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STNirosea#lsete Atgelg##
Donner-kas- 5. Juli 1914
—2 haben bei der Anmeldung letzhG
Schulzeugnis, Geburts= und Impfschein vorniegen.
Söhne auswärliger Eltern dürfen ihre
obrung usw. nur mit Zustimmung des K.
Hellerates wählen. Das Schulgesd beträgl
ährlich 30 Mk.
Für Schüler der K. Realschule besteht seil
1891 ein Pensionat. Im Schuljahre 1913,14
betrug die Höchstzahl der Pensionatszöglinge
94, oie der Halbzöglinge 11. Die Pension behägt
550 Mk. Ausführliche Prospekie werden
lostenlos auf Wunsch von dem Institutsleiter,
K. Professor Hern J. Grünschneder, sowie von
dem K. Rellorat der Realschule zugestellt.
M. Hräparandenschule.
Die K. Präpatandenschule Rosenheim nibt
iuber das Schuljahr 1913/14 den 48. Jahresricht
neraus. Nach dem Schülerverzeichnis
war die 1. Klasse von 16, die 2. von 25 und
die 3. von 24 Schülern besucht. Die Gesamtfrequenz
der Anslalt stellt sich somit auf
5 Schüler. Im Schulsahr 1912/13 betrug
die (besamsrequen, 27 Schüler (33 in der 1.,
dq in der 2. und 35 Schüler in der 3. Arnun-Im
Schuljahre 1911/12 wurden 112 Schüler
Pezählt. Von den 65 Schülern des laufenden
Schuljahres waren 21 aus der Stadt (18) uuo
dem Be#irl Rosenheim (3), 20 aus Stadt und
Bezirk München, ferner aus den Bezirksämlern
Ebersberg uno Mühldorf je 4. Aibling
ino Traunstein je 3, Erding, Miesbach und
Tolz je 2 Schüler und zusammen vier SEchüler
hus den Bez; eirlsämtern Be ilngries Laufen,
Weilheim und Wertingen. Dem Stande der
Ellern nach waren 28 Söhne von Gewerbekreikenden,
22 von Beamten und Bediensteten,
13 von Vollsschullehrern, 1 von einem Arbeiler
und 1 von einem Oelonom. Unmittelbar
or ihrem Eintritt in die Präparandenschule
uchten 60 Schüler die Volksschule, 3 das
ermnasium und 2 die Reasschule. Von 65
Schulern wiederholen 3 die erste, 2 die zweite
und 3 die drilte Klasse.
Die Aufnahmeprüsung sand am 15. September
1913 slatl. In die erste Klasse wurden
13 Schüler aufgenommen. Das Schuljahr wurde
vorschtistsmäßig am 16. September eröffnet.
Die gesundheitlichen Verhältmisse der Schüler
waren im abgelaufenen Schuljahre recht
günstig; der lörperlichen Bewegung und dem
Spiel wurde täglich eine Zeit zur Verfügung
gestelit, die der Schulvorstand im Hinblick auf
das Studium der Präparanden den Eltern und
Schule gegenüber verantworten zu können
Hiaubte Im vorigen Jahre wurde der Schule
nläßlich der turnerischen Wettkämpfe Medaille
und Diplom zuerkannt. Schülerwonderungen
in die nächste Umgebung wurden von
den Fachlehrern für Naturbeschreibung, Erdkunde
und Geschichte an den freien Nachmittagen.
mit den einzelnen Klassen gemacht. n Oktober
wurde der Brünstein mil den Seblern der
. Klasse, Mitte Juni der Wendelstein von allen
Schülern besucht (Fahrt zum Wendelsteinhaus,
Abstieg nach Feilnbach).
