Full text : Geschichte des Preußischen Staates

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374  Roßbach.

 

1757
5.  Nov.

Einnahme  von  Berlin  durch  die  Oesterreicher  unter  General  Hadik,  am  16.  Oltober  1757.
Radierung  von  Johann  Martin  Will  (arbeitete  etwa  1765—1805),  auf  ungesähr  ½  ve
Unter  dem  Originale  steht  solgende  in  der  ursprünglichen  —  wiedergegebene  *
Nachdeme  5*  8  General  Haddick  1  #—  gelr  scines  un  dle  Marck  destinirten  Co  n  in  der  schworden  Elster  und  .  stehen

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dem  H.  Gencral  Baboczaoy  a.  und  Boron  von  I  toI  lentsche  Cavallerle  Comandlerte  der  Hr.  Odrist  des  Löbl.
Savosschen  Reglments  Vral  B.  Goarey  in  elner  ülten  Edue  hinter  der  teutschen  Insanterle  um  wan  solche  v  ousier

werden  dleselbe  gesbesstider.  der  H.  Gengral  Haddsck  ließ  2.  Feld  Stucken  H.  an  das  Usser  der  Spree  seten,  Feind  die
Fen  an  der  r•  Bruden  emzwey  zu  schlessen,  welches  auch  Georg  10  Joseph  Thum  glöcklich  volllohrte  da  den  s  jewelter
O.  General  in  *  #t  adt  elndrang,  nachmals  ab#er  elnen  Altimelster  u  Hfahzer  an  den  Resldenten  saude  die  Mlide  Kayf.
Koniot.  Mayest.  zu  erkennen,  darouf  sich  dan  der  ne  ercitfüre  u:  durch  den  Burgermelster  u:  Deputlerte  in  8  Stunden
185000  Rühl.  zusammen  brachte  u:  solche  vor  #  guhen  5  r  arui  übersanden.  die  Königin  11  aber  rellrierte

uer  Guornss.  naund

  beide  drangen  nun  nach  Sachsen  vor,  um  die  Reichsexekution  an  Friedrich
zu  vollstrecken.  Denn  schon  hatte  der  Kaiser  es  gewagt,  den  König  von  Preußen,
der  sich  der  Angriffe  der  Königin  von  Ungarn  erwehrte,  vorzuladen,  um  über
ihn  die  Reichsacht  auszusprechen.  Wie  aber  der  preußische  Gesandte  in  Regensburg,
  von  Plotho,  den  kaiserlichen  Notar  April,  der  ihm  die  Vorladung  überbrachte,
  die  Treppe  hatte  hinunter  werfen  lassen,  wie  dieser  Vorgang  den  Spott
und  das  Gelächter  Alldeutschlands  hervorrief,  so  sollte  es  auch  dem  französischkaiserlichen
  Exekutionsheer  zum  Entzücken  aller  Deutschen  ergehen.  Zwischen
Halle  und  Naumburg  hatten  Soubise  und  Hildburghausen  auf  den  Höhen  von
Mücheln  eine  feste  Stellung  genommen  und  waren  voller  Zuversicht,  mit  den
64000  Mann,  die  sie  unter  ihren  Fahnen  hatten,  die  etwa  22000  Mann  starken
Kranbh.  mit  denen  Friedrich  ihnen  von  Leipzig  entgegengeeilt  war,  in  ihrem

ager  zwischen  Bedra  und  Roßbach  zu  umgehen  und  zu  vernichten.  Am
5.  nnbee  sollte  dieser  große  Schlag  geschehen,  um  ½23  Uhr  nachmittags