Full text : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

 

 

1—.—.  und
Aesenhelmer

dem  kaftüch
######sblafff  erschein  ##a#

eallch  nachmittags  4  Uhr  (mit  Ausnah  Sonnund
  Feiertage).  —  Der  Abonmemenkspreis  deträgt  viertellährlich  1  Mark  80  Plag-  monaulch
6  .l  sowohl  sur  nel  als  auch  für  ouswärtige  —7  —  Postzssheus  bu.
Krch  ins  Heaus  gellefert,  ——

Pig.  monatlich,  —

egrannn-A#b-Amhlüsse:
  Redaltion  und  Beriag:  Nr.  72;  Lel

 

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Inferaien,  Neflamen  —  b#ch  dis
Schuß  der  Inseraten-Annahme  1

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ellung:  235.

 

 

RKosenheimer  Anzeiger

 

 

Des  Mbonn#ment  mird

1  Postboten  die  bSstellns  ür  den.
eite  Petttzelle

 

e  —  in  der  M.  N#dermenrschen
den  Fisial  ·  Erpeditionen  der  Stabt  entgegengen
aoßeren  Ortschaften  der  Aerturen,  sowte  alle

er  Anzelger·  an.
deren  Raum  0  10  dle  75  mm  brelle  8  im  Reklamrteit
*  Pfennig;  *  S.  oder  Zellenabschlüssen  Rabaft  nach  auflieendem  Taut##.

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Amtliches  Publikafions-Organ

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Annoncen  Cxpeditlon  Haasenstein  à  Bogler  M.-G.  Nofenhe#t##,  Mlnche#n,  Nürnderg,  Berltn,  Bern,  Chem#,
Ur  mitags.  Nach  diesem  Zeitpunkt  kanm

Rosenheimer  Tagblakt

Dresden,  E#f##r,  Urunkfemt  a.  R.  Danh###  D#####,  Innsbruck  Karinen#.  ##  u
jur  Aufnahme  In  bie  laufz#be  Tagesmi###e#r  #ucht  meßhr  goronflert  werben.  Gü#  schlucht#eschmebenes  Mamuftript  werb  heten:  Bera#wer#ng  übern####en.

Die  letzten  Atemzüge  des  russischen  Widerstandes.

Dic  Fsehlgeschlägene  seanzösilche  OM#2.  allbe  #m  oberellaß  —  dle  verlusic  der  Gartbaldlaner.  —  die  Teucrung  in  England.  —  ble  Verlufte
der  rafrischen  Gcncrallidt.  —  RKusmustirung  der  Untauglichen  in  Rußland.  —  feuer  Iin  warschau.  —  Grobe  Derlufte  der  Ruffen  vor
Przem###  —  Räumung  belgra4k#s:  —  der  w##rischaltiiche  Kuin  in  kußland.  —  örobe  wirtschaftichaftiiche  Rii#c  in  Englang.

Ne  Gelreidevorräte  Deukschlands.

Es  lann  keinem  Qweifel  unterliegen,  daß  der
Getreidevorrat,  der  unserem  Volke  in  diesem
Jahre  zur  Verfügung  sicht,  beträchtlich  geringer
ist  als  in  normalen  Friedenszeiten.  Im  Durchschnitt
  der  Jahre  1908·00  1912  ·13  waren  in
D  Deutickland  nach  Alrug  der  Aussaat  zum  menschlischen
  Verbrauch,  für  Verfütterung  und  industrielle
  zwecke  an  Roggen,  Weizen  und  Spelz
(unter  Einschluß  der  auf  Getreide  umgerechneten
Rettoeinfuhr  an  Mehl)  verfügbar:  15.000.000
Tonnen.  Daron  brachte  die  Nettoeinfuhr  durchschnittlich
  1  2000000  Tonnen  oder  rund  8  Prorent.
  Mit  der  Einfuhr  kann,  obichon  es  falsch
wäre,  von  einer  völligen  Unterbindung  derselben
  zu  sprechen,  während  des  Krieges  nicht  gerechnet
  werden.