Am 18. Olkober setzten die Schüler unter
bsingen eines patriotischen Liedes in der
litte des Schulhoses eine Linde anläßlich der
hundertiährigen Erinnerungsseier der Völlerchlacht
bei Leipzig. Am 2. April beging
ie Schule in Anwesenheit sämtlicher Lehrer
und vieler auswärtiger Gäste eine Feier aulaßlich
der 25jährigen Lehrlätigkeit des K. Seminarlehrers
Nillas an der hiesigen Prävparan=9
Aus Staats= und Kreisfonds wuren
3000 Mk. an würdige und dürftige Schüler
verleilt, so daß Beträge bis zu 120 Mk. ein-Seinen
Schülern behändigt werden konnlen. Herr
Negierungerat Frhr. von Pechmann schentte
für bedürftige Schüler Lineale, Winkel, zwei
Reißreuge, Zirke! und andere für das geometrische
zeichnen brauchbare Wertzeuge. Der
Jahres bericht drückt den Dank für diese Schentungen
uslw. aus. Der Schüler Geiger der
Klasse 2 erhielt bei den Sliwettläufen auf der
Asten den 4. Preis; im vorigen Jahre errang
den 2. Preis Präparand Moschner. Die vorgeschriebene
alläährliche Besichtigung wurde am
. und 9. Juni durch den Vorstand der K.
Lehrerbildungsangtalt Freising, Herrn Seminardireltor
Dr. Stapfer, vorgenommen.
Die Mchpröfungen werden am 15. Seplember
von morgens 8 Uhr an abgehalten. Die
Ausnahmeprüfung beginnt Montag den 14.Seplember
von morgens 8 Uhr ab. Die sich dieser
Prüfung unterziehenden Knaben haben
sich an diesem Tage morgens 7½ Uhr im
Amtszimmer des Schulvorstandes vorzustellen.
Die Anmeldung zur Prüfung hat bis längstens
15. August unter Vorlage von folgenden Zeugnissen
zu erfolgen: 1. Schulentlassungszeugnis
vder sämtliche — über den Besuch
einer Mittelschule, 2. beglaubigte Abschrift
der Geburtsurkunde, 3. Taufschein, 4. '
ärztliches uis-Z 5. Wiederimpfschein, 6. Heimatschein,
7. Vermögenszeugnis (wenn auf Unterstützung
gerechnet wird). Schließlich macht
der Jahresbericht noch darauf aufmerksam, da
die Wahl der Wohnung nur im Einvekständnis
mit dem Schulvorstand geschehen kann.
r
5
·
Vom Raiserbad.
Rosenheim, 7. Juli.
Immer noch werden Slimmen über die Kaiserbadfrage
laut. Von den bisherigen Veröffentlichungen
sticht eine Zuschrift nicht unwesentlich
ab, die und heute von einer Seile
zugeht, welche an allen gemeindlichen Vorgängen
lebhaftes Interesse nimmt. Wir geben sie
in folgendem wieder:
Der Schlachtruf gegen das Kaiserbad macht
doch einen recht jämmertlichen Eindruk. Wir
Rosenheimer setzen uns duich eine solche Agitation
gegen einen flädtischen Besitz herab vor
aller Nachbaischaft und vor dem ganzen Lanre.
Mit dem NRufe „Nieder mit dem Kaiserbad“
treibt man teine Kremdenverlehre , sondern eine
Fremoen--Beclreibungepolfitik. Statt unzjeren
Gästen den Ausenthall in Rosenheim zu verekeln,
sollte man zeigen, daß sie willkommen
sind. Aus Wenigen wird dann Mebr werden
und schließlich #ö viele, daß vernünftige Nosenheimer
davon befriedig! sein könnten.
Wo in aller Well gibt es ein Unterrehmen,
sei es prival ober staatlich, welches erislieren
kann, wenn forkwährend, gelinde gesagt. darüber
nur Ungünstiges nach allen Richtungen hinausposaunt
wird? Zurzeit steht das Bad wieder
unter sehr tüchliger und gewissenhafter ärztlicher
Leitung, welcher ein gutgeschultes Badeversonal
zur Seite sleht. Der Hotel und Restaurationsbetrieb
ist in Händen einer seit Jahren
erprobten umsichtigen Dircllion. deß das
Bad veraltet sei, ist ebenfalls, gelinde gesagt.
eine salsche Meinung; denn die Kabinen sind
hell uno freundlich, die ganze Einrichtung unter
erheblichen Kosten vor einigen Jahren hbergestellt,
entspricht durchaus den billigen Anfor
derungen, was anderswo nicht immer gesagt
werden kann. Wönsche sind schließlich überall
vorhanden. Da muß man doch fragen:
Sino denn die anderen Bäder alle neu? Soll
man vielleicht mit Namen aufwarten? Es mun
einmal gesagt werden: Mit sämtlichen Durchschnitisbädern
lann sich unser Raiserbad durchaus
messen, was auch die NRosenheimer Einwohnerschaft
anertennen sollte und verschiedene Artikelschreiber
wissen müßten. Ein Weltbad a la
Wiesbaden i#st Rosenheim allerdings nicht, da-Itir
zahlt man hier auch leine Weltpreise.
