Full text : Handbuch für Landgemeinde-Verwaltungen.

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Koͤnnen  sie  sich  darüber  usche  vereinigen,  so  Hat  der  Rlchter  im  ZJweifel  elne  ander.
weste  Subhaskation  ohne  Anstand  einzulesten,  in  welchem  Falle  der  Bletende  an  sein  Gebot
ulche  weiter  gebunden  Ist.  Findee  sich  in  dem  onzuberaumenden  anderweiten  Erstehungstermine,
  welcher  mit  dem  im  ersten  Termine  erfolgten  Gebote  zu  eröffnen  (Kt,  auch  nur  ein
einziger  Bieter,  so  ist  dlesem  das  Grundstück  zuzuschlagen.

+  22.

Dle  in  gegenwärtigem  Gesetze  vorgeschrlebenen  Formen  find  ulche  blos  bel  nothwendigen
Sobbastaklonen  überhaupt,  sondern  auch  bei  Versußerung  von  den  Grundstücken  der  Minderfäheigen
  und  anderer  ihnen  glelchstehenden,  phyhischen  oder  moralischen  Personen  zu  beobachten
und  es  werden  hierdurch  die  in  der  Justizverordnung  vom  Jahre  1751  §.  18  wegen  der  Generassübhastation,
  ingleichen  die  in  der  ersten  Deeision  von  1764  unter  4  bis  mit  12  wegen
des  Subhastationsverfahrens  enthallenen  Vorschristen,  so  weie  sie  nlcht  oben  §.  12  und  15
belbehalten  worden,  außer  Kraft  geseht.

5K.  23.

Wenn  ber  unterllegende  Sorellebell  dem  Obslegenden  elne  bestimmee  bewegliche  Soche
herauszugeben  hat,  so  ist  ihm  dieselbe  sofore  nach  Ablauf  der  oben  §.  2  bestimmten  Hülfsseist
  obne  Weiteres  Gerschtswegen  abzunehmen  und  dem  Obstegenden  zu  behändigen.

Slud  zugleich  mit  der  Herausgabe  Schäden  und  Kosten  zu  ersetzen,  so  ist  diesfalls
bas  für  dle  Hülsevollstreckung  wegen  elner  Geldschuld  vorgeschriebene  Verfahren  eingzuschlagen.

8.  24.

Ist  dem  Unterllegenden  die  Ausantwortung  einer  unbeweglichen  Sache,  oder  einer  Gefammthelt
  von  beweglichen  und  unbeweglichen  Sachen,  oder  einer  Gesammtheit  von  beweglichen
  Sachen,  z.  B.  eines  Waarenlagers,  elner  Viehheerde  zuerkannt  worden,  so  ist  ihm
dlese  nach  Ablauf  der  §.  2  bestimmten  Hülssfeist  durch  die  geeigneten  Zwangsmittel  abzu  ·
nehmen,  er  des  Besihes  derselben,  da  uöthig  durch  richterliche  Gewale  zu  entsetzen  und  dle
Sache  nebst  allem  Zubehör  nach  einem  Vergeichniße  dem  Obstegenden  zu  übergeben  und  resp.
eingzurumen,  wegen  der  sonst  eewa  noch  in  Frage  kommenden  Ersaß=  und  Etlchädigungsansprüche
  an  Frücheen,  Schäden  und  Kosten  aber  das  Hülfsverfahren  wie  bei  Geloschusden
elnzulelten.