Was  unsere  Ernte  angeht,  so  ist  diese  im
Jahre  1914  infolge  der  lange  anhaltenden
Dürre  des  Foühsommers  geringer  einmschätzen
als  die  des  Vorjahres.  Es  ist  ferner  zu  bedenlen,
  daß  in  Teilen  von  Ostreußen  und
Oberelsaß  die  Felder  verwüstet,  die  Vorräte
vernichtet  sind  und  daß  Deutschland  überdies  an
die  Schweiz  Getreide  abgegeben  hat.  Die  Angaben
  der  Erntestatistik  sind  eher  mu  hod  als  zu
niedrig  an#usehen.  So  erhölt  sich  der  Fehltetrag
an  Brotgetreide,  der  sich  schon  aus  der  Unterbindung
  der  Einfuhr  ergibt,  noch  erheblich;  er
bürfte  auf  15,  vielleicht  auf  20  Pror  ent  zu  veranuchlagen
  sein.

Wenn  aler  unsere  Feinde  auf  Grund  dieser
Verhällnisse  mil  dem  Eintrelen  eines  Nahrungsmangels
  in  Deutschland  rechnen,  so  haben  sie

sich  grundlich  verrechnet.  Di=  durch  Verordnung
des  Bundestats  getrofsenen  Maßregeln  zur

Streckung  der  Getreidevorräte  und  anderer  Er
satzsruckte  sind  bekanm;  schon  allein  durch  das
Auosfuhrverbot  von  Kawosfeln,  die  Einschrän
kung  des  Brennlontingents  auf  00  Prozent  und
die  in  großem  Maßstabe  durchgeführte  Her
stellung  von  getrodneten  Kartoffelflocken,  die
sich  vorrüglich  zur  Misck-  ung  mit  Mehl  und  zur
Brotbereitung  eignen,  ist  die  Ernährung  der
Bevöllerung  sichergestellt.  Dazu  tommen  noch
andere  Ersatzfiosse,  die  der  Brauerol,  Brennerei
und  Biehverfütterung  entrogen  werden,  und
daiu  kommt  ein  Vorrat  von  Fleisch,  wie  er  noch
niemals  so  groß  in  unserem  Lande  vorhanden
war.  Es  lann  also  die  Sorge  um  die  Ernährung
  der  deutschen  Bevöllkerung  bis  zur  nächsten
Ernte  unbedenllich  abgewiesen  werden.

Aber  die  Voraussehung  für  diese  krosniche,  Gewißheit
  und  damit  auch  die  unerläßliche  Vorbedingung
  für  ein  glückliches  Durchhalten  in
dem  uns  ausgezwungenen  Kriege  bildet  die  von
dem  ganjen  deutschen  Volke  erkannte.  Notwendigkeit,
  auf  das  sorgfältigste  hauszühdlten  und'
den  Verbrauch  von  Brot  und  anderen  Backwaren
auf  das  Notigsic  einzuschränlen.  Ist  seit  Beginn
  des  Krieges  bis  zur  Stunde  unzweifelhaft
allzu  sorglos  gewirtschaftet  worden,  so  ergeht
jetzt  an  alle  Männer  und  Frauen  Deutschlands
die  Mahnung,  mit  Brot  zu  sparen,  nur  das  zur
Ernährung  unbedingt  Notwendige  zu  verbrauchen
  und  somit,  kehega  seine  Sele  dazu  beitragen,

  daß  die  sch  i  erechnung  un-*
  hn  zuschanden  wird.  Bei  der  Unsicherheit

  der  Grundlage  der  Berechnung  ist  übertrie- 



bene  Vorsicht  und  Einschränkung  immerhin  noch
besser  als  leichtfertiges  Gehenlassen  und  allzu
unbekümmertes  Festhalten  an  den  bisberigen
Gewohnheiten.

