Massen ausgeliefert — und das Ende doch nicht aufgehalten.
Oder glaubt heute noch irgend jemand daran, daß die
Dynastieen nicht gestürzt wären, wenn der Kaiser in den
ersten Novembertagen oder noch am Vormittage des
9. November abgedankt hätte? Die Revolution richkeke
sich nicht gegen die Person des Kaisers, sondern
gegen die Monarchie.
Seit Monaten war der Boden unkerwühlk, und man
warkeke auf den günstigen Augenblick. Dieser war da,
als das Verkrauen des Volkes zu Hindenburg und
Ludendorff durch die Erkennknis, daß der Krieg verloren
war, einen schweren Stoß erlikten halke. Mürbe war
das Volk geworden. Mürbe die Massen und aufnahmefähig
für den Umsturz; mürbe das Bürgerkum, das
apakhisch die Dinge laufen ließ. Kriegs= und Widerstandswille
waren erlahmt, und man gab sich dem Irr—
wahn hin, einen besseren Frieden zu bekommen, wenn
man den Kaiser beseikigke.
Die Revolulion hak ein erstaunlich leichtes Spiel gehabt!
Wenige Skunden genügken, um die angestammten
Fürsten mit ihren Regierungen wegzufegen. Kampflos
und ohne Blutvergießen vollzog sich die Umwälzung,
ein Beweis dafür, wie gründlich sie — keils durch die
bewegenden und umschichtenden Kräfte unseres unglück
lichen Schicksals, keils durch die planmäßige Arbeil und
Wirkung der Revolutionäre — vorbereikek gewesen ist.
Der Kaiser hak erkannk, daß die von ihm geforderke
Abdankung der Anfang eines Chaos sein würde. Er
hat erkannk, daß für die schweren Zeiten, denen wir entgegengingen,
eines vor allem nölig war: die Erhalkung
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