Full text: Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1912. (39)

Nr. 83. 1271 
Hiezu wird bemerkt: « 
Der Apollofalter kommt vorzüglich im Alpen= und im Juragebiet vor. Er hat 
ganzrandige, dünnbeschuppte Flügel von weißer Grundfarbe und einer Spannweite von 
8— 10 cm. Auf den Vorderflügeln finden sich je 5 ziemlich große schwarze Flecken, auf 
den Hinterflügeln je 2 große rote Augenflecken meist mit weißem Kern und über dem 
Innenrandwinkel 2 kleinere schwarze Querflecken. Der Falter fliegt im Juli. 
Die Raupe ist sammtschwarz, mit feinen Haaren besetzt und hat an den beiden 
Seiten rotgelbe Fleckenzeichnung. Sie wird 4,.5—5 cm lang und lebt im Mai und Juni 
am Mauerpfeffer (sedum album), meist unter der Nährpflanze versteckt. 
München, den 18. Dezember 1912. 
Dr. Frhr. v. Soden-Frannhofen. 
Nr. 5191a 12. 
Bekanntmachung über die Arzneitaxe 1913. 
Kl. Staatsministerium des Innern. 
Auf Grund des § 3 der K. Verordnung vom 26. Dezember 1906 (GVl. S. 887) 
wird entsprechend einer Vereinbarung unter den Bundesregierungen verfügt, daß die 
Deutsche Arzneitaxe mit Wirksamkeit vom 1. Januar 1913 für Bayern die Fassung der 
amtlichen Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe 1913 erhält, die in der Weidmann'schen 
Verlagsbuchhandlung in Berlin SW 68, Zimmerstraße 94, erschienen ist. 
München, den 20. Dezember 1912. 
Dr. Frhr. v. Soden-Fraunhofen. 
  
Hofdienst-Machricht. Auszug aus der Adels· Matrikel 
— des Königreiches. 
  
Im Namen Seiner Majestät des Rönigs. 
Seine Königliche Hoheit Prinz Luit— 
pold, des Königreichs Bayern Verweser, Der Adels-Matrikel wurden einverleibt: 
haben Sich unterm 6. Dezember 1912 am 4. Dezember 1912 der Generalstabs- 
Allerhöchst bewogen gefunden, mit Wirkung arzt der Armee Professor Dr. Karl Ritter 
ab 1. Januar 1913 den Trompeter Karl von Seydel, Chef der Medizinalabteilung 
Rittner zum K. Hofmusiker in etatsmäßiger im K. Kriegsministerium in München für 
Eigenschaft zu ernennen. seine Person als Komtur des Verdienstordens
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.