Kriegsandacht
Wie Sturmeswehen im Eichenwald
erbraust das Kirchenlied und widerhallt
hernieder mächtig von der Mölbung weit.
Das ist der Kraftgesang der Seit.
Während wir singen, während wir beten,
mäht der Tod;
viel Ceben liegt in Feld und Städten
zerschmettert, zertreten,
und ungeheures Schichsal droht.
Fest und einfach sind des Dfarrers Worte,
die um Trost und Stärke flehen.
Helle dringt zum heiligen Orte.
Unsre Seelen sind gebeugt;
neuer Glaube ward erzeugt:
Herr, dein Mille muß geschehen!
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