Contents : Erinnerungen des Kronprinzen Wilhelm.

Fluch  »Those  damned  Germans!le  drang  zuweilen  an
mein  Ohr.

Das  waren  Sturmzeichen.  —

Als  ich  später  den  maßgebenden  Herren  in  der  deut—
schen  Heimat  von  diesen  Beobachtungen  sprach,  wurde
die  Warnung  leicht  genommen  und  abgetan:  Daß  irgendein
  englischer  Pfefferfack  fluchte,  wenn  wir  ihm  das
Geschäft  verdarben,  was  hatte  das  zu  sagen?  Der  Mann
sollte  sein  weekend  aufgeben  und  arbeiken  wie  unsere
Leute,  dann  brauchte  er  nicht  zu  fluchen!  Im  übrigen
wollten  wir  doch  wahrhafkig  in  Frieden  mit  den  Herrschaften
  leben!  „Und  sehen  Kaiserliche  Hoheit  selbst  —
wie  hat  man  Sie  dork  ausgenommen!“  —  Also  da  war
nicht  viel  zu  machen.  Ich  für  mein  Teil  wußte  und  ließ
mich  darin  nicht  beirren:  daß  der  „Pfeffersack“  England
selber  war  —  daß  niemand  dork  gewillt  war,  sein  weekend
  zu  opfern  —  daß  meine  Aufnahme  ein  Akk  der
inkernaklionalen  Höflichkeit  gewesen  war,  nicht  mehr.
Der  Wille,  mit  den  anderen  in  Frieden  durchzukommen,
  hat  aber  nur  dann  Bedeutung,  wenn  man  zugleich
  die  Wege  kennk  und  geht,  ihn  zur  Takfache  umzusetzen.
  —

Nach  meiner  Rückkehr  von  der  Orienkreise  besuchte
ich  auf  Befehl  Seiner  Majestät  mit  meiner  Frau  die
Höfe  in  Rom,  Wien,  St.  Pekersburg  und  zur  Königskrönung
  London.

Überall  fanden  wir  wohl  persönlich  sehr  freundliche
Aufnahme  —  aber  überall  kraten  mir  auch  mahnende
Zeichen  der  Konflikte  und  Gefahren  entgegen,  die  sich
immer  drohender  rings  um  das  Reich  zusammenballken.

Die  Reise  nach  London  machken  wir  auf  dem  neuen

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