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könne, wenn damit tiefere pragmatische Blicke in den ganzen
Mechanismus der Verfassung und Verwaltung, deren Hauptsäden,
nach den damaligen Einrichtungen, in jenem Collez
gium alle zusammen liesen, erdffnet würden. Sein Bestreben
ging also dahin, an jene Geschichte eine förtlaufende Uebersicht
über die Veränderungen in den wichtigsten Centralpunkten
des öffentlichen Lebens dieses Theils des gemeinsamen Vaterlandes
zu knüpfen. Die Persdulichkeit der Regenten, ihrer
nächsten Umgebungen, die der Chefs der Verwaltung, so weit
sie auf die Gestaltung jener öffemlichen Zustände von Einfluß
war, wurde, oft auf die anziehendste Weise, mit in die Darstellung
verflochten, das Getreibe der Parteien am Hof und
im Lande wurde in lebendiger Schilderung dem Auge näher
gerückt, und geistreiche, namentlich psychologische, Bemerkungen
über den Charakter und die Tendenzen der Führer und
Neben-Akreurs, der Männer der Regierung und der Volkspartei
(der Herausgeber glaubt unter anderen auf die herrlichen
Charakter-Schilderungen von Rühle, Bilfinger,
Nieger, Montmartin, Moser u. s. w. aufmerksam
machen zu dürfen), kreffliche politische Winke über Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft machten die Erzählung,
welche mitunter zu einem belebten Gemälde menschlicher Leidenschaften
wird, die oft in kleineren Sphären nicht weniger
gewaltsam und fessellos auftreten, als auf großem Schauplatze,
zugleich zu einem interessanten und prakrisch fruchtbaren
Ganzen. Insbesondere möchte, wenn der Herausgeber
nicht irrt, in dieser letzteren Beziehung der Hauptwerth der
vorliegenden Abhandlung darin bestehen, daß sie an dem Beispiel
jener Landes-Behörde ein recht anschauliches Vild gibt,
wie sich öffentliche Instituionen auf eine naturgemäße Weise
an der Hand der Geschichte entwickeln. Man sieht, wie das
ESnpittler's sämmtliche Werke. XIII. Bb. *