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Baptist Mitterborfer, welcher seine
Ortsschule in sedem Anbetracht zur musterhaften
erhoben; alle nöthigen Bücher und
Apparate, sogar ein kleines phystkalisches
Kabiner, angekauft hat; schon seit einigen
Jahren auf eigene Kosten eine Industrieschule
für Mädchen unterhält; den Schulgesang
mit Auszeichnang besördert, und nicht nur
täglich an dem Unterrichte in der Werktagsschuie
Theil nimmt, sondern auch bey der
Feyertagsschule so thärig mitwirkt, daß selbst
die gedrängtesien Kirchen-Verrichtungen ihn
von dieser Mitwirkung nicht abhalten können,
wird hiemit das besondere allergnädigste Wohl-Hefallen
zugesichert. München den 24. Februar.
1807.
Koͤnigliche Landes-Direktion.
Freyherr von Weichs.
Proherr.
(Den Rentamts-Oberschreiber in Muͤhldorf,
Gottlieb Baumgarkner betressend.)
Wir Maximilian Joseph,
von Gottes Gnaden König von Bajern.
Wir haben aus dem Berichte vom 35.
Februar und den beygelegten Zeugnissen mit
vorzüglichem Wohlgefallen ersehen, wie sehr
sich der während dem größten Drange des lezten
Krieges als Marsch-Delegat in Ampfing
ausgestellte Rentamts-Oberschreiber von Mühldorf,
Gottlieb Baumgartner durch
Integrität, muthvolles Ausharren und kluge
Verwendung zum Besten Unserer Unterthanen
ausgezeichnet habe.
Es ist daher demselben Unsere besondere
Zufriedenheit mit seinem Benehmen zu
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erkennen zu geben, was Wir auch durch das
Regierungsblatt oͤffentlich bekanut machen
lassen. München den 3. März 1807.
Marx Joseph.
Freyherr von Montgelas.
Auf kdutglichen allerhdchsten Befehl.
von Flad.
(Den Oberj#ger Johann Jiger betreffend.).
Wir Marimilian Joseph,
von Gottes Gnaden Kömg von Baiern.
Den Johann Jäger Obersäger bey dem
Fußjäger-Korps haben Wir zur Belohnung
der vorzüglichen Thätigkeit und Unerschrockenheir,
welche er in vorigen Kriege bey mehreren
Gelegenheiten, besonders bey dem Angriffe der
Festung Kufstein bewies, nach dem gutächtlichen
Antrage des General-Landeskommissariazs
in Baiern die silberne Berdienst-Medaille
zu bewilligen beschlossen. München den
18. Maͤrz 1807.
Max Joseph.
Freyherr von Montgelas.
Auf kniglichen allerhochsten Befehl.
von Flad.
(Beyträge für verwundeke kbniglich = balerische
Krieger bektreffend.)
An den lezten Faschings-Tagen wurden zu
Mühldorf, gelegenheitlich einiger Ballgesellschaften
bey den Weinwirthen Gaigl und
Breitenbacher von einem Menscheufreunde
zwey hundert fünfzehn Gulden
eilf Kreuzer für verwundete Krieger Baierns
gesammelt. — Dieses schöne Beyspiel
veranlaßte noch mehrere Beyträge, so daß die