Die Lage des Bades an einem anerkannt
ruhigen. lieblichen Platze, der bübsche derüänmige
Parl ist. im Anschluß an die schönen
Alleen rings um die Stadt gerade dazu geschaffen,
den Ausenthalt angenehm zu machen. Voin
Hofbedanwesen bis zum Inn, ist alles im Eigen.
tum der Gemeinde und dem Juwel daron will
man mit rauher Hand den Gargus niachen,
will man verschenken, wie man sogar boren
muß! Es gehört schon viel dazu, um sich
zu soschen Aeußerungen versteigen zu können.
Nicht jedermann ist in der angenehmen Lage,
große und teure Bäder aufsuchen zu können,
dagegen gäbe es viele Tausende, welche mit nolchen
Bädern, wie unser Kaiserbad eines ist,
wohl zurrieden sind und sich dabei behaglich
fühlen. Aber man muß zu diesen Leuten tommen,
nicht allein mit der lalten geschäftamäßigen
Rellame, sondern muß ihnen kommen mit
freien offenen Herzen, welche eins darin sinb.
dem Fremden, den Gästen, ein bequemes, augenehmes
Dasein zu schaffen.
Heimatliebe, echt und wahr und frei von
allem politischen und persönlichen oder gar geschäftlichen
Hader, ist das Jauberwort, wolches
zuerst festgewurzelt sein muß in der Einwohnerschaft,
dann lann man auch sicher sein,
daß es heißen wird, hier ist gut sein, hier
wolicn wir bleiben, hierher ltommen wir gerne.
Wenn dieses den Rosenheimern einmal zum Bewunßtsein
käme, dann würde es mit unserem Kaiserbad
ganz anders bestellt sein und die Gegenagitation
würde kräftigst abgeschüttelt und die
Stadt stände in einem anderen Nufe.
Heimatliebe soll sich auch der Fremdenveclehrsrerein
auf die Fahne schreiben, dann werden
ganz sicher seine rielen Mühen und Acbeiten
von ganz anderem Ersoige begleilet sein.
als mit den Bemühungen, Propagandaz zu machen
für unsere engere und weitere Umgebung.
Gewiß kann dieselbe in die Rellame aufgenommen
werden und gehört auch dazu, aber erst in
zweiter Linie. Im genannien Verein aber
scheint das Kaiserbad fremd zu sein. Gerade
auf die schönen Punkte der Stadt soll dec
Fremdenverkehr in erster Linie gezogen werden,
aber mit Liebe und Begeisterung, welche
den Fremden auch anzieht und ihn heimisch
macht. Es kann auch Hand in Hand mit der
Gemeinde die Sportplatzfrage im gnfligsten
Sinne gelöst werden, denn man konn sagen,
was man will, auch diese Frage spielt eine groe
Rolle, einen Fremdenverkehr in die Statrt
zu bringen. Wolle man enolich begreifen, daß
man an den durchsausenden Autos, an den
vorkeirafenden Schnell- und Eilzügen soviel wie
nichts hat.
Der Rosenkheimer Wahlspruch sollte lauten
„Ich bleibe beständig“, aber nicht in Lader
sondern in wahrer, aufrichtiger Liebe zur Heimat.
