ummer 36
Iim liberalen Antrag beir. die bessere Bierverlorgung der
Pfalz ein und erklärte, mon könne aus dem sorgfältig
ausgevauten cbebäude der Bierversorgung leinen Stein
herausnehmen, da sonst der ganze Bau einftürzen werde.
CEr vertlcherte, doh die He risverwaltung den Mschen
der pfölzischen Brauindullric srweit als möglich entgegen.
gekommen sei und erklärte, daß die Frage von Sahverfländigen
geprust we2de, ob man den Kommun- und
Klelubrauern jiß#t schon da Brauen de# Sommerbiere
geslatten könne, ohne daß# damit die Halktbarkeint des
Biercs bee n#rachtigt würdr. Schlietzlich w#den die Anträge
einllmmig angenommen.
Das Haus ging dann nech zur Weilerberotung des
Kultusetals üler. Es sprach noch der Abg. Held
(Zu.) zum Kapitel Hochschulen. Cr bradte Kla.
gen üler die Gunklingow'#reschaft bei der Cunennurg und
Beförderung von Professoren vor, wobci er ineb:sondere
Falle von der Univeisut Munchen ausgrüf u. wandi:
sich ebenso scharc wie im Au:rschuß gegen die poliissche
Tätigkeit des Proseisor Körster.
Die Einführung hurzer, Anfragen
im Landtag ist vom Ausschuß für die Geschäftsordnung
der Kammer der Abgeordneten
besch ossen worden.
— Versonninachrichien.
ünchen. J. März.
Mininerrat. Staateminister von Daml
ist heute von Berlin zuruckgekehrt. Abende sand
unter seinem Voriigz im Ministerlum die Aeubern
ein Miniflerrat itatt.
Müochener Keulskellen.
Derhängnisvoller Scherz. In Ueberader
bei Maisa ch zielme am Samstag ein beurlaubter
Solda:i mit seinem vermeintlich ungeladenen
Gewehr auf einen unter der Haustüre #iehenden
jungen Burschen. Ein Sbuß, ging los
un ins Herz getroffen flürzte der Bursche tor
zu Boden.
Wentsenmen er E inbrecher. Der Külser
Eugen Anton Chriflopxh, der bei Cinbruchsversuchen
in der Turken- und Hohenzollern-Ktraße
in München auf Schurleule mehrere Revolverschüse
algab und dann verhaflet wurde,
ist auf dem Transport nach Immenitadt
auf##erhalt der Station Vuchloc entsommen. Er
sprang aus dem fahrenden Zug. Chriftoph entfloh
nach seince erinen Verhatung Lereils aus
dem Militärgefängnis an der Leonrodstraße.
Baverische Nachrichken.
Verhasteter Ldieb. Cnde November vor.
Js. wurden einem Vanlgeschäft in Nürnberg
Wertpapiere im Betrage von 28 000 Mark entwendet.
Der Täter wurde nun in der Person
eines inzwischen zum Heere einberusenen 28.
jährigen Bankbzamten ermittelt. 213000 Mark
von dem gellohlenen Geide konnten wieder herbeigeschajzst
werden.
B#wersiches Dberlans.
raunstein, 4. 3. Eines hohben Besuches
hatte sich vorgestern unsere Stadt zu erfreuen.
Prinzeilin Therese. Schwester unseres
Königs, traf in Begleitung ihrer Hofdame
Gräfin Deim mit dem fahrplanmäsigen Zug
mitlags 11 Uhr bier ein. Ibr Besuch galt der im
alten Krankenhause trank darniederliegenden
Oofdame Freiin Johanne von Malsen. Di6
Prinzessin besuchte die Eltern irer Hosdame,
K. Kämmerer und Regierungsrat a. D. Frhrn.
von Malsen. Ein w##iterer Besuch galt dem Vereinslazarett
Neucs Krankenhaus.
Reit i. W., 4. 2. Diebe an der heit.
In der Pacht. vom 23. Fedrnar auf 1. März
schlichen sich Diele in das Anwesen de Frtan
Wimmer, Spedileursgattin bi er, und brachen
Ti#en und Schränke auf. wie man annehmen
kassn, um erit nach Schlüfseln zu suchen. Die
Einbrecher mußten jedoch ohne Beule abziehen.
