Full text : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

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Aummer  81

——  —

Donnerstag,  8.  April  1915

 

Teuerung  in  England.
Wien,  6.  April.  Die  Reichspost  meldet
aus  London,  daß  die  Lebensmitlelpreise  in  London
  im  Monat  März  bis  um  600)  gestieden
  sind.  In  Manchesler  betrug  die  Steigerung
  bis  65%%  und  in  Liverpool  bie  B200.
(J.)

Die  englische  Arbeiterbewegung.

London,  6.  April.  Ju  Liverpool  nahmen
von  2000  Hafenarbeitern,  die  am  Freitag  in
den  Ausstand  traten,  5000)  die  Arbeit  wieder
auf.  In  den  Bezirken  Birmingham  und  Walsall
  erllärten  3000  Lederarbeiler,  daß  sie  am
Mittwoch  nicht  zur  Arbeit  kommen  würden,  wenn
ibre  Lohnforderungen  nicht  bewilligt  werden.
In  den  genannten  Bezirken  wird  der  größte
Teil  der  Lederausrüstung  für  die  neue  Armee
hergestellt.  m  Samslag  Datten  sich  30000
Frauen  in  Lislen  eingeschrieben,  die  bereit  sind,

während  des  Krieges  Arbeit  zu  übernehmen.
Der  Verein  der  Laden=  und  Handlunggagehilsen,

  der  25.000  Mitglieder  zählt,  von  denen
3  10  in  das  Heer  eintraten,  prolestierte  in
einer  am  Sonntag  abgehaltenen  Versammlung
  dagegen,  daß  die  Arbeilgeber  sie  durch
lillige  Frauenarbeit  ersetzen.  In  der  mittel
enslischen  Stadt  Walssall  verlangen  die  Mili-1irunisormschneider
  jett  bedeulende  Lohnerläöhnungen.
  Es  kommen  vorerst  30000  Mann  in
Betracht,  doch  werden  im  Streikfall  auch  die
Militärschneider  von  Virmingham  sich  dem
Siceil  anschließen.  (3.)

Der  Mißerfolg  der  Truppen-%

  r  in  Irland.

A  usterdam,  April.  In  Dublin  *  id
am  Sonntag  eine  *&  Schau  von  i
schen  Freiwilligen  statt.  Nach  Abzug
Auoschmüdungen  melden  die  „Times“  folgende
nacte  Tatsache:  Es  defilierten  2500  Mann.
Hiervon  hatte  die  Hälfie  weder  Uniform  noch

(bewehre,  viele  von  ihnen  waren  schlecht  ausgebildet.
  Zahlreich  waren  Knaben  zwischen  14
und  18  Jahren  vertreten.  Die  „Times“  nennen

  die  Truppenwerbung  in
gen  Mißerfolg.  (3.)
rl

Von  ben  zstert.  Kelepsschsnpläger.

Ueber  7500  Russen  gefangen.
W#ß  Wien,  6.  April.  Amtlich  wird  gemeldet:
  Die  Kämpfe  in  den  Karpathen  nehmen

  noch  weiter  an  Ausdehnung  zu.  Auf  den
Höhen  des  Laborczalales  eroberten  gestern

Irland  einen  ar-Q„

  deutsche  und  unsere  Truppen  starke  Stellungen
der  Russen  und  machten  hierbei  5040)
zu  Gefangenen.
ten  wurden  mehrere  heflige  Angriffe
*.  grosten  Verlusten  desd  Feindes  blutig  zurückge-(.
  schlagen  und  weitere  2530  Russen  gefangen.

&In  Südostgalizien  scheiterte  auf  den  Höhen
Fswe  von

Mann
In  den  anschliehenden  Abschnit!
unter

Ottynia  ein  Nachtan  griff  des

Feindes.  Bei  dem  am  4.  April  südöstlich  lzie

Bicutie  versuchten  Vorfloß  des  Gegners  auf

das  südliche  Dujeftr-User  wurden  zwei  Bat  aillone
  des  kussischen  Alerander-  Infanterie-Regi- 



Vom  Hilfskrenzer  „Vrint  GEitel  Frierdrich“.