Also, Ihr Rosenheimer, laht euch nicht
irreführen, sondern merkt euch, das Kaiserbad
st nicht veraltet, es ist ein idyllisches, schönes
Fleckchen in der Stadt. Würdigt euer Eigentumi
Der Feldherr, welcher mit Zaudern und
Bangen seine Truppen ins Feld führt, bieibe
Ueber daheim, dagegen hat wahre Liebe und
t——.——
Begeisterung zur Sache noch jedesmol zum
Siege geführt. Mögen diese wohlgemeinten
Aus sfuhtungen überall freundliche Aufnahme sinden,
so haß als Jubiläumegeschenk gelen soll
der einmültige Ruf aus aufkschtigen Ferzen:
Ein Hoch unserem altehrwürdigen Kof#rbad
uno ein herzliches Willkommen all seinen Gäs
I
6 s
In der gleichen Angelegenbeit ist uns heute
mistag im Hinblick auf die Veröffentlicungen
in der letzten Nummer des „Wendelstein“ eine
weitere Zuschrift zugegangen, die wir i#dessen
für morgen zurücsstellen mußten.
Kommaunales.
Sitzung des Kollegiums der Gemeinde-Vevollmächtigten
in Resenheim.
Mittwoch, den 8. Juli 1914,
vormittags 8½ Uhr.
Anwesend: 21 Mitalieder.
B. Finsterwalder.
Die Berufsfortbildungsschule ladet zu Abschlusprüsung
am Sonntag, den 12. Juli, von
10 12 Uhr, ein. Auch die Sanitstslonne
läßt Einladung zur Haupt= und Schlußübung am
nächsken Sonntag ergehen.
Vom Feuerwehrerholungzheim.
Der Verein zur Errichlung eines Feuewehr=Genesungs=
und Er Holungsheimes sucht umeinen
Jahresbeitrag nach. Der Magistrat beoilligle
bis auf weileres 50 Mk. Der Finanzavsschuse
emrichit Zustimmung. Gleichzcitig soll mi dem
Verein wegen des Kaiserbades in Verbüdung
etreten werpen. Das Kollegium ist dami einverstanden.
Vom Krankenhaus.
Vorsitzende:: G.=Auf
Antrag des Kranlenhausar#es # der
Magistrat oie Anschaffung eines Pam#ücten
un 700 Ml. für das Krankenbaus beschlossen.
Der Finan: ausschuß empfiehlt IZustimmurz. *
B. Dr. Lechleuthner gibt Aussch!t uß über den
Pan'ostaten, einen eieklrischen Apparat u#rerschiedener
Behandlung der Krantken und ennpsiehlt
gleichsalls dessen Anschaffung. Das Kollegiam
ist oamitl einverstanden.
Von der Berufsfortbildungsschule.
Mit dem Erlaß einer Schulordnung f#r die
Berufsfortbildungsschule hat sich der Magistrat
in seiner letzten Sitzung schon beschäftigt und
die Ordnung genehmigt. Die Ordnung is ziemlich
umsangreich. Eiliche Begleilschreiben z liegen
ihr bei: Der Vorsitzende gibt sie belannl. G.= B.
Dr. Lechleuthner hält die Sorge sür velne bnt:
Voltsschulbildung als begrußenswert. Aut fur
die Mädchen sollte Aehnliches geichaffen Vnerden
(P# otegrapben. Nähmädcken). Der Voisende
leilt mitl, daß weitcere Schritte in Aussicht zuom
men find. G.-B. Dachs empfiehlt Zustinmung
zum Magistratsbeschluß. Was die Mädchen betrefje,
dürie ihnen das nicht vorenihalten werden,
was den Knaben gewährt werde. Scließlich
wurde die Schulordnung genehmigk.
Vom Glücdshafen.
Für den am 17. und 18. Mai ausgeiellten
EGlückshafen war die Rechnung zu prüsen. Es
verbleibt ein Altivrest ron 417.23 Ml. Die
Rechnung wurde erinnerungelos genehmiz.
Erweiterungd es Wasserwerkes.
In seiner Sigung vom 15. Mai beschätiate
sich der Stadtmagistrot mit der Frage der Erweiterung
des fädt. Wasserwerles. Vorgeiei#en
ist ein Eleltromotor mit 70 l's und eine Hoch
druckpumpe für 40 Selundenliter Wassek. Sie
wäre imstande, den gesamten Bedarf des Nerkealiein
zu decken. Ueher alle Einzelheiten de:
Projeltes haben wir im Anschluß an die Verbandlungen
des Stadimagistrates bereits ## Nr.
