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K 4.
Dem freien Ermessen der Amtsversammlungen,
Gemeinde= und Stiftungsräthe
bleibt es anheimgegeben, welchen
der hiezu ermächtigten Bauverständigen
sie für jeden einzelnen Fall, oder für eine
ganze Relhe von Fällen zur Prü#-fung
ihrer Risse und Ueberschläge erwählen
wollen.
Ausgeschlossen sind nur diejeuigen, welche
in demfelben Oberamtobezirk ein zünftiges
Bau-Gewerbe treiben.
4. 5.
Die Mittheilung der Risse und Ueberschläge
an den zur Prüfung ermächtigten
C. ö.) und erwählten (K. 4.) Bauverständigen
geschieht durch das Oberamt
(in Stiftungssachen durch das gemeinschaftliche
Oberamt) unter Veifägung der
nöthigen Erléurerungen oder sonstigen Bemerkungen.
Die Reoisions = Bemerkungen werden
sowohl in den Riß oder Ueberschlag selbst,
als in das Begleitungs-Schreiben eingerragen,
mit welchem der Nevident die
Aktren an das Oberamt, (Lgemeinschaftl.
H. Amt) zurückgiebt.
K##.
Sellte der Revident den ihm zur Pruͤ-fang
initgecheilten Ritß und Ueberschlan
für den vorliegenden Zweck ganz unbrauchbar
erachten; so hat er die Gründe dieses
Urtheils dem (gemeinschaftlichen) Oberamt
mit dem Antrage mitzutheilen, die Fertigung
eines neuen Risses und Neberschlags
zu veranlassen,
Findet das (gemeinschaftliche) Oberamt
den Antrag hinreichend begründet, so hat
dasselbe in dessen Gemäßbeit die Mmtspersommlung,
den Gemelnde= oder Stiftungsrath
zu bescheiden, und den hiernach umgearbeiteten
Riß und Ueberschlag nochmals
demselben Revidenten zur Präfung mitzutheilen.
L#v3
Will eine Amtsversamwlung, ein Gemeinde
= oder Stiftungsrath in diesen
oder irgend einem andern Falle nicht blos
die Prüfung, sondern die Fertigung des
Risses und Ueberschlags einem der von
Staatswegen ermächtigten Bauverständlgen
übertragen; so Fleibt es ihrem Ermessen
anheimgestellt, ob sie denselben einer
Nach-Prüfung durch einen zweiten hiezu
ermächtigten Techniker unterwerfen willg.
8.
Wenn das (gemeinschaftliche) Oberamt
bei den Bemerkungen des Revibentennichts
weiter zu erinnern finder; so hat
os den vevidirten Riß und Ueberschlag der