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Beilage I.
über die Frage. Das Amendement wird mit 201 gegen 47 Stimmen
verworfen.
27. Jan. (Dänemark). Adreßdebatte im Landsthing. Monrad erklärt,
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28.
es sei schwer zu sagen, auf welche Abmachungen man dänischerseits
eingehen, weniger schwer, auf welche man nicht eingehen werde: auf
ein vereinigtes Schleswig-Holstein, oder ein selbständiges Schleswig
oder eine Theilung Schleswigs werde die Regierung niemals ein—
gehen.
(Frankreich). Depesche Drouyn de Lhuys an den Gesandten
in London in Antwort auf eine Depesche des englischen Cabinets
für Maßregeln zu Aufrechthaltung des Londoner Vertrags:
„Der Kaiser erkennt die Wichtigkeit des Londoner Vertrags an, insofern
derselbe bezweckt, das Gleichgewicht und den Frieden Europas zu bewahren.
Während das französische Gouvernement diesem Zwecke des Vertrages ihren
vollen Beifall zollt, muß sie dennoch anerkennen, daß die Umstände eine Aenderung
desselben nöthig machen können. Der Keiser ist stets geneigt gewesen,
große Rücksicht auf die Gefühle und Bestrebungen der Nationalitäten zu nehmen.
Man kann unmöglich verkennen, daß die nationalen Gefühle und Bestrebungen
Deutschlands auf eine engere Vereinigung mit den Deutschen Schleswig-Holsteins
gerichtet sind. Dem Kaiser würde jedes Mittel widerstreben,
wodurch er die Verpflichtung übernähme, mit den Waffen die Wünsche Deutschlands
zu bekämpfen. Es wäre verhältnißmäßig leicht für England, einen solchen
Krieg zu führen, der sich auf Operationen zur See beschränken würde, auf
Blokade und Wegnahme von Schiffen. Schleswig und England liegen fern
von einander. Aber der Boden Deutschlands und Frankreichs berühren sich,
und ein Krieg zwischen Deutschland und Frankreich wäre der unheilvollste
und gewagteste, den das Kaiserreich unternehmen könnte. Neben diesen
Erwägungen kann der Kaiser nicht umhin, sich zu erinnern, daß er in Europa
zu einem Gegenstande des Mißtrauens und des Verdachtes in Bezug
auf seine angeblichen Vergrößerungsprojecte nach dem Rhein hin gemacht
worden ist. Ein Krieg, an den Grenzen des Rheins begonnen, würde diesen
grundlosen und ungerechtfertigten Anschuldigungen eine noch größere Kraft
verleihen. Aus diesen Gründen kann die Regierung des Kaisers keine Verpflichtung
in Betreff Dänemarks übernehmen. Wenn später des Gleichgewicht
ernstlich bedroht würde, so dürfte der Kaiser geneigt sein, neue Maßregeln im
Interesse Frankreichs und Europa's zu ergreisen. Für den Augenblick aber
will der Kaiser seiner Regierung die volle Freiheit des Handelns bewahren.“
(Bundestag). Kurhessen trägt auf beschleunigte Entscheidung
in der Erbfolgefrage an. Die Bundescommissäre fragen empfehlend
bezüglich einer Einberufung der holsteinischen Stände an.
„ — 1. Febr. (Oesterreich). Debatten des Abgeordnetenhauses
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über den Zehn-Millionen-Credit. Abg. Tinti und 80 Mitglieder
der ministeriellen Partei beantragen, über die Resolution Herbst
zur Tagesordnung überzugehen. Reden des Grafen Rechberg und
des Hrn. v. Schmerling. Bei der Abstimmung werden die Anträge
des Ausschusses angenommen, die Resolution Herbst dagegen
wird mit 103 gegen 59 Stimmen verworfen.
„ „ (Schleswig). Tagesbefehl des Prinzen Friedrich Karl aus
Plön in Holstein:
„. Soldaten! in wenigen Tagen wird es sich zeigen, ob Krieg oder