114 des „Rosenheimer Anzeiger“ vom 16. Mai
Cerichtet. Das Kollegium der G.-B. beichsstigte
sich damit in seiner Sihzung vom 2f. Juni.
Damals handelte es sich in der Hauptsach um
die Frage, von wem und wie der elckriische
Strom für den Elektromotor bezogen werden
sollte. Da das flädt. Elektriztälswel an
der Gienze seiner Leistungsfähigkeit l—
ist, müßte der Zusatzstrom von der Od#
hogen werden oder das Wasserwerk direkt em vr.
Leitungsnetz der Ueberlandzentralc, dasbeidandl
vorbeizieht, angeschlossen werden. Der Anchluß
an das städt. Werk kostet 18 900 Mark, der an
die oberbayer. Ueberlandzentrale 15 600 Mk.
In der letzten Sitzung stellte G.-B. Huber den
Antrag, die Angelegenheit zur nochmaligen Beratung
der Elektrinitäts= und Wasserwerlkommission
#zuleiten. Nach längerer Debatte, üer
die wir in Nr. 145 vom 26. Zuni berichteten,
ist mit 12 gegen 10 Stimmen boschlossen worden,
die Beschlußfassung darüber, welches Proiell zur
Ausführung gebracht werden soll, zu verlagen.
Heule hatte sich das Kollegium neuerding: mit
der Frage zu beschäftigen.
Der Vorsitzende gab nochmals die gulachtlichen
Aeußerungen der beiden Betriebsleite oes
Eleltrizitäts= und Wasserwerles wie auch das
Kommissionsprotokoll bekannt und empfahl Zuftimmung
zum Magistrats- und Kommissionsbeschluß-
Die Sache sei eingehend geprüft. An billigsten
lomme der Elektromotor. Wie der Direktor
des Wasserwerkes in letzter Minute wie-
—————
der dazu komme, die Ausstellung eines Dieselmolores
zu empiehlen. verstehe er nicht. G.-B.
Gopfer!: Haben wir nicht Sachverständige horen
wollen? Vors.: Nein. Es hieß nur, daß
die Herten für sich weilere Informationen holen
wollicn. Inwiesern dies geschehen, wisse er nicht.
G.-B. Wendl erblickt in der ganzen Frage ein
wiederholt geäußerter Wunsch des Kollegiums.
Der eleltrische Strom komme billiger wie die
Dampfkraft.
G.-B. Huber: Sein Standpunkt i#st bekannt.
Das allein Richtige ist der Anschluß an das
stäot. Elektriztätswert. hauptsächlich aus zweĩ
Gründen: Eislens ist die Sicherheit eine gröhere,
zweitens werden für die Dauer sicher weniger
Aus aaben verursacht wie beim Anschluß
an die Obnz. Im übrigen ist aber die Sachemicht
jo außerordenlich geprüst. Er habe den Amtrag
Lestenht, die Tage an die Kommission z#rükzurerweisen.
Daß elwas so — nicht geschehe,
sei ihm unbegreiflich. Denn es handelt
sich nicht nur um die jetzt in Betracht kommenden
18 000 Mk., sondern auch um die dauernden
Ausgaben. Deshalb ist größte Sorgfatt
am Platze: schon auch weil das Wasserwerk
schlecht abschneidet und unrentierlich isl. ist paren
besonders erforderlich. Der Direktor des
Wasserwerkes äußert sich einmal so, eimmal anders,
wie eben der Vorsitzende gesagt hat. Zweifellos
ist etwas erforderlich, aber in der Art
der Auesührung muß das Projekt gewählt werden,
das die größte Sicherheit bierct. Ma n
Aufstellung, die hierʒu gemacht wurde, ist nicht
sti ichhaltis So bieß es, die Lolomobile sei aput.
Daron kann keine Rede sein, denn der Nerisionsverein
hätte das Weiterc sichern ch schon
errrantaht. Reparaluren wurden abhelsen. Die
Sacze ist auch nicht vordringlick, * tlöume
far heuer nicht mehr vollendet merden. Erst im
ie lönnte man mit der Ferliguiellung rechnen.
Deshalb wiederbole er seinen Antrag betr.
