Full text: Kriegsgeschichte von Bayern unter König Maximilian Joseph I. Zweiter Band. (2)

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boten derselben auf, welcher die wichtigsten Depeschen 
bei sich trug. *) 
"*) Die Rückerinnerung an jenen merkwürdigen 22ten April= 
Tag gewähre auch den ausgezeichneten baierischen Män- 
nern, welche an demselben den vaterländischen Waffen 
neuen Glanz verliehen, wohlverdiente Anerkenntniß. An 
ihrer Spitze stand der General Graf Seypdewiß, wel- 
cher seine Cavalerie-Brigade zweimal einem eben so 
tapfern Feinde entgegen führte, und den Befehl Na- 
poleon's, Wegnahme der feindlichen Artillerie, mit 
Heldenmuth vollzog. Er selbst bezeichnete den Rittmei- 
ster Rittmann, unter ihm die Lieutenants Spen- 
gel und Baron Seefried des aten Chevaurlegers-Re- 
giments, so wie den Lieutenant Volkhammer, die 
Corporäle Zahner, Edenhöfer, Rummel, Begau 
und Wurstl des 2ten Dragoner-Regiments, als die- 
jenigen, welche das feindliche Geschütz eroberten. Er 
nannte ferner den Obersten Bourscheidt, die Majore 
Rassler, Niedermayer, Plattner, ferner den 
Rittmeister Bugniet, Oberlieutenant Lurz, die Lieu- 
tenants Moll, Rückerl, den schwer verwundeten 
Wachtmeister Wagner, die Wachtmeister Hellwagg, 
Weinmann und Wall, die Corporäle Krapp und 
Pollert, dann die Gemeinen Zeilmann und Schu- 
ster als diejenigen Tapferen, welche vorzüglich zum glück- 
lichen Erfolg des wiederholten Angriffs von Seiten seiner 
Brigade beitrugen, während er jedoch auch allen übrigen 
Männern, sowohl Offizieren als Gemeinen in Bezug auf 
Tapferkeit und Ausdauer genügende Gerechtigkeit wider- 
fahren ließ. Gleiche Anerkenntniß ward denen dem Ge- 
nerallieutenant Deroy untergeordneten Infanterie-Ab- 
theilungen, besonders denen Schützen. Von der sten 
Armee= Division unter dem Baiern-Kronprinzen, 
nahm nur das iste Chevaurlegers-Regiment (Kronprinz) 
als Avantgarde Napoleon's, von Landêhut bis Egg-
	        
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