Der  Hilfskreuzer  „Eitel  Friedrich“,  der  1/.1.
gere  Zeit  im  Hafen  von  Newport  zwecks  Vor-Hahme
  von  Reparaturen  lag,  begann  in  ien
letzten  Tagen  Kohlen  einzunehmen  Cingenb

sis
—  U.

waffnete  Patrouille  bewachte  dar  Iin

rre  ph  ulo  w  ohische  Aufnahme,  die  in  Newport
Neur,  hergestlellt  wurde,  zeigt  von  links  nach
re:  Lapitän  Mundt  pom  Morddeutschen
Olor  #v.  im  der  Mitte  Kapitän  Thierichers,  erster
Ko  ,  Leulnant  Breuer,  Adjutant.

 

 

 

bherst  günstigen  Stützpunkie  unnbern  .inoliche  Zindernisse
  entgegenitellen.  Di:  Steliungen  unierer
Truppen,  die  bei  der  Dullaer  Senke  beginneu,
  sich  von  Zbhoro  über  -ztroplko  und  Laborczrew
  und  dann  weiter  ösllich  von  dem  entsprechenden
  Höhenabschuitt  hinziehen  und  uber
den  in  unseren  Händen  befindlichen  Uzsoler  Paß
mit  den  in  Südostgalizien  erfolgreich  standhallenden
  Kräflegruppen  in  unmittelbarer  Verbindung
  stehen,  benehmen  dem  Gegner  die  Moglichieit,
  die  seit  zwei  Wochen  mit  Anwenk  ung
aller  Kräfte  sorcierte  Umfassung  des  linten
Flügels  unserer  Lupkow-Uzsoler  Krästegruppe
ersolgreich  durchzuführen.  (J.)
Ein  Luftkampf  in  den  Karpalhben.
Budapest,  6.  April.  Der  Kriegebericht
erslatter  des  Vlake  „A;z  Eüu'  melder  dom
nordöstlichen  Kriege  chauplatz:  Getern  fam  ein
Luftlamuf  zwischen  einem  öfterreihisch  un  ari—
schen  Flieger  und  drei  rulischen  Flug  zeugen

   

Die  rufsischen  Elug  zeuge  verfolglen  den  der
reichischen  Elieger,  bieser  wari  Bomben  auf
seine  Versolger  ab  und  traf  eine  ruistiche  .Ma

schine,  die  aus  1ld5diu)  Melern  absiur  e.  Die
Maschine  wurde  2ertrümmerl.  Die:  zwii  a  ide
ren  russischen  Elugzeuge  gerieten  in  eine  Lus
strömung  und  stürzien  auch  ab.  Der  öerrei
chische  Flieger  entlam  unversehrt.  (3Z.)

in  Rumänien.

Russische  Deserleure

 

Der  Kampf  um  die  Dardanellen.
Der  türkische  Bericht.

Win.  Konstautinopel,  6.  April.  Das
(Hrote  Hauptquartier  gibt  bekannt:  An  der
laulasischen  Front  griff  der  Feind  unsere  Voront
  nördlich  von  Ischian  in  der  Nähe  der
Grenze  an.  Nach  einem  erbitierten  Kampfe  von
13  Siunden  wurde  der  Feind  auf  die  andere
Seite  der  Grenze  geworsen.  Unsere  Truppen
besehten  die  feindlihen  Dörfer  in  der  Umgelung
  von  Khosor  und  Paralez,  südlich  von
Taußtert.

Certern  und  heute  hal  der  Feind  nichts  Ernstliches
  gegen  die  Dardanellen  unternommen.  Vorgesiern
  eroöffneten  zwei  seindiiche  Kreuzer  das
Feuer  auf  unsere  Betlerien  am  Eingang  der
Dardanellen.  verschossen  3000  Granaten,
olne  eine  Wirkung  zu  erzielen.  Hiegegen  ist
durch  verschiedene  Beobachlungen  festgenellt
zmorden,  daß  ein  jeindlicher  Kreuzer  und  ein
Torpedoboot  durch  die  von  unseren  Batterien
Lerschoisenen  Granaten  getroffen  worden  sind.

Auf  den  übrigen  Kriegsschauplätzen  hat  sich
nichte  Wichtiges  ereignet.

