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aber zwei Kaplaͤne zu unterhalten sind. Dieß
wird mit dem Anbange zut oͤffentlichen Kennt—
niß gebracht, daß die Kompetenten binnen
14 Tagen sich bei der unterzeichneten Stelle
zu melden haben.
Nuͤrnberg den 20. September 1809.
Königliches General-Kommissa=
riat des Pegniz: Kreises.
Freiherr von Lerchenfeld.
Lippmann.
(Die Erledigung der Pfarrei JZirgeröheim,
Landgerichts Donauwörth, im Allmahl-Kreise
betreffend.)
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Durch den am 2. August 1809 erfolgten
Ted des Pfarrers Kaver Zaubzer, ist die
Pfarrei Zirgesbeim, im tandgericht Donau--
wôrtb, worauf dem Verwaltungs Ratbe zu
Denauwörih das Patronatsrecht zukommr,
in Erledigung gekommen, und bisber unbe-
sezt geblieben. «
Diese Pfarrei, wozu die eine Viertelstun-
de entfernten Urfaͤr-, Schellenberger- und
Schlieserhoͤfe, dann das sogenannte Gnauer-
Haͤusl gehoͤren, raͤhlt 385 Seelen, und be-
darf keines Hilfspriesiers.
Die Einkünfte, theils in baarem Gelde
und Stollgebühren, tbeils in Getreid, Holz
und Sebeud bestebend, können sich auf 465 fl.
54 kr. belaufen, und aüsser den gewöhnli-
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chen Abgaben liegen keine Beschwerden auf
gedachter Pfarrei.
Eichslädt den 34. September 1809.
Königliches General-Kommissa-
riat des Altmuhl.Kreises.
Graf von Tassis.
von Heckel.
(Die Verhältnisse der Geistlichkeit in FKeldkirch
und ibre Funktionen betreffend.)
Wir Maximilian Josepyh,
von Gottes Gnaden König von Baiern.
Auf die über das ro Uhr Meß- Benesicium
in Feldkirch ron Unserm General Kommissa-
riate des Iller-Kreises und von der Stif-
tungs-Administration in Bregen), dann Ubes
die Verhältnisse der Geistlichen in Feldkirch
vom Erstern erstatteten Berichte —
in Erwigunz der Bedürfnisse des Kultus
der Pfarrkirche und Gemeinde in Feldkirch,
in Erwägung der Verordnung vom 11.
Oktober 1807, die Unterstüzung emeritirter
Geistlichen betreffend
baben Wir beschlossen wie folge:
1.) in Feldkirch soll künftig bestehen
o) die Pfarrei mit den dahin gewidmeten
Stiftungen und darauf bastenden Oblie-
genbeiten:
b) das Beneficium Dominorum, welches
wie bisher mit der Pfarrei Tosters verei-
niget bleibt;
I) und c) das Benesickum SS. Apostolorum
und S. Crucis jedes mit einem besondern
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