Mühldorf, 4. 3. To dessall. Ju Lohlir-
chen starb am Samstag HH. Geinl. Rat Franz
Miet
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Weohnungiäs
gegen aule r—i. *- Osferie
unler N 2632 an
del.
Taver Nieberl, K. Dislriktsschulinspeltor, Pfarrer
und Kammerer. Den Verst giele traf vor
ekwa 14 Tagen ein Schlaganfall, von den er sich
leider nicht mehr erholte. Er war im Bezirle
Mühldorf und Neumarkt a. N. eine markante
Persönlichleit, beliebt und geachtet von jedermann.
In den verschiedenen Organisationen
der Landuirtschaft, so z. B. Pf rdezucht Zuchtverband,
Ackerbau, lildete er die Lebensader
und wußle infolge seiner reichen vielseitig erprobten
Erfahrungen mit Rat und Tat verständig
einzugrelfen. Seine großen Verdiente wurrden
auch von höchster Slelle aus mit verschicdenen
Aus zzeichnungen auerlanm und belohnt.
Dolötir echen, 4, 3. Ein zeit gemäßes
Bild Figt uns folgender ile ner Vorfall: Zwei
Buben, 7- und 9 jährig, von München, bekamen
von ihrer Mutler Geld für Besorgungen. Sie
verwendeten daaselbe zunäch't für einen Ausflug
nach Starnberg. Nach München zurückgetehrt,
woltten sie sich auch die Berge noch ansehen
und brschlossen, nach Tö!z zu fahren. In
HOblnirchen al##r. vom Sch n ler wegen Schwarzsahrens
an die Lult geset, vers#chten sie sich
Geld zu ver schasfen, und' uirne in der Nähe
des *!7 * in die Wohnung des Slations--gebi
lien Josexh Sigl ein und entwendeten aus
einem Ei eine Geldborse mit 8 Mark In-
Ualt. Die btiden Jungen wiuden in Gewahrsam
verbracht.
1 Kommungles.
Oesffentl. Sitzung des Kollegiums
der Gemeindebevollmächtigten.
osenheim.
Mittwoch, den 6. März 1913,
vachmittags halt# 4 Uhr.
esordnung:
1. Goldene Hochzeit des Königspaares.
Kriegennterstültungen aus der Reichalmosenstliflung.
3. Vergrößerung des Wurstereibetriebes
der Stlandortschlächterei im städt. Schlachthofe,
4. Geschäfte’uhrung des Karl Venedikt, 5. rülfung
der Rechmungen der Spitalmistungen pro
2
1915. 6. Abrechnung des Kommunalverbandes.
i asikdc der Helfslehrer Hein 4
zeit im Heere, zum Schulverweser in Ohlstadt,
BA. Garmisch.
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Geheime Sitzung: 1. 2.
Personollen.
Vermechrnis,
Lolahnuchtichlen.
Rosenheim, 5. März.
Aus Anlaßz des Friedensschlusses
mit Rußland sinden altgemeine Schulfeiern
mi Freigabe cines Unterrichtstages statt. Auf
böchite Anordnung sand heute mittags Danknnd
Friedensg:läule statt.
Oberbaver. Schuldienst. Befördert
Hans Heininger, zur-Der
neuc Stadtpfarrer. H. H. A.
Lidl, der schon Ende März nach Rosenheim übersiedeln
mird, weille heute in hiesiger Stadt
Am Tagoe nach der offiziellen Abschiedsfeier im
Deutschen Kaiser wird H. H. Domkapitular Geßl
Rosenheim verlassen.
Gefunden. Eine Geldbörse und ein gröücter
Geldletrag wurden gesunden; abzuholen
im magiitratischen Geschältezimmee Nr. 2.
