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Radix Taraxaci cum herba. — Löwenzahn.
Die im Frühjahre vor der Blütezeit gesammelte, mit Blüten
standknospen versehene, getrocknete ganze Pflanze Taraxacum
offieinale (Withering) Wiggers.
Die Wurzel ist spindelförmig, grob längsrunzelig, wenig
oder gar nicht verästelt, graubraun, beim Zerbrechen nicht
stäubend, der kurze Wurzelstock geringelt und oft mehrköpfig.
Der schmale Holzkörper ist rein gelb, von den Gefäß—
öffnungen porös, nicht strahlig. Der Bruch ist eben.
Die in einer grundständigen Rosette stebenden Blätter
sind einfach, lanzettlich bis länglichlanzettlich, grob schrot—
sägezähnig, mit großem, dreieckigem Endlappen versehen, kahl
oder etwas wollig behaart.
Die kopfigen Blütenstandknospen befinden sich auf hobten,
blattlosen, einköpfigen Stielen.
Löwenzahn schmeckt schwach bitter.
Mikroskopische Untersuchung. Die Wurzel zeigt
nach dem Aufweichen in Wasser auf dem Querschnitt eine
breite, weißliche Rinde mit zahlreichen, zarten, dunklen, konzentrischen
Jonen, die aus Milchsaftschläuchen und Siebröhren
gebildet sind.
Radix Valerianae. — Baldrian.
Der mit Wurzeln besetzte, getrocknete Wurzelstock von
MIIE
Valeriana oflicinalis Linnsé.
Der Hauptwurzelstock ist aufrecht, bis 5 em lang, 2 bis
3 cm dick, verkehrt -eiförmig, undeutlich geringelt und meist
halbiert. Die Nebenwurzelstöcke sind kleiner. Die Wurzel-