80 Erstes Buch. Allgemeiner Teil.
(Amtsger., Notar, Gerichtsschr., Prisger. Vorst.), O. AG. z. FG. 60.
V. v. 23. 7. 00, Bsch. VO. v. 7. 2. 05, M.Sch. 84. 2 v. 10. 6
8 7, AVFGG. 88 88, 88 a, 89 (Faffung- v. 10. 6. Ob), M. St. 8 4, eer
v. 10. 6. 05, 87 A## . 88 33, 83 a (Fassung v. 10. 6. 05), S.M.
As. z. F##e. a. 1, 2, 5, 6, AG. z. GB. a. 12, S.A. AG. 5. FGG-8
L. 8 141, R. A. L. AG. z. FGG. 88 4, 5 (Amtsger., Notar), L. j. R.
AG. z. FGG. 8 101 (Notar u. Gerichtsschr., Lü. gg 17, Br. gri,
VO. v. 11. 5. 00, Hb. NG. §§ 6, 15, FGG. §8§ 14, 15, 16, Bek.
v. 12. 4. u. 26. 6. 05, E. L. AG. FG. 8§88 47, 48 (Notar).
4. Nachträgliche Zusäte werden durch die Beglaubigung nicht gedeckt,
3. FG. 2 10, R. 60 38, KG. 35 287. Offentl. bzw. von einer Behörde
unterschriebene Urkunden sind im allgem. nicht ohne weiteres als
beglaubigt anzusehen, 4. FG. 114.
5. Nicht aber umgekehrt. Die Unterschriftsbeglaubigung begründet
nicht die Eigenschaft einer öffentlichen Urkunde, 8P. ¾ 415, 416 und
ist für §8§ 1718, 1720 nicht genügend. § 128 NA. 3. — B. Not. Gesch.O.
§8 2%½ ff. Die Beurkundung einer anderen Behörde ersetzt zwar die
öffentliche Beglaubigung im allgemeinen (B. JM. Bek. v. 18. 1. 02),
nicht aber die ausdrücklich erforderte gerichtliche oder notarielle Beglaubigung,
E. KG. 25 11. — Rechtshilfe E. R. 58 .
III.geitpunkt. 1. Bei Abwesenheit S. 130.
Eine Willenserklärung 1, die einem Anderen gegenüber abzugeben
ist, wird, wenn sie in dessen Abwesenheit abgegeben
wird, in dem Zeitpunkte wirksam, in welchem sie ihm zugeht.“
Sie wird nicht wirksam, wenn dem Anderen vorher oder gleichzeitig
ein Widerruf zugeht.“
Auf die Wirksamkeit der Willenserklärung ist es ohne
Einfluß, wenn der Erklärende nach der Abgabe stirbt oder geschäftsunfähig?
wird.“
Diese Vorschriften finden auch dann Anwendung, wenn die
Willenserklärung einer Behörde gegenüber abzugeben ist.7
1 711, II A 1071.-, 109, IIb 126, III 126. M. I, 156. Prot. 1, Gn#, VI,
131. — Geänd. d. RTK.
1. Zunächst einseitit e empfangsbedürftige (auch amtsempfangsbedürftige,
2. FG. 3 168, 5 145), Willenserklärungen (A.“ vor § 104), die aber als
Antrag oder Annahme den Bestandteil eines Vertrages bilden können.
liber Vollendung der Verträge § 151. Bei nicht empfangsbedürftiger
Erklärung genügt, sofern nicht eine Form vorgeschrieben ist (88 81,
152, 657, 793, 1718), bemerkbares, wenn auch noch nicht bemerktes
Hervortreten in die Außenwelt (88 1598, 1643).
2. Empfangsbedürftige Erklärungen unter Anwesenden (auch die
mittelst Fernsprechers abgegebenen) müssen ebenfalls dem Empfänger
mündlich vernehmbar sein oder in einem in seine Verfügungsmacht gelangten
Schriftstück stehen, . R. 61 11, Gr. 52½, JW. O5“, § 1471.
Der in § 1052 beschriebene Zustand des Empfängers bzw. seines Ver-