Sle

Englisch-französische  Geschützverluste
  an  den  Dardanellen.

außerordentlich  gering.  Keine  einzige  Batterie
ist  zum  Schweigen  gebracht  worden.  Auf  türtischer
  Seite  sind  kaum  1000  Mann  gelötet  oder
verwundet.  (3.)

Feldmarschall  von  der  Goltz
über  die  Dardanellen.

Budapest,  6.  April.  (Generalfeldmarschall
ron  der  Golng-Pascha  besuchte  heute  Vormittag
auf  der  Durchreise  nach  Konstantinopel  den
Ministerpräsidenten  und  den  Landesverteidigungsminister.
  Einem  Mitarbeiter  des  „AMz
Ei“  erllärte  der  (Generalfeldmarschall  über  die
ardanellen,  er  halte  die  Dardanellensorts  für
Uneinnehmbar.  Man  max  schreiben,  was  man
miill,  sante  er,  wir  haben  leine  Angst,  und  es
ifl  unbe  reiflich,  wie  Europa  wegen  der  Dardanellen
  beunrubLeigt  sein  lonnte.  Die  Türkei
verfügt  uber  eine  viel  machligere,  starkere  Armee
  als  man  glaul.  Die  allgemeine  Kriegslage

int  günflig  und  gut.  Er  sagte:  wir  dursen  mit
voller  Zuversicht  den  Dingen  entgegensehen.
(3J
*#
Det  Auvnabhmezustand

in  Süudafrisa.

Kopenhagen,  6.  April.  Ein  von  dem  enz
luchen  Zensfor  zugelaisener  Reuterbericht  aus
Kapstadt  meldel  die  abermalige  Verlängerung
des  am  31.  März  abgelaufenen  Ausnahmezuslandes
  für  Sudafrika.  Das  Parlament  flimmte
der  Regierungsrorlage  zu  auf  zwangesenteignung
  aller  Burensarmen,  deren  Inhaber  bis
zum  31.  Mai  nicht  sreiwillig  zu  ihrem  Besit
tum  zurückkehren  oder  sich  länger  weigern,  den
gesetzlich  eingeführten  Hceresdienst  gegen
Deutsch-Südwestafrila  zu  versehen.  (Z.)

##
Die  Layerischen  Verlustliften.
Verlustlife  Nr.  17071.

2.  Juf.-Rgt.,  München:  Inf.  Joseph  Wanner
  1I,  Germering,  schwer  verwundel;  Jus.  Malthias
  Kamminger,  Weißbach,  leich!  verwunde!:
Euf.  Franz  Hinterholzer,  Miesbach,  leicht  ver- 



Rei.-Inf.-Rgt.  Nr.  13:
Vurülinger:,  Neubeuern.

Wehr'in.  Adalbert
schwer  verwundet.

Landw.-Jus.-Rgt.  Nr.  2:  Ers.Re.  Sebaslian
Schmuckermaier,  Hausham,  leicht  verwundet:
Wehrm.  Josepl,  Lautenbad  er.  Wiesbach.  leicht

Lerwundet:  Wehrm.  Joseph  Niedermaier,  Fürholnren,
  gesallen:  Wehrm.  Johann  Hell.  Ramering,
  leicht  verwunder:  Gefr.  Joeph  Bäcer,
Oberpfafsenhßo  en,  leicht  verwundel;  Wehrm.
Franz  Hartl.  Grabenitätt,  leicht  verwunder;
Cefr.  Joseph  Weich#elgariner,  Aidenbach,  leicht
rerwundet:  Gefr.  Peier  Mittermeier,  Tronnberg.
errmist:  Wehrm.  Thomas  Berei:er,  Emertshum,
  vermist:  Wehrm.  Heintich  Edlloier.

Reisckhacd,  vermißt:  Wehrm.  Joleph  Heinlein,
Wasserburg,  vermit:  Wehrm.  Rupert  Liedi,

Siephanslirchen,  schwer  verwundei:  Welrm.