Durch  die  gesetzliche  Festlegung  von  Höchstpreisen
  für  Getreide  hat  die  Reichsregierung
der  sonst  unatwendbaren  starlen  Steigerung  der
Preise  dieses  wichtigsten  Nahrungsmittels  Einhalt
  geboten.  Sie  war  sich  vollkommen  bewußt,
daß  eine  kriegsmäßige  Steigerung  der  Getreidepreise
  an  sich  das  wirksamste  Mitltel  zur
Einsch  ränkung  des  Brotverbrauches  gewesen
wäre.  Wenn  sie  aus  allgemeinen  sosialen  Gründen
  die  natürliche  Steigerung  der  Preise  und  da
mit  den  selbsttätigen  Regulator  des  Verbrauches
beseitigt  hat,  so  hat  sie  zweifellos  und  hoffentlich
  nicht  umsonst  mit  der  Einsicht  unserer  patriotischen
  Bevöllerung  gerechnet,  mit  deren  Hilfe
dasselbe  Ziel  in  einer  dem  allgemeinen  Volksempfinden
  besser  entsprechenden  Weise  erreicht

werden  wird.

Nichtsdestoweniger  erscheint  es  notwendig,  den
Getreidemarkt  sich  nicht  selesn  zu  überlassen,  ion
dern  nac#  Meglichteit  schon  jetzt  Vorsorge  für
eine  angemessene  Verteilung  der  Vorräle  und
für  eine  Sicherstellung  des  Bedarses  in  den  kriti
schen  Monaten  vor  Dereinbringung  der  neuen
Ernte  zu  tressen.  Zu  diesem  Qwecle  hat  die

Kgl.  Preußiische  Negierung  unter  slarker  Veteili
gung  der  deutschen  Städte  mit  über  107000,
Einucohnern  und  eines  Teiles  der  großen  In
dustrie  eine  Gesellschaft  mit  beschränkter  Laf
tung  mit  bedeutendem  Kapital  gegründet.

Die  saßung  Hmäßige  Aufgade  dieser  Gejell
ich  Lafti  ist  es  so  viel  Getreide  mie  maglich,  wern  v
nötig  Unler  Juhilfenahme  von  Enteignunge
zu  erwerben  und  für  die  letzten  Mona  vor  dr
Ernte  bereit  zu  halten.  Die  Abgabe  des  Ge
treides  ersolgt  erst  nach  dem  15.  Mai.  Die  (##
sellschaft  arbeitet  gemeinnützig  derart,  daß  ihre
Dividende  auf  5  Prozent  beschräuft  bleibt:  im
Falle  der  Auflösung  der  Gesellschaft  erhalten
die  Gesellschafter  nicht  mehr  als  den  Neunwert
ihrer  Anteile.  Der  eltwaige  Rest  des  Gesellschaftsvermögens
  fällt  dem  Reiche  zur  Verwendung
  für  die  Kriegs=  und  Hinlerbliebenenverjorgung.


Die  Gesellschaft  wird  sich  der  Schwierigkeit
ihrer  Ausgabe  und  der  Unmöglichkeit  voll  bewußt
  sein,  in  ihrer  raschen  Organisation  ohne
jedes  Vorbild  und  auf  einem  bisher  unbetretenen
Gebiete  jeden  Fehler  zu  vermeiden,  ebensowenig
wie  sie  umhin  können  wird,  in  private  Interessen
  einzugreisen,  wo  das  Interesse  der  Allgemeinheit
  voranzustehen  hat.

Es  ist  aber  bestimmt  zu  erwarten,  daß  sie  es
verstehen  wird,  ihre  Aufgabe  so  zu  lösen,  daß

unsere  tapferen,  Heere.  ihr  großesF  Werk  ohne

Sorge'  um?  die  wirtsch  aftliche  Sicherheit  des  gesamten
  deutschen  Volles  bis  m  einem  für
Deutsckland  günstigen  Ende  fortführen  bönnen.

Es  ist  ein  Aussichtsrat  gebildet  worden,  in
den  der  Staat  und  die  Städte  je  fünf  ordentliche
  Mitglieder  entsenden.  Die  Gesellschaft  wird
nach  Moöglichkeit  freihändig  durch  Vermittlung
ee  —  Getreidehandels  ihre  Käufe  vornehmen


 

Allgemeines  vom  Krieg.

Die  Sparsamkeit  unserer  Soldaten.

