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bei St. Privat und Sedan teilnahm, gehörte dann der Belage—
rungsarmee an. Für sein hervorragendes Verhalten während
der beiden Feldzüge wurde er durch die Verleihung des Roten
Adlerordens vierter Klasse mit den Schwertern und dem
Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Nach Beendigung
des Feldzuges rückte er im Jahre 1872 zum Oberleutnant auf.
Während der Jahre 1873 bis 1876 besuchte Paul von Be—
neckendorff und Hindenburg die Kriegsakademie und wurde dann
ein Jahr später in den Generalstab kommandiert, bei dem er im
Jahre 1878 als Hauptmann im II. Armeekorps Verwendung
fand.
Am 14. November des Jahres 1880 verheiratete sich Paul
von Beneckendorff und Hindenburg mit Gertrud von Sperling.
Sie schenkte ihrem Gatten am 14. November des darauffolgen—
den Jahres eine Tochter Irmengart, am 31. Januar 1883 einen
Sohn Oskar und am 29. November 1891 eine Tochter Anne—
marie. Oskar von Beneckendorff und Hindenburg begann seine
militärische Laufbahn in dem gleichen Regiment wie sein Vater,
im 3. Garderegiment zu Fuß.
Vom Jahre 1877 an sehen wir Paul von Beneckendorff und
Hindenburg wiederholt beim Großen Generalstab beschäftigt.
Im Jahre 1881 gehörte er dem Generalstab der ersten Division
an und verblieb in dieser Stellung, bis er im Jahre 1884 Kom—
pagniechef im 58. Infanterieregiment wurde. Dann kam er
wieder in den Generalstab zurück, bei dem er im Jahre 1885 zum
Major aufrückte. Das Jahr 1888 brachte seine Versetzung zum
Generalstab des III. Armeekorps, das folgende Jahr seine Be—
rufung in das Kriegsministerium, bei dem er die Funktion eines
Abteilungschefs versah. Nachdem er im Jahre 1891 Oberst—
leutnant geworden war, erfolgte zwei Jahre nachher seine Versetzung
zum 91. Infanterieregiment, das er als Kommandeur
befehligte. Im Jahre 1894 wurde Paul von Beneckendorff
und Hindenburg Oberst, als welcher er nach zwei Jahren zum
Chef des Generalstabes des VIII. Armeekorps ernannt wurde.
Im Jahre 1897 zum Generalmajor und 1900 zum General-