 

eines  ungünstigen
ISchlo

sinden.  einer  so  unerhörten  Schurkerei  kann
ao  nimmermehr  jabig  jein.“
ören  Sie  weiter  Als  er  mir  jene

Miesee  machte,  war“  er  anscheinend  außer
sich  vor  Cntrüstung.  Or  glaube  jür  seine  Person
natürlich  nicht  einen  Augenblick  an  die  Verethli-Zung
  des  Aniprucher,  und  wenn  er  es  auch  sogleich
  tief  bellagte,  daß  er  unter  den  nachgelassenen
  Papieren  memes  Vaters  auch  nicht
den  tleinsten  Zeuel  habe  imden  lonnen,  der
über  jene  Angelegendenen  Aasschluß  gegeben
hätte,  hege  er  doc)  nicht  den  geringsten
Zweisel,  daß  der  von  den  Euben  des  Teilhabers
angestrengte  Prozeß  zu  unseren  Gunsten  entschieden
  werden  un:  ase.  Ich  meisßß  nicht,  wie  es
kam,  daß  mir  sein  Beneomen  an  jenem  Tage
trotz  alledem  verdachtig  erschien.  kliles,  was
ich  jemals  Ungünitiges  über  ihn  gehört  haite,
siand  plötzlici  j  vor  meiner  Seele,  und  wenn  ich
auch  meinem  Argwohn  noch  leine  besummte
Gestalt  zu  geben  vermochte,  so  wollie  doch  die
Eltimme  in  meinem  Innern,  die  mir  zuflüsterte,
daß  er  unaufrichtig  gegen  mich  sei,  nicht  mehr
zum  Schweigen  kommen.  Ich  gab  ihm  nichtsdestoweniger
  die  Vollmachten,  die  er  von  mir
verlangt  halte,  und  beunruhigte  mich  nicht  allzusehr;
  denn  noch  schien  mir  die  Möglichkeit

 

usganges  völlig  ausgeeen.
  Monate  vrginan  und  .  %

 

Man  schrieb  mir.  *!f°.  ich  das  Opser  eines  Mie
würdigen  Gaunerstreiches  werden  solle.  Der
ganze  Prozc#  sei  auf  eine  geheime  Aomtachung
zmischen  meinem  Bormunde  Manuel  del  Zazco
und  dem  Rechtsanmalt  der  Gegenpartei.  dem
Deputierten  Juan  Mantines,  aufgebaut.  Mein
Oheim  besint  in  Wanrhoit  die  Dotumente,  von
denen  er  beha:  ipte:  -diaß  sie  unnufsindbar  seien.
Aber  er  hälr  sie  verborgen,  um  einen  Steg
der  Gegenpartei  inoglich  #u  machen.  Denn  jur
den  Fall,  daß  dir  Halsie  jener  Landereien  in
Tucuman  den  Küägern  zugeiprochen  lürde,  ist
ihm  eine  hohe  Belohnung  verheißen.  “

„Diesen  Brief  haben  Sir  Ihrem  Vormunde
natürlich  gegeigt?“

„Oh,  ich  wäre  sehr  töricht  gewesen,  wenn
ich  es  getan  hänee.  erade  weil  ich  überzengt
war,  daß  er  nichts  als  die  volle  Mahrheit  cn--hielt,
  hütete  ich  mich  wohl,  meinem  Oheim
etwas  zu  verraten.  Ich  bemuhte  mich  nur,
soweit  ich  es  unauffällig  tun  tenne,  den  Absender
  des  Schreibens  zu  ermitteln.  Das  ist  mir
nun  zwar  leider  nicht  gelungen,  wohl  aber

wurde  ich  von  Monat  zu  Monat  sicherer,  daß
er  mich  nicht  belogen.“

aus  welchen  Anzeichen  gewannen

Sie  diese  Sicherheit,  Sennorita?  Sie  müssen

verzeiben,  wenn  ich  mich  noch  lmmer  nicht  entschlleßen

  kann,  einer  lo  ungebeuerlichen  Un- 



         

   
 

man  uber  iu  der  Zamui:  del  Bazco  vor  keinem
Buel  zurückichreut,  wenn  es  aill,  irgendein
nschenrwertes  Ziel  zu  erreichen.  hube  ich
während  des  Verkehr#  mit  imeinen  Verwandten
D’nlanglich  erfalren.,  wie  angstiüch  man  auch
bemuht  sein  mochte,  die  Geheimnuse  des  Hauses
vor  mir  zu  verbeigen.  Seilisem  ich  gesehen
habe,  wie  schandlieh  man  diesen  unglücklichen
Smahlendorf  behanden,  und  wie  man  ihn  in
en  Tod  getrieden  hat  —,  dem  halte  ich
nicht  nur  uieinen  Oheim,  sondern  auch  seine
6  auin  und  seine  Tochter  jedes  Verbrechens
ahig.