Müncken,  12.  Jan.  Vor  kurzem  wurde
belannt  gegeben,  daß  die  im  Felde  stehenden
deutschen  Soldaten  insgesam  die  Summe  von
zirla  30  bis  35  Millionen  in  die  Heimat  gesckict
  haben.  Neuerdings  hört  man  auch,  wie
hoch  Bayern  allein  an  dieser  Gesamtsumme  beteiligt
  war.  Die  bayerischen  Soldaten  haben
in  einem  einzigen  Monat,  dem  Schlußmonat
des  abgelaufenen  Jahres,  mehr  als  7  Millionen
Mark  an  ihre  Angebôrigen  gesandt.

Kriegefürsorge  für  Arbeitslose  in
Muüncken.

Münchken,  12.  Jan.  Die  Landesversicherungsanstalt
  Oberbayern  teille  dem  Magistrat
mit,  daß  sie  der  Stadtgemeinde  München  ein
Datlehen  von  500/010  Mk.  zur  Kriegsfursorg:
für  Arbeitslose  gewälren  uclie.  Das  Darlehen
soll  srätestens  nack  funf  Jahren  vom  Tage  der
Gewährung  ab  zurütgeahl  werden.  Es  in  für
rie  Dauer  der  Kriegs-eit  und  zwei  Jahre  nac.
dem  Friedensschluß  mit  3  Prozent  zu  verzinfen.
Eür  die  übrige  Zeit  würe  ein  neuer  Jinsfuß
zu  vereinbaren  oder  dar  Darlehen  zwei  Jahre
nau  dem  Friedeneschluß  2aruchzuzat  öhlen.  Wei
ter  erllärte  sick  die  Vericherungranstail  bereik.
einen  nicht  rüdiahlbaren  Zuschuß  von  10  111%)
Mark  unter  der  Voraustetzung  in  lndaß
  die  von  den  stadtüchen  Koiegien  fesiger
u#chentliche  Geldunlerstunung  je  um  die  n
eri#lt  wid.  Außer  dieser  Summe  wrll  die  Ver
sicrungsanftalt  iu  dem  leichen  *  r
#iyer  nicht#rud  #abl##e  Duschule  Lim#n,  jalljolche
  erforderlich  sind  und  die  Stadtgemeinde
entsprechenden  Meohrleit-  ungen  nachmeitt.
Der  Magistrat  tescktoß  einstimmig,  von  die
sem  Anerbieten  Gelrauck  zu  machen  und  die
Erbeung  der  Geldunkerstützungen  an  Arbeits
lose  fur  die  vergangene  Woie  und  für  die  laufende
  Woche  auseulezahlen.

Der  Abschiedekrief  eines  Erschosse
  nen.

Berlin,  12.  Jan.  In  Olbernhau  (Sach
sen)  ist  ein  Abschiedogruß  des  Poflassistenten
Seysert  eingetrossen,  der,  wie  erinnerlich,  im
November  rorigen  Zahres  von  den  Franzosen
in  Marokko  wegen  angeblicher  Spionage  er
schossen  worden  ist.  Der  Abschiedsbrief  lautet:

 
 

 

die

„Cafablanca,  5.  November  191J.  Liebe  Tante
und  Angehörige!  Ich  muß  sierben,  ich  soll

sogleich  erschossen  werden.
Ich-habe  nie  Spionage  getrieben.  Lebt  alie
herzlichst  wohl.  Innigen  Dank  für  alles  Gute
und  Liebe.  Denkt  auch  fernerhin  an  mich  und
betet  für  mich.  Ich  sterbe  gerne  für  das  liebe
deutsche  Vaterland.  Ade,  Ihr  Lieben!  Euer
treuer  Friedrich  Seyfert.“
Veschlagnahmte  Firmen  in  Frank-=reich.


Paris,  12.  Jan.  Es  wurde  jetzt  eine  offi-Felle
  Siatie  herausgegeben  über  die  Gesamt-Ich

  bin  unschuloig.