Zurü 2verweisung an die Elektris itdiskommi ji ion
zu: Prüsung der Frage, obeen nich wogd
il, dos Wasserwmert an da- fläd
We#i anzuschließen.
Der Vorfitende vermeil auf die Aufschlüsse
welche Direltor Dunlel schon in der letzten
bung gegeden babe. In der Kommission werde
man auch :u leinen ander en Resuliate lommen,
denn ĩie flüne sich wieder aus das Gulaen
des Sachverüändigen. Also ericheine die Angelegenheit
jetzt schon Lenü#gend getlärt. Den Anichiußh
an das slädt. Elekirizilätewerk halte Direltot
Dunlel nicht für vorteilhaft. Es entlländen
höhere Kosten und besondere Sicherheit
wäre auch nicht gegeben. Er wüßte nicht, was
bei einer nochmaligen Ueberprüfung in der Kon-Vnifsion
heraustommen solite. Auf das Cuachten
des städl. Leiters müste man sich verassen
lönnen, wen er Techniler sei. Er stelle
den Antrag, daß dem Kommisiions= und Ma-S#ran
schluß zugestimmt werde.
G. Schreitenseger war der A#ragelt er
für 8 Zuruckteelt ung. Er habe sich in der Zwischenreil
noch weiler injormiert. Er stehe auf
dem Stanrdpunkt, daß eine Kraftreserve nicht
notwendin ill. dagegen ist eine Reservepumre
#rforoerlich. Redner gibt einige Mitleilungen
aus dem Redvisionsbuch bekannt über die Vildung
von Ros usw. Als einen Nachleil beicknet
er es. daß das Kondenswasser von der vo
drucleituun genommen werde. Das erfordere
pro Tag 200 Kubitmer., di: für das Werk gan:-lich
verloren seien. Früher habe man das Kandenswasser
aus dem Unlerwasserlanal enmommen,
die Pumpe habe es aber nicht geleim#ltet,
deehalb seien dann die Maschinisten zur Entnal
me aus der Lochdrusleit: ing übergegangen.
Was die Pumpe be#reife, so fsollile man bei der
Fabri! anfragen, was eine Zwillingspumpe toit:
die gerade soviel leinne, wi: die jegigen zwei
Pumpen. Was den Auschluß an das Elellr=Werl
beteifft, so hieh es schon im Jahre 1907.
daß das Werl am Ende seiner Leßtungefahigleit
srehe. Mehrere Bekriele wurden in der
Zutichenzeit angesch'ofsen, olne daß diese Leiflungs
fähigleit überschritten worden wäre. Desvalb
solite man auch jent rul ig den Anschlußz
vollzichen.
(G.-B. Dr. Lechleutllner: Für leute hand'te
hcs sich darum. entweder die 18 500 Mk. 3u
genehmigen, oder die Waserleitung iu gefhr
den, wenn wir nichts dafur tun. Es heißt, die
Pumpe ist vich: genügend und i#ll reparaturhedürftig.
Woran es aber sehlt, das hat noch niezmano
gefagt und ist auch nirgends zu lesen.
Wir benöligen auch eine Reiervekraft. Dazu
dat der Vorstand des Eleltrizitätswerks, in deisen
Ressort die Frage nicht einschlägl, das Prokelt
mit der Obuz gemacht, während der Direltor
des Waiserwerles zum Schlusse zu einem
Kanz anderen Vorschlag kommt. Die Empfehlungen
stehen also noch auf wadeligen Füzen.
Er könne es vor seinen Wählern nicht verantworten,
in diesem Moment bereite seine Zustimmung
zu geben; er könne aber auch nicht
nein sagen, weil er das Werk nicht gefährden
möchte. Als Ausweg empfehle er daher, noch
14 Tage zu warien, die Sache sei leineswegs
vordrcinglich. Man nehme einen Sachverständigen
dazu. Selbstverftändlich soll in diesem
Vorschlag kein Mißtrauen gegen die Direltofren
Dunlel und Maischberger enthalten sein,
aber deren Meinungen gingen zum Schluß auscinander.
Er empfehle ein Gutachten des Gencraldi#ektors.
Eberle der „Firma. Steinbeie, der
als Fachmann in diesen Fragen gänzlich erfah-
Sletteizen 2.
—.
Zi-