Werner  vermochte  nicht  langer  an  sich  zu
hallten.  „Verzeihen  Sie,  Sennorita,  wenn  ich
Sie  unterbreche!  Cz;  war  nicht  meine  Absicht,
Ihnen  jetzt  davon  zu  reden;  nun  aber,  da  Sie
selbst  den  Namen  meines  Vorgungers  nennen,
drungt  es  mich  doch,  eine  Frage  an  Sie  zu

ri.ylen.  Die  Warnung,  die  Sie  mir  am  Toge
meiner  Antunft  zuiommen  lienßt  *  jollte  also
wirklich  auf  die  Familie  del  Vasco  Bezug

haben,  und  der  Mann,  der,  mie  Sie  schrieben,
leine  Verbeendung  so  teuer  habe  sogahlen  müssen,

ar  der  Direktor  Strahlendor

Conchita  war  suchtlich  bomroßen.  „Eine
Warnung?  —  Ja.  fsind  Sie  denn  auch  ganz
sicher,  daß  sie  von  mir  gekommen  ist?“

„Die  Handschrift  Ihres  heutigen  Briefes

ments  vernichtet.  Bukarest,  6.  April.  Aus  Drescheni  wird  ,„  ..  HofepnstaubinqekAickauvermißtIUebtnL
*•1-  ½  D  ind:.  .
.  .  Heinrich  Ruf-um«  Deierleute  ersuchen  mie  Rotterdam,  .  April.  Der  Konstantinoenno  Moser,  Wasserburg,  vermißt:  Webrm.
Die  Karpathenschlacht.  derholt  die  Berellerung,  sie  in  Vooten  utereler  Mitarbeite=  des  „Nieuwe  Rotterdamschen.Franz  Wurm,  Bergham.  vermit:  Welrm.  Jo-Budapost,
  April.  Aus  dem  k.  und  l.den  Pruth  auf  rumäniche:  Geliet  zu  lrin  Courant“  schreibt:  Die  Verbündelen  haben  beisl  Haselberger.  Achthal,.  leicht  verwundet:
v"  »  .  .  .  #  -  -  "  .  1
Kriegspresseguartier  wird  gemeldel:  Es  lannLen.  Die  kumaniihe  Negierung  hat  infolgeen  Dardaneilen  mehr  als  130  Kanonen  ver  nten  v  Pi  Heil  iich  .  ——nn“n□.e
-.  -  -  -.  --—.  essen  nnmwnniorie.1t-«1uiqktus1n-1s1-..  .««-.H..  --..-»-.  rerwunde  lohrm.  —  n  eimeꝛ
  oßzer  Ge  e  estgeste  W  mKaliber  15  bis  35  Zentimeter
schon  jetzt  #  it  großer  Gewißheit  sestgestellt  ric  Einschleppung  von  Seu#en  in  dar  r#imal-  -orcn,  dere  pbr  bes  *  Verlon  ring,  gejallen:  Wehrm.  Josepk  #  Muhl-=weroen,
  daß  einer  eventuell  weiter  ausgefülir-  ische  Grenzaeriet  zu  verk  indern.  Die  rmerg.  Nich:  urinder  groß  war  der  Verleit  Lors,  gefallen:  Wehrm.  Georg  Biel  ler.  Zaul—
ten  russischen  Offensive  unsere  im  Gebiete  der  achen  am  Prutl  wurden  bedeutend  ver  oen  und  Verwundeien.  Dagegen  war  der  Eruh,  verwundet:  Wehrin.  Joseph  Glötzl.  Te-..
  -  ...  -  ..  ,  "  —  (Sei  #1  5ök%
jehigen  Kämpfe  zur  Versügung  siehenden  äu=  ftärlt.  (3  —raden  an  den  Besefli  zungen  der  Meerenge  gernbach,  verwundet;  Gefr.  Andreas  Kiermeier,
Urheber  des  ganzen  Anschlages.  Er  macht  S  in  b.  in  Protß  hanen  bereits  iu#el.#  heu  nn  egen  einen  l  den  alle  hat  *  en  beitutcn“
gemeinsame  Sache  mit  meinen  Seinden,  um  gesunden.  irein  Obeim  vermuntte  nict,  mirWeen  für  cinen  #o#n  1%  Giauben  zu  „Ab.  in  war  toriht,  nicht  daran  zu  denken.
sich  nachher  mit  ihnen  in  die  Beute  zu  teiten.  iedeomal  sosfort  Vericht  zu  eritarten,  und  noe-)  schenlen."  Aber  gict.el  —  ich  brauche  mich  meiner  Hand-Weil
  die  Bestimmungen  des  Tenaments  ihm  immer  war  er  guen  Mutes,  wenn  auch  seine  „Ich  wein  nich:,  wofur  die  Welt  ihn  hält.  lungewweite  nicht  zur-  ichamen.  Ja.  ich  war  es.
unmöglich  machen,  mith  auf  andere  Art  zu  be-  Erllarungen  c05ezmal  um  ein  geringes  weniver  i  Aber  ,  daß  er  ur  sen  langem  in  arg  die  Ihnen  jeues.  Dictt  schrieb,  und  ich  war
sieblen,  versucht  er  es  auf  diese  Weise.“  Zuverfichtich  langen.  Da  erielt  ich  eines  zerrürteten  ermarensvertaltknifsen  besindet.  Er  es  auch,  die  es  Ihnen  zusteckte.  Mein  Herz
„Sennorilal“  rief  Werner  entsent.  „Wenn  Tages  einen  anonnmen  Bri  der  meineom  ift  ein  leidenchnltaier  S.  Ur.  und  die  Ver-  war  voll  so  naimenloser  Emporung  über  das,
das  inöglich  ware!  Aber  nein,  cs  in  undenk-  dunklen  und  bis  dahin  mehr  instinliiven  Ver-  #cowendunz-#unt  meiner  Tune  inag  auch  dazu  was  ich  urt  it  eigenen  Angen  hatte  ansehen
bar  —  Sie  mütssen  sich  in  einem  Jrrium  be-  dacht  endlich  eine  bestiume  Nichtung  gab.  beigeratgen  haben.  ihn  zu  runieren.  Daß  mussen,  daß  ieh  mir  heilig  gelobt  haue,  eine