Landwirtschaftliche I fahrt. De
ausreichende Versorgung des dheeres, ins
besonder re mit Schlachtvieh, Heu und Stroh, it
gegenwärlig von größter Wichtigkeit. Um den
Landwirten hierüler und über andere für die
Landwirtschaft wichtige Fragen Aufllärung zu
geben, hat das K. Bezirizan it Rosenheim eine
Tagahrt auf Donnerstag,
den 7. März 1918, vorm. halb 12 Uhr, im
Saale des Gasthofs „Deutscher Kaiser"
senheim anberaumt. In derselben wird Her
Landtagsabgeordneter Nuedorffer über den bezeichneten
Gegenstand sprechen. In ganz Bayern
sinden gegenwärtig solche Versammlungen
stalt. Angesichts des hohen vaterländischen Interesses,
die dieselben beanspruchen können, wird
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in Nomittwoch,
6. märz 19186
eine rege Beteiligung der londuietschaftlichen
Bevölkerung erwartet; auch das Erscheinen der
Frauen ist dringend erwünscht. Für den Disirikt
Prien sindet demnächt eine eigene Versammlung
in Prien stalt. An die Versammlung
im „Deuts vzu Kaiser“ am Donnerotag
wird sich eine zweite Versammlung des Bezirlsobstbauverbandes
beim „Bräu
am Anger“ anschlieiten, deren Beginn sich wohl
auf halb 2 Uhr verschieben dür'te, da dessen
Mitglieder sicher auch der ersten Versammlun
volles Interesse enigegenbringen werden.
Der Dank des Königs raarer. Fräubier,
hatte aus Anlaß des goldenen Ehesubiläums
des Königopaarcs diesem ein selbstverfaßles
Gedicht beshis, das in den Feilenansängen
die Namen „Ludwig Theresia“ wider
ga#b. Dieser Tage ill nun aud dem Kabinctt des
Königs ein Dankschreiben eingekrorfen.
Der Kaninchenzuchtverein Nosenbeim
und umgebung hielt verdangenen
Sonntag seine Monatsversammlung ab, zu melcher
sich 53 Milglieder einfanden. Anc der
Vorstand des Kaninchenzuchtverrins Cbing. O
Dusolt, sowie der Vorstand des Vereins P#ert#“ 2
felden mohnte mit einigen Herren der Versammlung
bei. Erfreulicherweise waren wiederum
acht Neuaufnahmen zu verzeichnen. Die Vorarleiten
zu der an Osiern i#attiindenden Ausstellung
sind in vollem Gange Wiesenflächen
wurden verleilt, ebenso die Anmeldebogen; lentere
sind bei Herrn Pfnürr, Münchener#r. 47,
noch zu haben. Schluß der Anmeldung: 17.
März. Möchten sich die Aussteller diesen Termin
genan merken, da spätere Anmeldungen
n ich mehr berücksichtigt werden lönnen. Den
Schluß der Versammjung b#deie wiederum eine
Kaninchenverlosung, wob:# neun schöne Kaninchen
algesetzt wurden.
lßze Dachrichen.
WIB. Grobes Hauptqyuartier,
. 3. Amtlich. (Trahtk.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Kronprinz Rupprecht.
den
Deutscher Kronptinz
Lelhafte Ertundungsgefechte an vielen Stellen
der Front. Nordlich von Reims und auf dem
öhlichen Maasuser war die kranzösische Artillerie
vielfach rege.
Herzog# Albrecht von Württemberg.
Auf den östlichen Maashöhen tagsüber heftige
Feuerlämwpfe. Starle französische Abteilungua
brachen am Abend zum Angriff gegen unsere#
S##llung ösllich von Nouilly vor. Sie wurden
im Gegensloß zurückgeschlagen.
Auch an der lothringischen Front und in den
miltleren Vogesen herrschte geilern erhöhte Gefechtstätigkeit.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Die Rumänen haben unsere Bedingungen angenommen.
Somit tritt der Waffenstülstand mit
Rumänien von Neuem in Kraft.
Von den anderen Kiegsschaupläten nichts
Neues. r□
Ludendorff.
RNeue U. Boot. Beute.
§ Berlin. 5. 3. (Amtlich.) Neue Erfolge auf
dem nordlichen Krieg: öschauplaß: 16500 Br.=Reg.
Ler Chef des Admiralstabs der Marize.
Deutsche Truppenlandung auf den
Alandoinseln.
Stodholm, 5. 3. Svenska Telegram-By.
ran. (Amilich.) Auf Befehl seiner Regierung
brachte der deutsche Gesandle in Stockholm dem
Minister des Auswärligen zur Kenntnis, daß
Deutschland die Ab icht habe. auf Verlangen der
finnländischen Regierung Truppen nach Finnand
zu entsenden.
