Full text: Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1834. (11)

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bene Anordnung uͤberall befolgt worden ist. Zuwiderhandlung wird mit angemessener 
Strafe und nach Umstaͤnden mit Entziehung der Beguͤnstigung geahndet werden. 
u. Verfahren beim Waaren-Eingang nach einigen Hallen (Packhoͤfen). 
K. 11 
Unter gleichmäßiger Anwendung der im vorstehenden ersten Abschnitt ertheilten 
Vorschriften, soweit dieselben den Eintritt der Ladungen betreffen, kann auf den in 
der Beilage B bezeichneten Straßen und nach den daselbst angegebenen Hallen die Ab- 
sertigung unter Wagenverschluß einstweilen statt finden. 
K. 12. 
Das betreffende Hallamt tritt in diesem Falle an die Stelle des Ausgangsamtes, 
und hat die dem leßzteren obliegenden Verpflichtungen zu erfüllen, mit der aus der 
Natur der Sache folgenden Maßgabe jedoch, daß bei der Abladung in der Halle je- 
desmal die zollordnungsmäßige Abfertigung der Ladung eintritt, und die weitere Ver- 
sendung und Abfertigung, sey es zum Verbrauch im Innern, oder zum mittelbaren 
Transit, dann ebenfalls nach den allgemeinen Regeln der Jollordnung erfolgt. 
il. Verfahren beim Waarentransport unter Verührung zwischenlie- 
genden Auslands. · 
· H.15. 
Wenn Waarentransporte, welche von Bayern'schen, Württemberg'schen, Groß- 
herzoglich= Hessischen und Kurfürstlich-Hessischen Jollämtern auf Begleitschein unter 
Collo-Verschluß abgefertigt sind, zwischenliegendes Badisches Gebiet berühren, so soll 
zum Zwecke der Erleichterung der Abfertigung fuͤr die Passage durch das Ausland 
neben dem Collo-Verschluß auch noch Wagen-Verschluß eintreten, und das Amr, bei 
welchem der Austritt in das Ausland statt findet, so wie dasjenige, über welches der 
Wiedereingang erfolgt, sich auf Rekognition des Wagentverschlusses beschränken, und 
hierauf hin Passage-Attest ertheilt werden. 
IV. Tranfitorische Bestimmung. 
Bis dahin, wo die nach F§. 4 dieses Regulativs vorgeschriebenen Bescheinigungen für 
die Frachtunternehmer und Fuhrleure ertheilt seyn können, soll den in der Beilage à# 
bezeichneten Haupt= und Neben-Zollämtern verstattet seyn, denjenigen dieser Gewerbe- 
neibenden, welche bisher schon die Straße regelmäßig befahren haben, und den Be- 
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