Wiederholung  dieer  Verbreche  ur  nicht  zudulden.
Daß  meine  Warnung  überfluing  lein  würde,
lonnte  ich  damals  ja  noch  nicht  voraussehen.“

„Und  worin  bestond  das  Verbrechen,  das
man  genen  Strahlendorf  begangen?  Aus  welche
Weise  jollen  Ihre  Verwandten  ihn  in  den  Tod
getrieben  haden?  Und  aus  welchem  Grunde  ?

h.  lassen  Sie  mich  daruber  schweigen!
Man  kann  einen  Toien  nicht  wieder  erwecken.
Mogen  sich  die.  welch:  an  ihm  geiundigt,  mit
ihrem  eigenen  Gewisien  deswegen  absinden.“

Werner  aber  gab  sich  mit  dieter  Weigerung
nicht  zuftieden.  Und  06  leßhaft  drang  er  in
Conchita,  daß  ihr  1  eine  Ahnung  zu  kom.
men  schien,  lmeshalb  er  es  ta.

Der  ernite  Nuedeuck  ibres  Gesichts  wurde
plößlich  noch  durerer,  und  es  hatte  einen  seltsam
  harten  Klang.  da  sie  jagte:  „Sie  bestehen
darau  —  wohl,  magen  Sie  es  denn  hören!
Zu  einer  Zen,  da  ich  noch  beinahe  täglich  auf
kurrere  oder  langere  Zeit  in  meines  Oheims
Hause  Leiweille,  war  ich  eines  Abends  ohne
mein  Zutun  zur  Mitwinerin  eines  für  meine
Augen  und  Ohren  gewiß  am  allerwenigsten
besumnten  Geheimnisses  geworden.  Wie  ich
immer  Zu  tun  pflegte,  wenn  andere  Göste  erschienen,
  hatie  ich  mich  auch  an  jenem  Abend
in  das  bergende  Dunkel  de  Patio  zurückgezogen.