die Städte unter einander selbst, zur Erhaltung
sicherer Landstraßen und zum Schut ihres einmal
schon gedeihenden Handels. Nur sind die Wirkungen dieses
großen Bundes im Lande zwischen Weser und Leine schwerlich
vor der letzten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts empfunden
worden. Alle vier großen Städte des Fürstentbums Calenberg,
Hannover, Hameln, Göttingen und Northeim, und
neben ihnen noch Münden sind Mitglieder des Hanfeatischen
Bundes gewesen (Willebrand Hansische Chronik S. 12) aber
die Epoche, wenn jede derselben eintrat, konnte ich bisher noch
nicht finden, so wie bei mehreren derselben die Zeit ihres Austretens
aus der großen Verbindung nicht wohl bestimmt werden
kann. Noch in einer Urkunde von 1603 hat die Hanse selbst
jene obgenannten vier großen Städte noch zu ihren Mitgliedern
gezählt, ungcachtet Göttingen schon 1558 aufgekuͤndigt
batte.
Hannover gehörte im Jahr 1368 gewiß schon zur Hanse.
S. die Urk. bei Willebrand S. 20, aber von Görtingen konnte
ich keine gleichfruhe Spur enrdecken.