Volltext : Blatter für Rechtsanwendung. XXV. Band. (25)

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sondern  Beschaffenhelt,  zwei  Forstwaͤrter
angestellt;  dagegen  ist  ein  solcher  bei  der  Revier
  Breitenfurt,  wegen  des  geringen  Flaͤ-chen-Inhaltes,
  ganz  entbehrlich.

V.  Demnach  besteht  das  ganze  Personal
kuͤnftig  in  zwei  Oberfoͤrstern,  deren  jedem
ein  Forstgehilfe  beigegeben  wird,  acht  Revierfoͤrstern,
  und  in  acht  Forstwaͤrtern.

Ein  eigener  Taxator  wird  kuͤnftig  gar
nicht  angestellt,  sondern  dieses  Geschaͤft  liegt
dem  einschlaͤgigen  Oberfoͤrster  ob;  —  ausser
den,  den  Oberförstern  zugegebenen  Gehilfen
werden  keine  weitere  angestellt.

VI.  Jedem  der  zwei  Oberförster  bewilligen

  Wir  einen  Geldgehalt  von  goo  fl.  —.

Fourage=  Aversum  für  ein  Pferd  rso-  —
Freie  Wohnung,  oder  statt  dessen  13o--  —
Zwanzig  Klafter  Holz,  halb  hartes,  und
halb  weiches,  —  6  Tagwerk  Dienstgründe,
und  einen  Kreuzer  von  jedem  Gulden  des
bei  der  Oberfdèrsterei  sich  ergebenden  jährlichen
  reinen  Erlöses.

Für  den  einem  jeden  Oberförster  belzugebenden
  Forstgehilsen  hat  der  Oberförster
75  fl.  Kostgeld,  und  der  Forstgehilfe  selbst
52  fl.  Lohn  jährlich  zu  beziehen.

Jeder  Rewvierförster  erhaält  an  Geldgehalt
40%  fl.  —  Freie  Wohnung,  oder  Hauszins
b10°  fl.  —  16  Klafter  Holz,  halb  hartes,
und  halb  weiches,  6  Tagwerk  Dienstnuzungsgründe,
  und  zwei  Kreuzer  von  jedem
Gulden  des  von  seiner  Revier  eingehenden
wahren  Gelderlöses.

Feder  Forstwärter  erhält  zum  Jahresgehalt
  20#  fl.  —  Hauszins  20  fl.  —  10  Klafter
  halb  weiches,  und  halb  hartes  Holz;

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einen  Kreuzer  vom  Gulden  des  in  selnem
Reviertheile  eingehenden  reinen  Gelderlöses.

Weder  das  höhere,  noch  niedere  Forstpersonale
  hat  auf  Deputaten,  unter  irgend
einem  Vorwande,  einen  Anspruch;  auch  ist
ausser  den  Dienstnuzungs-Gründen  keinem
der  Besiz  mehrerer  Grundstücke  erlaubt„so
wie  auch  die  dden  Pläze  der  Waldungen
von  denselben  niemal  benüzt  werden  dürfen.

VII.  Zum  Oberförster  der  Oberförsterei
Eichstädt  ernennen  Wir  den  bisherigen  Forst-Taxrator,
  Reber,  und  zum  Oberförster  der
Oberförsterei  Beilngries  den  bisherigen  Oberforstmeister,
  Michael  Brems,  von
Eichstädt.

Als  Revier"  Föôrster,  und  zwar  der  Revier
  Hosstetten  den  Sebastian  Steinecker,
  dermaligen  Förster  daselbst.

Der  Revier  Eichstädt,  den  Ludwig  Marberger,
  bisherigen  Förster  in  Pfins.

Der  Revier  Breitenfurt,  den  Leonhard
Kemeter,  jezigen  Förster  daselbst.

Der  Revier  Rupersbuch,  den  Martin
Schmid,  bisherigen  Förster  in  Mörensheim.


Der  Revier  Burggriesbach,  den  wegen
seiner  Kenntnisse  sehr  angerühmten  Forst--Praktikanten
  Georg  Schäfer.

Der  Revier  Haunstetten,  Heinrich
Hotter,  bisherigen  Förster  daselbst.

Der  Revier  Kipfenberg,  den  Franz
Scheidl,  bieherigen  Förster  zu  Scheldorf,
und  der  Revier  Enkering,  den  Anton
Maier,  bisherigen  Förster  daselbst.

Als  Forstwärter  werden  angestellt,  und
zwar  bei  der  Revier  Hofstetten  in  Schellen-3