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sie kröpfen (fressen), sie stoßen (stürzen) auf den Raub, fangen
und schlagen ihn. Sie fußen (sitzen) auf einem Baum.
g 301.
Die verschiedenen Jagdmethoden.
Bei der Ausübung der Jagd kommt es im Allgemeinen darauf
an, mit den einfachsten Mitteln das Wild am sichersten und ruhigsten
zu erlegen, so daß möglichst wenig Wild zu Holze oder krank geschossen
wird, und die Jagd möglichst wenig beunruhigt wird. Diese Bedingungen
erfüllen in absteigender Reihenfolge am besten:
1. Der Anstand.
Man sucht sich den Stand des Wildes (durch fleißiges Abspüren
und Beobachten) und den Hauptwechsel auf und sucht sich an demselben
einen möglichst gedeckten Ort zum Anstand aus, an dem
man 1) guten Wind, d. h. solchen Wind hat, der möglichst genau mit
dem erwarteten Wilde kommt; 2) auf dem man auf das Wild möglichst
frei und ungehindert schießen kann; 3) auf dem das Wild so
zeitig kommt, daß man noch Licht genug (Büchsenlichtl) zum Schießen
hat. Am vortheilhaftesten sind zum Anstand sog. Kanzeln, d. h.
Baunsitze auf leicht ersteigbaren Bäumen (3—5 m hoch), die aber
frei genug und auch bequem genug sein müssen, so daß man längere
Zeit unbeweglich sitzen kann. Auf freien Stellen, Waldrändern 2c.
baut man sich, falls keine natürlichen Deckungen vorhanden sind, möglichst
unverdächtige Schirme (Ansitze) aus Zweigen und gräbt Löcher
in die Erde. Beim Morgenanstand muß man schon vor Tagesgrauen
auf dem Rückwechsel (am besten dicht vor dem Aufenthaltsort) sein, auf
dem Abendanstand etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang.
Den Morgenanstand darf man erst eine Stunde nach Sonnenaufgang,
den Abendanstand erst bei voller Dunkelheit möglichst vorsichtig und
geräuschlos verlassen, falls das Wild nicht herausgetreten ist. Beim
Anstand ist die peinlichste Ruhe und Unbeweglichkeit die erste Regel,
da das Wild lange Zeit am Rande der Dickung verborgen zu winden,
zu äugen und zu sichern pflegt, ehe es austritt. Tritt endlich schießbares
Wild hervor, so fahre man ganz langsam mit der Büchse an
den Kopf, warte bis man das Wild womöglich ganz breit hat und ziele
vorsichtig und bedächtig auf das Blatt.