Metadata : Sammlung der Gesetze und Verordnungen für das Königreich Sachsen vom Jahre 1832. (1)

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Uiber  das  Ergebniß  der  Prüfung  wird  eine  Censur,  sowohl  im  Allgemeinen,  als  Censuren.
auch  über  jeden  besondern  Gegenstand  der  Prüfung,  ertheil',  und  zwar  nach  den  Abstufungen


1)  ausgezeichnee
2)  guc,  und
3)  mittelmäßig,
und  bei  den  beiden  letzteren,  nach  Befinden,  mit  dem  Zusaße:
sebr  gur,
mehr  als  mittelmäßig.

t.  13.

Wer  auch  die  dricte  Censur  niche  verdient,  wird  zurückgewiesen.  Es  bleibt  ihm  Wiederholung
jedoch,  sewie  auch  Demsenigen,  welcher  bei  einer  anderweiten  Prüfung  eine  günstigere  det  Pruͤfung.
Censur  zu  erlangen  hoffe,  nachgelassen,  nach  Ablauf  eines  Jahres  sich  anderweit  zur
Prüfung  zu  melden.  Bestehe  er  aber  auch  in  dieser  niche,  so  findee  ein  nochmaliges
Examen  desselben  niche  weicer  Scaté.

B.  Besondere  Bestimmungen  bei  den  verschiedenen  Forstdienststellen.
S  4.

Uiber  die  Bedingungen,  unker  welchen  um  eine  Anstellung  im  Staaks-Forstdienste  angesuche
  werden  kann,  wird,  nach  Verschiedenheic  der  Dienststelle  und  der  größern  oder
geringern  Ausbildung,  welche  zu  solcher  erforderlich  ist,  Folgendes  festgesetzt:

Für  die  Stelle  eines  Unterförsters  wird  ersordere,  daß  der  sich  darum  Bewerbende  1)  Horlichusediente,

1.)  entweder  a.)  Unterfaörsier.

a.)  bei  im  Staaksdienste  angestellten  Ober=  und  Revierförstern,  welche  zu  Annahme  von
Lehrlingen  (nach  §.  4.)  berechtige  sind,  wenigstens  drei  Jahre  sich  praktisch  ausgebilder
  und  hierüber  (nach  §.  5.)  einen  vortheilhaften  Lehrbrief  erhalten,  oder,

b.)  nach  vorgängiger  einjähriger  Lehrzeic  bei  einem  Ober=  oder  Revierförster,  die  Forst-Akademie
  zwei  Jahre  besuche  und  sowohl  über  seine  tehrzeit,  als  auch  bei  seinem
Abgange  von  der  Akademie  ein  günstiges  Zeugniß  erlange  hat,  sodann  aber

2.)  bei  in  Staatssorsten  angestellten  Forstverwaltungs-Beamten  mehrere  Jahre  als  Revierbursche
  nüßzliche  Dienste  geleistekz,  sich  hierbei  im  Forst=  und  Jagdwesen  weiter
ausgebilder  und  fleißig,  treu  und  brauchbar  erwiesen,  auch  sters  ein  sittliches  Leben
geführt,  und