Anbau von Ländereien für Vermehrung des Verdienstes
und Unterhaltung der Thätigkeit gesorgt. Die Kapitu-
lations = Jeit wurde von sechs auf acht Jahre ausgedehnt,
und die Aussicht, nicht nur Unteroffizier= sondern auch
Offizier= Stellen, erhalten zu koönnen, spornte das Ehr-
gefühl und den Fleiß und Muth des gemeinen Mannes an.
Der Offizier empfing Vorbildung in der Militär-
Akademie. Beträchtliche Gehaltsvermehrung, (im Gan-
zen mit einer jährlichen Summe von 55,000 fl.) machte
ihn von kümmerlichen Nahrungssorgen frey. Er lebte
nun dem Berufe des Kriegers ausschließlicher und williger.
Die Stärke des Heeres selbst ward für die ZJukunft
höher bestimmt; im Friedensstand auf 35,4124 Mann,
im Kriegsstand auf 37,020 Mann. ") Dazu ein beson-
) 1. Zwey Feldjäger-Regimenter, der Stand jedes dersel-
benu zwey Bataillons, und zwar 2700 Mann stark in
Friedenszeiten, in Kriegszeiten jedes Regiment 2012
Mann stark.
2. 5 Grenadier-Regimenter, 8 Bataillons, 5440 Mann
stark im Frieden, 5825 im Krieg.
14 Füßilier = Regimenter, 28 Bataillons, 10,040 Mann
stark im Frieden, 20,586 im Krieg.
1 Garnisons-Regiment, 2 Bataillons, 1300 Mann
stark im Frieden, 1550 im Krieg.
1 Artillerie-Regiment, 2 Bataillons, 1300 Mann
im Frieden, 1456 im Krieg.
2 Kürassier-Regimenter, 8 Escadrons, 15706 Mann
im Frieden, 1472 im Krieg.
4# Chevaurlegers-Regimenter, 16 Escadr., 2752 Mann
im Frieden, 2044 im Krieg.
2 Dragoner-Regimenter, 3 Escadrons, 1376 Mann
im Frieden, 1472 im Krieg.
Die Stärke der ganzen Armee betrug daher 44 Bataillons,
oder 176 Kompagnien, 32 Escadronen.