Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1852. (29)

157

Néerlandais  entrant  dans  un  des  ports  du  Zoll-Verein,
  et  qui  ne  voudraient  décharger  du’'une
Partie  de  leur  cargaison,  pourront,  en  se  con-#ormant
  aux  lois  et  reglemens  des  Etafs  respectifs,
  conserver  à  leur  bord  la  partie  de  leur
Cargaison  qui  serait  destinée  à  un  autre  port,
Soit  du  meme  pays,  soit  Gun  autre,  et  la  réerporter
  sans  éeire  astreints  d  payer,  pour  cette
partie  de  la  cargaison  aucun  droit  de  douanc,
Sauf  les  frais  de  surveillance.

Arlticle  7.

Les  navires  de  Punc  des  Hautes  Parties
Contractantes,  entram  en  reliche  forcée  dans
lun  des  ports  de  l’Autre,  u'y  paicront,  soit  pour
le  navire,  soil  pour  son  chargement,  duc  les
droits  auxquels  les  nationaux  sont  assujettis
dans  le  méme  cas,  pourvu  qdue  la  nécessi#  de
la  reläche  soil  lGgalement  constaléc,  Juc  ces
navires  ne  fassent  aucune  opération  de  commerce
  et  du’ils  ne  secournent  pas  dans  le  port
blus  longtemps  quc  ne  l’exige  le  motil  qul  a
nécessité  la  reläche.  Les  déchargemens  et
rechargemens  motivés  parle  besoin  de  réparer
les  bätimens,  neseront  point  considérés  comme
opérations  de  commerce.

Article  8.

En  cas  Techouement  ou  de  naufrage  d’un
navirede  H’une  desautes  Partie  contractantes
dans  les  Etats  de  Dautre,  Il  sera  preté  toute
alde  et  assistance  au  capitaine  et  à  Féquipage,
tant  pour  les  personnes  qdue  pour  le  navire  ct
sa  cargaison.

Les  opérations  relatives  ausauvetage  auront
  lieu  conformément  aux  lols  du  pays,  et  il

derländischen  Schiffe,  welche  nach  einem  der  Häfen
  des  Zollvereins  kommen,  und  welche  daselbst
nur  einen  Theil  ihrer  Ladung  löschen  wollen,  können,
  vorauggesetzt,  daß  sie  sich  nach  den  Gesetzen
und  Reglemente  der  beiderseitigen  Staaten  richten,
den  nach  einem  andern  Hafen  desselben  oder  eines
andern  Landes  bestimmten  Theil  der  Ladung  an
Bord  behalten  und  ihn  wieder  ausführen,  ohne
für  diesen  Theil  der  Ladung  irgend  eine  Abgabe,
außer  den  Kosten  der  Bewachung,  zu  bezahlen.

Artikel  7.

Die  Schiffe  des  einen  der  hohen  vertragenden
Theile,  welche  in  einen  der  Häfen  des  andern
Theiles  im  Nothfalle  einlaufen,  sollen  daselbst
weder  für  das  Schiff,  noch  für  dessen  Ladung
andere  Abgaben  bezahlen,  als  diejenigen,  welchen
die  Nationalschiffe  in  gleichem  Falle  unterworfen
sind,  vorausgesetzt,  daß  die  Nothwendigkeit  des
Einlaufens  gesetzlich  festgestellt  ist,  daß  ferner  diese
Schiffe  keinen  Handelsverkehr  treiben,  und  daß
sie  sich  in  dem  Hafen  nicht  länger  aufhalten,  als
die  Umstände,  welche  das  Einlaufen  nothwendig
gemacht  haben,  erheischen.  Die  zum  Zwecke  der
Ausbesserung  der  Schiffe  erforderlichen  Löschungen
und  Wiedereinladungen  sollen  nicht  als  Handelsverkehr
  betrachtet  werden.

Artikel  8.

Im  Falle  der  Strandung  oder  des  Schiffbruchs
eines  Schiffes  des  einen  der  hohen  vertragenden
Theile  in  den  Staaten  des  anderen,  soll  dem  Kapitain
  und  der  Mannschaft,  sowohl  für  ihre  Personen,
  als  auch  für  das  Schiff  und  dessen  Ladung,
alle  Hülfe  und  Beistand  geleistet  werden.

Die  Maaßregeln  wegen  der  Bergung  sollen
nach  Maaßgabe  der  Landesgesetze  stattfinden,  und