er 13
FSonnkag, 25. Febrk#äk 1912
dies die Seelenstimmung, aus der heraus
* a Verbrecher, um der Festnahme zu
n, Mord und chlag verübt. In dast
PKritel “— die neueste f üe
englischen Seesperre und Ergänzung der
— der neutralen Schifadrt, ein
Gewaltakt, der alles übertrifft, was je in eimem
Kriege gegen rurlel ehrliche nerkrale Staaten
unternommen wurde. Die gesamte neu-1
Hhhiffahr zruent an Deuischland grennd,
soll nunmehr von vertrieben werm
ibt es kein Verbragen mehr, woburch
England seine verlorene Sache nicht zu retten
denl hätte. Aber wirkungslos wie die
lu- wird auch dieser Gewalkstreich sein.
ie sittlichen Zustände in London.
Haag, 23. Februar. In den englischen Blätkern
häusen sich die Klagen über starke Zunahme
der Prostitution in den Straßen Londons,
die, wie Gardener in der „Daily News"“ naiv
lagt, sich nicht länger verheimlichen lassen. Die
„Times“ veröffentlicht unter dem Tilel „Solbaten
in London“ an bervorragender Stelle
einen Brief von Conan Doyle, der erklärt, die
Zustände seien derart geworden, daß nur das
ärkste Mittel helfen könne. Er empfiehlt die
absihiedung eines kurzen Gesetzes, das die
Polizei ermächtigen soll, alle notorischen Proituierten
und Vordellhalter sowie „alle
auen, die sich als gefährlich erweisen“, bis
sechs Monate nach Friedensschluß zu internieren.
England lade sich gegenüber den Kolonien
die größte Derantwomtung auf, die voll Vorwurf
fragen werden: hast du für die fungen
Leute gesorgt, die ich d'r zu Hilfe sandte?“.
Lebensmittelkrawalle
in Amerika.
Nach Meldungen aus Washington. wird die
Lebensmittelfra# de immer brennender. Die Blätter
besprechen in langen Artikeln die mißliche
Lage ind die verschiedentlich vorgekommenen
Lebensmittelunruhen. Sie schieben die herrschenden
Uebelstände in der Hauptsache dem Versa--
der Eisenbahnverwaltungen zu. Die Ab-
ellung der Uebelstände wird dringend gefortt.
Auch wird das Publikum zu größerer
Sparsamkeit ermahnt.
Inzoischen haben sich die Kundgebungen gegen
die Lebensmiitelteuerung auch auf die
Staaten im Innern des Landes ausgedehnt.
Am Mittwoch abends fand ein Tumult in
Whiladelphia statt, der großen Umfang annahm.
Es kam zu Zusammenstößen mit der
Polizei, wobei ein Mann getötet und veere
schwer verwundet wurden, darunter zwei
löisten. Zu einer Protestkundgebung u#neemehr
als 3500 Frauen erschienen. Auch hier
kam es zu Zusammenstoßen mit der Polzzei.
Man befurchtet, daß noch in weiteren Staaten
Hungerrevolten ausbrechen werden.
Die „Neuyork Times“ weist auf die große Gefahr
hin, die für das Land erwachsen würde,
falls die Transportichwierigkeiten noch länger
anhalten und keine Schriüte seitens der Behörden
eingeleitet werden.
?"6§5 1
Das Salkan-Unlernebmen.
Zusammensoß deutscher und
italienischer Truppen.
Berlin, 23. Februar. Der italienischerseits
befürchtete Zusammenstob deutscher und italienischer
Truppen erfolgte in Mazedonien am
12. Februar und koiteie den Itali enern ihre
EIIEII 50 bei Paralovo.
Mit Rücksicht auf die Stimmung in Jtalien,
wo die Presse wiederholte Befürchtungen über
eine Offensive in Trentino unter deutscher Beteiligung
äußerte, versuchten die Italiener, die
De Tochter der Geimartosen.
Kriminalroman don A. Ostland.
84 (Nachmc rboten
„Wie sicher das alles ist,“
sogte er, „da ersiedi man am besten daraus,
daß Walter von Richting sich nicht im mindesten
scheut, seinen Arbeiteplatz dert unten in
die Arbeitshütte, die in der Talschlucht eingebaut
ist zu verlegen. Er will hier aus nüchseer Nahe
die Arbeiten beausüchtigen. Nun ist allerdings
Tag und Nacht ein Posten bei dem Schleusenwerk.