Das= Ende des Bolschewiti-Feldzzuges
in Finnlando.
5 Stockholm, 5. 3. (Trahlb.) Der mit so
großen Hoffnungen in Finnland unternommene
Feldeug der Bolschewiti scheint nach den Mißerfolgen
der Rolen Garde beende zu lein.
Tägl. lausen mehrere Züge nach Petersburg, um
die auo Finmnland zurückkehrenden Regimenter
nach dem Innern Rußlands zu befördern.
Die Aerhandlungen mit Rimänien.
* Wien, 5. 3. (Drahrl.) Der Wiener Mittagszeitung
wird von informierter e mitgeteilt:
Tie Verhandlungen mi: Rumänien dürften
in absehbarer geit zum ribichlun
kommen. Man erwartet auch den bald gen Auslausch
der Kriegogesangenen und die Wiederaunahme
der diplomatischen und Handelbe ziehun.
gen mil der großen östlichen Nachbarrepub ir.
:
Ja bau= Halin ug.#
Notterdam. 5. 3. (Drahtb.) Daily# Marl
meldet aus Woshing: en Janans Haltung wird
als Desenfive gegen Deulschtnnb gebeuret. 8
nan irhalte steie Hand, in Nu# anr einzugre'
i! aler bereil, ohne dadr *) 9#r.er:
nmerden, die Verlündeten zu Nate inn. J.
pan hale vicl W#eilere Ziele als den «
Munilionsvorräle in Wlade «::)...-lontdoßdesz-n·ln,,Jan-«
»Um-c afien
und in Biuitisch-Indien für Amerila oi#l er
minnschter wäre, als solche Machenschaften. Nur
mochte Amerika nicht fuür die Intervention in
Sibirien mitveranimortlich sein und mill sh
dissem Vorgehen nicht anschlie##en.
London, 5. 3. „Daily Mail“ meldet:
DJ. 3.
Juischen England, Franlreih und zu und
1— ½□
52527
—
Jiali
den Vereinigten Staaten von Nordamerika wird
über die Lage in Siolrien unterhandelt.
nan nimmt an den Verhandlungen nich!M teir.
* Bern, 5v. 4. Aus Tolio wird geinelden
In ein flukreichen Krei sen u18 betrachtei nan
di e Abberufung der Diplomaten aus
lersburg als Abbruck der diplomatischen
rden mit Rubkland.
Wilsons weutsrs Steckenpferd.
* Notterdam. (Drahrb.) Wilson arroßter
seit Wochen an zei Haupisragen seines
Friedensprogramms: den Völkerund und die
Abrünung, die zwar von allen Kriegführenden
anerkannt worden sind. aber von der vert
denen Parteien anders ausgelegt werden. Darüler
iucht Wilion zu einer Klärung zu leumen,
bevor er die Reden Herllings und Cier####s
leantwortet. Er wird diese bei den Frogen vor
her den Jentralmächten unterbreite
Die Ansicht des scwesgerischen
Bunde= dräsidenten.
„Wien, 5. 3. (Drahtb.) Dir Neue Freie
Presse veröffentlt cht eine Unterredung mit deim
schweizerif schen Bundesrräsidenten Calonder,
der sante: Die letzten Kundgebungen von Wiison,
Liond George und Ciernin lassen erhoffen.
daß in nicht allzuserner Theit die Vaiis ür eiren
Ellseitigen Frieden gefunden ürrd. Tie
u
.
2
*1*
ziehn
Schweiz uniernürxe die internatiomalen Abeustungsbestrebungen.
An den kunftigen Kriedensverhandlungen
wolle die
men.
Ein französiicher Protest.
§ Stockholm. 5. Z. (Drahtlb.) Der irarʒ
iche Botschafter Noulens erhob noch vor
Abreise aus Petersburg im Namen seime egierung
Proiest wegen der Ernennung Rar 127—
news als Nachfolger des russischen Volichters
in Paris, Mallakow.
Schweiz teilnel-
Wetterkericht für Minmwoch, den 6. März.
Vorwiegend heiter, No chroln.
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