 

anzahl  der  in  Frankreich  beschlagnahmten  deutschen

  und  ös.  erreichüsck.  u  lgarisch  zen  Firmen.  Darnad.
  beläuft  sich  dbieĩe  Zifser  allen  für  Paris
auf  1250  Kaufleute  und  625  Private.  Die
Zisfern  der  anderen  Departements  srehen  dazm
in  gleichem  Verhälinis.  (.3.)
Die  Teuerung  in  England.

Amnsterdem.  12.  Jan.  In  England  wiro
durch  Renter  jolgende  Vechwickttigung  gegenüber
dem  drohenden  Nallrungsmangel  verbreitet:
O  ftliiell  mird  berichtet,  daß  in  Pendschap,  der
jehr  fruch#  ren  nordwenilichen  Provinz  Indiens,
  eine  feh#r  große  Getreideernte  erwarlet
wird.  Das  mu  Getreide  bebaute  Gebiet  umfaßt
  rund  12  Millionen  Hektar.  Falls  das
Wetter  gut  i:  (7).  können  die  Verbündeten,
sjoweit  sic  die  Herrschaft  zur  See  (1)  behalten,
io  ruhig  sein  wie  in  tiefften  Frieden.  (33.),

HOceresergänzung  in  Rußland.

(Henf.  12.  Jan.  ra“
meldei  aus  ieietshurg:  #u  Zaren
ordnet  die  Anuosmusterung  aller  bisher  als  unlauglid,
  zurügenellten  Stellungerflichtigen  der
lehten  zehn  Jahrgange  an.

Die

Der  Mailänder  ZTe
1

     
  
 

ias  des

Derwir:chaftliche  Ruinin  Rußland.

    
  

WI,-Kopeuhagen.  11.  Jan.  De:  Moslauer
  Fala  ntenveren  nhr  eine  Statiftik
über  die  ing  con  Handelshäujern
  au'  e  ten  imn  Mo  lauer

Ranot:  —3  Firmen  Vanier
zuen  liegen  die  Daien  uber
Jal:!  lunge  vorri  iicitiangen  ·

Für  152  FirP
Umfang  der
Die  Pasiven

1:
den

 

dieser  13  banerotien  4  irien  bela  uien  sich  auf
22  Rubel.  Die  Bervilittungen  der
ubri  en  NKimen  verden  auf  4.5  Willionen
.  Der  Geiĩarntiunime  von  25.3  Millioaisiue:
  für  Nor  einder  mien  26  Millionen

en  im  Öloder  gegens  rer.  „Rußkoja

 

id
Slowo“  behauntel,  dah  sich
Zahlen  in  dem  Mustauer  Ranon  die  Konlurse
im  Vergleich  um  Vorjahre  verminderten.  Im
Norember  1313  betrugen  die  Konkurse  37  Millionen.
  dagegen  vermehrie  sich  die  Zall  der
Konkurse  im  Norden  und  im  Ulral.  Die  Hauptzahl
  der  Konlurse  betrifft  die  Tertilindustrie.

trotzz  dieser  hohen

Russisie  Strafen.
Win  Parir,  153.  Jan.  Die  „Humanite“
crfährt  aus  Odessa.  daß  der  sotialdemokratische

Agitaror  Adamowilsc  und  78  seiner  Genossen
wegen  des  (Gewerkschafteblattles,  welches  der
Zensur  nicht  vorgelegt  wurde,  verurkleilt  wurden,
  und  zwar  Adamowitsch  zu  lebenslänglicher
Verbannung  nach  Sibirien,  zwei  seiner  Genossen
Fu  mebrfjahriger  Zwangvarkeit,  die  übrigen  zu
mehrjährigen  Fessunge  trasen.

bom  wesllichen  lriegsichanyinh

Die  fehlgeschlagene  französische
Offensive.

Genf,  12.  Jan.  Nordlich  und  Hüdt  des
euse  setzten  die  Franzosen  ihre  Bemühungen
  fort,  ihre  ungunstigen  Stellungen  gegen
vorteilhaftere  u  vertauschen.  Sie  stießen  aber
bei  La  Boiselle  nächst  Albert,  sowie  zwischen
Soissons  und  Berry-au-Bec  auf  hartnärtasten
deutschen  Widerstand.  Die  dortigen  Kämpfe