Denn jetzt, solange es noch nicht ganz
fertig ist, wäre eim Mißbrauch immerhin moglich
und Könnte ein surchtbares Unglück herbeisabren
„Ein unglüct
ichtin
ier — Ein paar Grifsfe an den jetzt noch
erreichbaren Hebeln und Schrauben, ein Zug
an jenem Gitter — und das Wasser bricht mit
vollster Gewalt berat. Jetzt in ebieser Regeneit
ist doppelte Vorsicht vonnote «
as s 10 eigentlich eine serehibarre Gefahr
kür die Arbeitshütte“, warf Velix ein.
Wulerr, Leute sind t- Herr Paron.
in Leringschätiges Lächeln zuckte um —
6#8 Mund, aber er sprach nicht. Und schweig-.
O'esles er auch oßntnrn des Abends. Man
0 letzt überhaupt Glebr wenig in —*
ie eln agtt Dru es auf all
Olga schien stets * ## a leinden Nachdenlen
— aus dem sie nur mnanchlhl.
wie aus einem schweren Traume anu Die
wiederholte Felig von
Vorbereltungen zur Hochzeit ließ sie beicheten
Tieberlage, mit *m— W#er zu veslen
Der Ori Entente meldete am 1
Februar # 3 der *-gangenen
italienischen Stellungen. S##
und Jubel-Hymnmen, die die italienisch- Nrrter
daraufhin über die ssrgleicat Tapferkett
ihrer Truppen anstimmten, entge
gengehalten werden, daß die vermeintlich zurückeroberten
Stellungen noch immer in But.
schen Hünden sind. Die Ztaliener verft
lediglich am Tage nach der Wegnahme eheen
schwächlich durchtzeführten, völlig sehlgeschlagenen
Gegenstoß. Seitdem erfolgte kein neuer
hegemengriff. nicht einmal ein Versuch dazu.
wischen it die Stellung deutscherseit Plan-#
ausgebaut worden, und die deutschen
Palchile beherrschen nac) wie vor das Vorfeld
auch in dieser neuen Stellung.
Me brlanen, unfere Feide ies
Säiegsfofsen zuf
Von Prof. Dr. Willi Prion, Berlin.
Die Antwort auf diese Frage lautet:
den denkbar größten Schwierigkeiten. Im
Grunde genommen eine überraschende Antwort,
über die noch heute mancher den Kopf
schüttelt. In Frankreich, dem Lande der Rentner,
der nie versagenden Quelle für geldbedürftige
Staaten, in dem wohlhabenden England
mit seinem Reichtum an flüssigem Kapital,
an Bodenschätzen und Kolonialprodukten,
an Schiffen und Forderungen an die ganze
Welt — — in diesen Ländern soll die Aufbringung
der Kriegskosten schwierig sein? Für
Rußland und Jtalien will es der gewöhliche
Menschenverstand schon glauben, aber Kr Frankreich
und England — nimmermehr! Der Skeptiker
weist darauf hin, daß beiden Ländemm noch
immer Geld zur Kriegführung zur Verfü ung
steht. Nichng ees fragt sich nur: welche
tel und Bedingungen müssen angewendet *
en, um das Geld aufzubringen, und wie wird
das Ende sein, d. h. wie wird sich die Schlußabrechnung
gestalten?
Wie gesagt, die Antwort lautet: es sieht
schlimm aus. Der Beweis dafür ist nicht schwer
zu erbringen. Er wird a# für den nicht
finanztechnisch gebildeten Hohactrr begreiflich,
wenn es ihm gelingt, sich aus dem Zahlen-Wirrwarr
der Finanzen ein wenig loszumachen
und das Wesentliche, das Entscheidende, die eineinfachen
Grundlinien der Kriegsfinanzierung
in den einzelnen Ländern zu erkennen.
Der Reichsschatzsekretär bezifferte am 1. Okt.
1916 die Gesamttriegskosten aller Länder auf
rund 250 Milliarden Mark. Sie sind Ende
1916 mit rund 300 Milliarden Mark zu veranschlagen.
