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Buch wird, soweit ich es für geboten halte, Klarheit über diese
politischen Vorgänge bringen und, gestützt auf Dokumente, die
Wahrheit beweisen.
Hamburg, 28. Juli. Der bisherige deutsche Votschafter in
Wien, Graf Wedel, sandte den „Hamburger Nachrichten“
folgende Mitteilung:
„Herr Erzberger hat in Weimar bestritten, daß Graf Czerin
ihn veranlaßt habe, nach Wien zu kommen, um ihm Rechenschaft
über die Verwertung seines Berichtes zu geben. In einem in
meinem Besitze befindlichen Briefe des Grafen Czernin heißt es
wörtlich: „Erzberger hat seinerzeit Kenntnis von meinem Bericht
erhalten und die schwerste Indiskretion begangen. Er
kam nach Wien, von mir zitiert, um mir Rechenschaft über sein
Vorgehen abzulegen. Er war damals ganz vernichtet und
sah seinen kolossalen Fehler ein.“ Es bestehen über
diesen Vorgang nicht nur die Briefe Hohenlohes, sondern auch
andere beweiskräftige Dokumente, das sollte Erzberger bedenken.
Staatssekretär Kühlmann weiß auch die Wahrheit.
XXI.
Die Wahrheit marschierkt!
(Helfferich in der „Kreuz-Zeitung“ vom 24. Juli.)
Die Wahrheit marschiert und schließt um Herrn Erzberger
ihren eisernen Ring. Mein Vorgehen gegen den Reichsverderber,
das ich — nachdem er die bedingungslose Annahme des
Schandfriedens erzwungen hatte — am 26. Juni mit einer Rede
im Auditorium Maximum der Berliner Universität und mit
meinem Artikel „Die Juliresolution, der Anfang des moralischen
Zusammenbruches“ in der „Kreuz-Zeitung“ vom 1. Juli einleitete,
hat Herrn Erzberger auf eines der verhängnisvollsten
seiner Verbrechen am deutschen Volke gestellt. Seine Versuche,
sich mit Unwahrheiten herauszuwinden, haben andere Männer
auf den Plan gerufen, die sich verpflichtet hielten, der Wahrheit
die Ehre zu geben, vor allem den bisherigen Botschafter in Wien,
Grafen Botho Wedel, und jetzt den früheren Leiter der
österreichisch-ungarischen Politik, Grafen Ottokar Czernin.