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In Korakorabis:
Sergeant Paul Heyden, früher im Lauenburgischen Jäger-Bataillon Nr. 9, am 13. Januar an
Herzschwäche infolge Schlangenbisses. -
In Deichabis bei Hafuur:
. Relter Theodor Scholten, früher im 2. Lothringischen Feldartillerie-Regiment Nr. 34, am 17. Januar
an Typhus.
In Kalkfontein:
Gefrelter Karl Hemm, früher im Königlich Bayerischen 23. Infanterle-Reglment, am 18. Januar
an Darmberschluß.
Im Lazarett Kub:
Malaria.
Gefreiter Richard Angermann, zuletzt bei der Ostasiatischen Besatzungsbrigade, am 20. Januar an
„2 In der Krankensammelstelle Koes: 4
Reiter Michael Moser, früher im 1. Ober-Elsässischen Feldartlllerie-Regiment Nr. 15, am 22. Januar
an Typhus. - * .
Verunglückt:
. Reiter Wilhelm Lohmann, früher im 1. Westpreußischen Fußartillerie -Regiment Nr. 11, am
23. Dezember 1905 in Grootfontein-Nord infolge Vergistung durch Lysol, welches er irrtümlich
getrunken hatte, gestorben.
. Feldwebel Franz Siebert, früher im 5. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 144, am 5. Januar
in Otao infolge Zerreißens der Luftröhre, Halsschlagader und Bruch der Wirbelsäule durch Kamelbiß
gestorben.
A Reiter Johann Donner, früher im Infanterie-Regiment Freiherr Hiller von Gaertringen (4. Posenschen)
Nr. 59, am 12. Januar im Lazarett Windhuk infolge einer Stichverletzung gestorben.
Reiter Wilhelm Mangler, früher im 4. Badischen Infanterie-Regiment Prinz Wilhelm Nr. 112, ist
am 10. Januar in Ghaub an Herzlähmung gestorben.
Reiter Wilhelm Link, früher im 3. Garde-Feldartillerie-Regiment, am 16. Januar beim Baden im
Fischfluß bei Ganikobis ertrunken.
Sanitätsunteroffizier Wilhelm Witt, früher im Danziger Infanterie-Regiment Nr. 128,
zuletzt im
Landwehrbezirk Brandenburg, am 20. Januar bel Schlangenkopf im Fischfluß ertrunken
Militärkrankenwärter Ernst Schwarz, früher im Königlich Württembergischen 4. Infanterle-Regiment
Nr. 122, Kaiser Franz Joseph von Osterreich, König von Ungarn, am 22. Januar bei Naris beim
Baden im Fischfluß ertrunken.
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Nichtamtlicher Teil.
achrichten Deutsch-COstafrika.
Fersonal— - Der Ingenteur Vincenz Humplik hat am
22. Januar die Ausreise nach Ostafrika angetreten.
Nachruf.
Am 2. Dezember 1905 fiel im Gefecht von Kuis
Kub der Leutnant in der I. (Fuhrpark-) Kolonnen-
teilung der Schutztruppe für Südwestafrika
Werner v. Schweinichen.
l Sechs Hottentottenkugeln setzten dem Leben dieses
ucchen jugendlichen Offiziers ein Ende, der bel
Aeichen Ritten elnen ungewöhnlichen Schneid und
rücksichtslose Tatkraft bewiesen hatte. .
MSeine Tüchtigkelt erwarb ihm unsere Achtung,
## persönliche Liebenswürdigkeit unsere Zuneigung,
r stets werden wir ihm, der in so jungen Jahren
Geheeldentod für Kaiser und Reich starb, ein treues
enken bewahren.
Wiudhuk, den 10. Dezember 1905.
Auftrage der Offizierkorps des Etappenkommandos
der Schutztruppe für Südwestafrika:
gez. Maercker,
Major im Generalstabe.
2.
Der Gouvernementssekretär Bayha, der Kanzlei-
gehilfe Binding, der Hilfskassenbeamte Friedrich,
der Lokomotivführer Bergé, der Maschinist Seidel
und der Segelmacher Backhus haben die Wieder-
ausreise nach Deutsch-Ostafrika angetreten.
Der kommiss. Sekretär Frerichs und der Lehrer
Urban sind in Ostafrika wiedereingetroffen.
Aus Ostafrika ist mit Heimatsurlaub eingetroffen
der Förster Beyrr. «
Dile Wiederausreise in das Schutzgeblet hat am
9. Januar 1906 von Genua aus angetreten Zahl-
meisteraspirant Rehdse. « ·
Ramerun.
Am 9. Januar haben dle Ausreise nach Kamerun
angetreten: Der Leutnant Christoph v. Houwald,