Eine Summe, die wir unserer Vorstellung
vielleicht dadurch ein wenig näher
bringen können, daß wir uns erinnern, daß die
Eesamtwelternte jäh hrlich ungefähr 30 Milliarden
Mark ausmacht, daß also heute bereiks der
Wert von 10 Weltermen verpulrert worden
ist. Von gröftter Bedeutung ist aber, daß von
diesem schwindelhohen Betrage nur eiwa ein
Drittel auf die Zentralmächte, dagegen fast
wei Drittel, also rund 200 Milliarden Mark,
auf unsere Gegner entfallen. Unsere Gegner
mirtschaften also erheblich teurer als wir. AuchZ
auf den Kopf der Bevölkerung sind die Ausgaben
in Frankreich und England höher als
i 6russchlande sie betragen dort 1280 bzw.
0 Mark gegen 930 Mark in Deusschland.
1. Rußland.
Die Gesamtkosten Rußlands belaufen sich
auf rund 60 Milliarden Mark. Davon sind
etwa 18 Milliarden Mark durch feste Anleihen
mit
ohne #rgendemen
nehmen. Ihr einziges Interesse schien sich
elgentlich auf ihren Verlobten zu richten, den
sie unausgesetzt heimlich beobachtete. Aber sie
ac mit niemandem ein Wort darüber, was
. Nur immer schmäler wurde ihr
16000n Antklitz. Die schönen Augen lagen tlef
7 Höhlen. Sie litt, das sah man. Aber sie
e
Seit Tagen regnete es stetig, unaufbörllch.
Der starke Westwind trieb immer neue Wolkenberge
heran, türmte sie auf, bis sie sich lösten
in endlose Fluten. Der Wald, die Berge, alles
lag im Nebel. In den großen Gemächern der
alten Richtburg wurde es gar nicht bel.
Und diese graue, trübe Stimmung lag auch
auf den Bewohnern des Schlosses. Selt einiger
Zeit schlen 10 zwischen dem alten und dem
lungen. Freiberrn auch eine Scheidewand aufen.
Der Greis — sich mit allen
jiutlem Krästen, dle Richiburg * verlassen, um
gonz in eine Anstalt zu deln. Er konnte
den Grund für — M#gel absolut nicht
einsehen. Noch Feniger wollte er davon hören,
Fee ganz zu entbe
Davon tann t.rbaupt nie die Rede
in“, sagte er mlt welt mehr Energie, als
x lhm je zuorenn bötte. 4. r* m
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mir so viel war. o 4 r mers 2
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lpig., L##t 2n * r ss 1i6 8
ier blelben
— ieises ckhr-—
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— könnt. Fee soll bei mir hierdlelbe
naheren Anten daran zu
(zu 5 7 t und 5½ Prozent) auf
worden, d J uü * —.
nur, daß die Banken un #en gezwunzu
—
gen worden sind, heli -
hat
Zwecke
banf billige Kredite eurg Vant LSs gelns
wodurch die Ausgabe —
wurde. Ueber 26 Minaen Mart
burzfristigen Schatscheinen im Inland *
ben worden, woran ebenfalis die Banlen mit
beträchtlichen Summen, die Staatsbank allein
mit 12 Miliarden Mark, beteilint sind. Zurzeit
liegt eine neue (die 6.) feste Anleihe gur
Zeichnung auf; von dem Ergebnis ist noch
leine Kunde zu uns gedrungen.
Ist also die Aufbringung von Mitteln im
eigenen Lande in höchstem Maße ungenügend,
so sind die Schwierigkeiten im Jahlung wertehr
mit dem Ausland gercde## beängstigend.
