1692.
1693.
1694,
1695.
1697,
1698.
1706.
1707.
1717.
1718,
1727.
1728.
1733.
1738.
1746.
21
vogtländischer, thüringer, wittenberger, neustädter (dazu die Lausitzen,
die Stifter, das, Hennebergsche und Manmsfeldsche).
Prinz Albrecht v. Weißenfels, Herzog Augusts vierter Sohn, wird katholisch.
das Ober-Postamt in Leipzig für's ganze Land eingerichtet. —
27. Apr. stirbt Kurfürst Johann Georg IV., der letzte evangelische
Kurfurst, der letzte in Freiberg begrabene Albertiner (der erste war
Heinrich der Fr. 1541.).
Christian August, Prinz von Sachsen-geiz, wird katholisch, dann (1696.)
Bischof von Raab, spaäter (1706.) Erzbischof von Gran in Ungarn und
Kardinal.
23. Juni. Kurfürst Friedrich August J. wird katholisch und König
von Polen.
Das Singen evangelischer Kernlieder wird in Kursachsen verboten.
Krieg Karls XII. von Schweden wider unsern Kurfürsten wegen Polen.
Friedrich August abgesetzt. Die Schweden in Sachsen. Nach
dem Falle Karls 1709. nimmt Friedrich August wieder von Polen Besitz.
Die Reformirten erhalten einen Betsaal und freie Religionsübung in
Leipzig (und Dresden).
Herzog Moritz Wilhelm von Zeiz, durch den Jesuiten Schmelzer zum
Katholizismus geführt (18. April),
16. Octbr. wird wieder evangelisch, stirbt 15. Novbr., sein Land
kommt an's Kurhaus.
Stiftung der Herrnhuter Gemeine durch Graf Zinzendorf.
stirbt Herzog Heinrich v. Barby (Herzog Augusts v. Weißenfels dritter
Sohn), der einzige (durch seine Gemahlin, eine Prinzessin von Dessau)
zur reformirten Kirche übergetretene Wettiner.
stirbt Kurfürst und König Friedrich August I. Sein Sohn, Friedrich
August II. bis 1763. Graf Brühl „Ministerregent“ in Kursachsen
(1747.).
Aussterben der merseburger Linie mit Herzog Heinrich;
Aussterben der weißenfelser Linie mit Herzog Johann Adolf II.
Beide Länder an Kursachsen und so ist das gesammte albertinische Gebiet
wieder vereinigt.
Verbesserung: Auf der Karte ist der Name „Zeiz“ weggeblieben, das
Ortszeichen ist angegeben; die Ergänzung kann nach den übrigen Karten leicht
geschehen.
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