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an die Privatwohltätigkeit als an die freiwillige Helferin
im Kampfe gegen Not und Elend;
6. Verhütung der Anterstützung von Personen, die bereits
verarmt hier zuziehen in der Absicht, nicht von ihrer
Hände Arbeit, sondern von den Erträgnissen ihrer Bitt-
stellerei bei Körperschaften und Einzelpersonen zu leben;
7. Vertiefung der mehr äußerlichen organischen Verbindung
der Wohltätigkeits= und Fürsorgebestrebungen durch Her-
beiführung von Gedanken- und Meinungsaustausch, durch
gegenseitige Aussprache und Belehrung über alle Fragen
und Gegenstände sozialer Arbeit.
Die Zentrale für private Fürsorge ist gleichzeitig die
Geschäftsstelle des „Leipziger Verbandes für Armenpflege
und Wohltätigkeit“, der sich aus dem „Armenverband Leipzig“,
dem „Kirchlichen Verband für Gemeindepflege“, dem „Verein
für Innere Mission“ und der „Zentrale für private Fürsorge“
mit den ihr angegliederten Vereinen usw. zusammensezl.