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den Oberlieutenant v. Abele der Garnisons-Compagnien zum dritten, und
den Lieutenant v. Perglas des zweiten zum vierten Infanterie-Regiment versetzt, und
den Major des Ehren-Invaliden-Corps, v. Binder, zum Oberst-Lieutenant gnädigst
ernannt.
Sodann haben Seine Königliche Majestät durch höchste Entschließung von demselben
Tage den Stabsarzt v. Koch, Regimentsarzt im vierten Infanterie-Regiment, auf
sein Ansuchen wegen körperlicher Leiven in den Ruhestand zu versetzen geruht, und
den Regimentsarzt Dr. v. Keller, in Berücksichtigung seiner durch viele Feldzüge und
vorgerücktes Alter verminderte Rüstigkeit, von seiner Stelle als Regimentsarzt des zweiten
Reiter-Regiments enthoben, jedoch denselben, soweit seine Kräfte reichen, in der Garnison
Ludwigsburg bei dem Garnisonsspital, den Depots 2c. zur Verwendung bestimmt,
die erledigte Stelle eines Regimentsarztes des vierten Infanterie-Regiments dem prakticirenden
Arzte zu Stuttgart, Dr. Wölffing, so wie
die eines Regimentsarztes des zweiten Reiter-Regiments dem Assistenzarzte an der chirurgischen
Klinik zu Tübingen, Dr. Kreuser, gnädigst übertragen, endlich
dem Soldaten Stirm des siebenten Infanterie-Regiments für sein muthvolles und
entschlossenes Benehmen bei Behauptung des ihm anvertrauten Postens, die filberne Civil-=Verdienst-Medaille
gnädigst verliehen.
Durch höchste Entschließung von eben diesem Tage haben Höchstdieselben den Oberförster
zu Leonberg, Oberforstmeister Freiherrn v. Gaisberg, seinem Ansuchen gemäß,
wegen vorgerückten Alters in den Ruhestand gnädigst versetzt, und
die Buchhaltersstelle bei dem Cameralamt Oberndorf dem provisorischen Buchbalter
Fischer zu Horb gnädigst übertragen, ferner
durch pöchste Entschließung vom 26. v. M. den Professor Seubert an der polytechnischen
Schule, seinem Ansuchen gemäß, wegen Alters und leidender Gesundheit in den
Ruhestand zu versetzen, »
vermöge höchsten Dekrets vom 27. v. M. die beiden Aktuare bei dem Stadtgerichte
Stuttgart, Oesterlen und Föhr, zu Ober-Justiz-Afsessoren zu befördern, und
den Stadtrath Häberle in Stuttgart in die Zahl der immatrikulirten Notare aufzunehmen
geruht. «
Die von den Freiherrn v. Wöllwarth dem Pfarr-Verweser Held zu Essingen, Dekanats
·Aalen, auf diese Pfarrei ertheilte patronatische Nomination ist unter dem 18. v. M.
bestätigt worden.