Rußlands Zabir öbilanz war schon vor
Krieget passio, d. h. es mußte I# Deck
ner uslandsverpflichtungen — da seine
fuhr zur Deckung nicht ausreichte — bereile
vor dem Kriege fortlaufend Auslandkredite
— in Frankreich — aufnehmen. Infolge des
Krieges ist der Ausfuhrhandel stark eingeschränkt
worden, während die Einfuhr (von
Kriegsmaterial) ebenso Aure zugenommen idt
Der Einfuhrüberschuß betrug im Jahre 1916
über 3 Milliarden Mark. Rußland kann oln
Verpflichtungen heute nur dadurch nachkommen,
daß ihm die Verbündeten Geld zur
fügung stellen oder die Lieserungen EEJJ
ren. So zahlt die Bank von Frankreich einstweilen
die Iinsen der rusfsischen Anleihen. England
gibt Kredite, und ebenso Amerika und
Japan. Anfänglich mit großer Bereitwilligkeit,
neuerdings mit ebenso großer Zurückhaltung,
sodas Rußland im Ausland keine Bewegungsfreiheit
mehr hat, sondern letzten Endes von
nehmen. Für diese
der Gnade England abhängig ist. Mitllerweile
hat es als Sicherheit für Fine Schulden
die wertvollsten Teile seileen. odenschätze
an England und Amerila verpfändet und die
Gläubiger als Kontrollorgane im eigenen
Lande stten. Die Folge Veei ungünstigen
Zahlungsbilanz mit dem Ausland ilt die Erschopfung
des Goldvorrates der Staatsbank,
wodurch — bei Fleichzeitiger Steigerung des
Notenumlaufs — ein Rückgang der Notendeklung
von 100 Prozent vor dem Kriege auf
17 Prozent Ende 1916 eingetreten ist. Die
vrelate Lage Rußlands kommt endlich darin
zum Ausdruck, daß das Notenausgaberecht der
Staatsbank auf nicht weniger als 25 Milliarden
Mark erhöht werden soll.
Man sieht: die Aufbringung der Kriegslosten
von täglich 90 Millionen Mark macht
die Hrößten Schwierigkeiten. Freilich kann Kußland
im Innern mit Hilfe der Aotenoree
einstweilen weiter Geld schaffen. Der Jamme
für die Volkswirtschaft wird sich sbütestene nach
dem Kriege einstellen, wenn es gilt, den Notemmmlauf
wieder einzudämmen. In Wim
lichkeit ist Rußland heute bereits zahlungsunfähig
— und nach dem Kriege wird das Erwachen
fürchterlich sein. Im Stillen hofft es,
daß England dereinit die gesamten Borschüsse,
die Rußland von seinen Bundesgenossen erhalten
hat, auf eigene Rechnung übernimmt.
2. Italien. l
Die Verhältnisse in Italien liegen nicht viel
anders als in NRußland. Die Gesumtkriegs
sten betragen etwa 145 Msliarden .
Dazu sind durch drei langfristi e Anleihen 6
4# und 5 Prozent) rund 3,5 Milliarden M
aufgebracht worden. Eine vierte Anleihe hert
zurzeit zur Zeichnung auf; fie ist mit allen
denkbaren Neizmitteln ausgestattet, um einen
Erfolg zu sichern. W Wie in HMand, so sind
Sie hat so kliha- — Sanktes, etwas, wan
mir wohltut, dos mich erinnert an dich, ellt,
als du noch ein kleliner Bub warst. Freilich:
Du hast dich sehr geändert.“
* Der alte Mann seufgte. Fellix lächelte
i
Sehr« s
daran liest lauscht-Pfuher
herr desiliiqend fort, „du deln eigener
t. Mache, was du wilsst. mr lasse mir
e! Es ist mi immer, als gehörte sie am
allermeisten zu in
FSelix t- ihn.
„„vVirst du auch noch so dentes, wenn ich
der sope, dal Neste p#liebe, sanfte Mäd chen n · hinter
unserem Rücken eln Verhältnis hat mit deinem
Neffen Watter 7=2
kbeshn#Gê Olga hatten ch
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das Wort hervorges . , .
Wwwæsgesssiir
.,. s eli man alles, wenn
man iia ist und. Blut in den Aihbemn
bat, redns #"rn. «-ichliabedie
beiden
% heimlich, trotz des Unwetlers,
alde. Jawohl !“ Er sad böbnitc
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in Tlen, die Banken veranlaßt worben,
— Nechmung zu
#t# find —
etwa7
haben 8
A — etwa 2 1
gabe von Staats d saß 1
Mark liefern müssen. Der Notenümlauf
der Emissionsbanlen isi seit dem Kriege auf
3,6 Milliarden Mark hestiegen. Aso auch
stallen hat nur einen geringen Teil seiner
griegssoten durch feste Anleihen decken kön
zu gei ichim
J Zu-3
Wie Auslandsverpflich tungen Italiens sind
gleichfalls groß. Der Giegeiruderson betrug
im Jahre 1916 rund 3 Milliarden Mars, für
die italienische Volkswirtschaft ein erheblicher
Fehlbetrag, der zu decken ist. Italien leidet
weiendee unter den hohen Frachten (und den
hohen nresten für Kohle), da Amerika vielfach
au Stelle der deutschen und österreichischen Lie
seranten getreten ist. Die Bezahlung m Ame
rika mach! große Schwierigkeiten, da Italien
nicht über die Sicherheiten verfügt, die die amerilarischen
Kreditgeber verlangen, und England,
das von allen Seiten bedrängt wird.
sß Muhe hat, die elgenen Verbindlichkeiten #
begleichen. Die ungünstigen Zahlungsverhält
nisse drücken sich in den Wechselkursen aus.
Die italienische Lire hat in der Schweiz eine
Entwertung von über 42 Prozent erfahren.
n der Kammersitzung vom 12. November
1916 hat der italienische Finanzminister offen
die unbefriedigende Lage der italienischen
Finanzen zugegeben. Finanzpolitiker raten zur
verstärkten Ausgabe von Schagscheinen, weil
sie allein noch Geld beingen würden. Das #be
deutet nichts weniger als das offene Geständ
nis, daß die italienische Bevölkerung kein Vertrauen
zur Kurebeständigkeit der festen Anleihen
hat, eine Erscheinung, die uns noch #u
England und Frankreich begegnen wird. Im
Stillen rechnet man auch in Jtalien damit.
bei der Generalabrechmung die —
Vorschüsse nicht zurückgezahlt zu werden brauchen.
Selbst für diesen. Fall steht fest, daf.
Italien, das sich vor dem Kriege in aufstei
gender wirtschaftlicher Entwicklung befand, nach
dem Kriege schweren finanziellen Erschütterungen
entgegengeht.
———tG. felnt.)
Janm —
Graf Czernin in München.
Der österr.-ung. Minister des Aruhern Graf
TOgernin statiete am Freitag vormittags dem
Staatsminister Dr. Grafen v. Hertling einen
längeren Besuch ab. Um 12 Uhr nahm der König
die Vorstellung des Mimisters und seines
Begleiters in den Steinzimmern der Residenz
entgegen. Hierauf 2og sich der König mit dem
Minister in sein Atbeitszimmer zurück und verweilte
dort mit ihm in fast einstündigem Ge
spräche. Der König hat dem Grafen Czernin
den Hausritterorden vom Heiligen Hubertun
verliehen. Um 1 Uhr wurde der Graf der
Königin vorgestellt, worauf er zum Wittagessen
beim Königspaar geladen war. Abend-Graf
Herting z Ehren des Gastes ein e
hel· anb Jetsonaluachticien.
München. 23. Februar. Graf Felix v. Bothmer,
General der Infanterie und Oberbefehlshaber
einer Armee im Osten, beging gestern
im Felde sein iiu Hofährige Militärdienstjubiläum.
Der g hat
di Hnt herzliches Glückwunsch-Te-Eomm
gerichtet und ihm das Grohtreus des
dwigsordens verliehen.
#nd dann nimmt er sia In die
##gauf Llog.
Arme und tüßt, sie und gibr ihr tausend Schmeichelnamen
bober Der alte Freiherr hatte sich jetzt auch er-„
Uund was ist da eigentlich hier nurecht
dabei ?“ fragte er ruh# „Walter ist unschuldig,
daran glaube auch ich fest. Ich habe
ihm längst jeden Verdacht heimlich abgebeten.
Und wenn ###ce ihn liebt — nun, daun soll sie
ihn lienlSievkrlieitiadaiinlieiiiiu
die Mühle und das Geld des alten Großmann.
Aber Walter soll seine Stelle bebalten,
lunge Pcor bleibt hier bel mir. Später,
wenn der S sertig ist, ziebe unh mit
ihnen. So seid ihr jeber S mich
entboben. Und da ihr ohnehin so sn
braucht ihr ja mein bißchen Privatgeld ein
ucht. J# testiere es den Aindern ja —
er!“ .
Felix von „Aing war — ½ ausgesprungen.
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