Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

er  13

FSonnkag,  25.  Febrk#äk  1912

 

dies  die  Seelenstimmung,  aus  der  heraus
*  a  Verbrecher,  um  der  Festnahme  zu
n,  Mord  und  chlag  verübt.  In  dast
  PKritel  “—  die  neueste  f  üe
englischen  Seesperre  und  Ergänzung  der
—  der  neutralen  Schifadrt,  ein
Gewaltakt,  der  alles  übertrifft,  was  je  in  eimem
  Kriege  gegen  rurlel  ehrliche  nerkrale  Staaten
  unternommen  wurde.  Die  gesamte  neu-1
  Hhhiffahr  zruent  an  Deuischland  grennd,
  soll  nunmehr  von  vertrieben  werm
  ibt  es  kein  Verbragen  mehr,  woburch
  England  seine  verlorene  Sache  nicht  zu  retten
  denl  hätte.  Aber  wirkungslos  wie  die
lu-  wird  auch  dieser  Gewalkstreich  sein.
ie  sittlichen  Zustände  in  London.
Haag,  23.  Februar.  In  den  englischen  Blätkern
  häusen  sich  die  Klagen  über  starke  Zunahme
  der  Prostitution  in  den  Straßen  Londons,
die,  wie  Gardener  in  der  „Daily  News"“  naiv
lagt,  sich  nicht  länger  verheimlichen  lassen.  Die
„Times“  veröffentlicht  unter  dem  Tilel  „Solbaten
  in  London“  an  bervorragender  Stelle
einen  Brief  von  Conan  Doyle,  der  erklärt,  die
Zustände  seien  derart  geworden,  daß  nur  das
ärkste  Mittel  helfen  könne.  Er  empfiehlt  die
absihiedung  eines  kurzen  Gesetzes,  das  die
Polizei  ermächtigen  soll,  alle  notorischen  Proituierten
  und  Vordellhalter  sowie  „alle
auen,  die  sich  als  gefährlich  erweisen“,  bis
sechs  Monate  nach  Friedensschluß  zu  internieren.
  England  lade  sich  gegenüber  den  Kolonien
die  größte  Derantwomtung  auf,  die  voll  Vorwurf
fragen  werden:  hast  du  für  die  fungen
Leute  gesorgt,  die  ich  d'r  zu  Hilfe  sandte?“.

Lebensmittelkrawalle
in  Amerika.

Nach  Meldungen  aus  Washington.  wird  die
Lebensmittelfra#  de  immer  brennender.  Die  Blätter
  besprechen  in  langen  Artikeln  die  mißliche
Lage  ind  die  verschiedentlich  vorgekommenen
Lebensmittelunruhen.  Sie  schieben  die  herrschenden
  Uebelstände  in  der  Hauptsache  dem  Versa--
  der  Eisenbahnverwaltungen  zu.  Die  Ab- 



ellung  der  Uebelstände  wird  dringend  gefortt.
  Auch  wird  das  Publikum  zu  größerer
Sparsamkeit  ermahnt.

Inzoischen  haben  sich  die  Kundgebungen  gegen
  die  Lebensmiitelteuerung  auch  auf  die
Staaten  im  Innern  des  Landes  ausgedehnt.
Am  Mittwoch  abends  fand  ein  Tumult  in
Whiladelphia  statt,  der  großen  Umfang  annahm.
  Es  kam  zu  Zusammenstößen  mit  der
Polizei,  wobei  ein  Mann  getötet  und  veere
schwer  verwundet  wurden,  darunter  zwei
löisten.  Zu  einer  Protestkundgebung  u#neemehr
  als  3500  Frauen  erschienen.  Auch  hier
kam  es  zu  Zusammenstoßen  mit  der  Polzzei.
Man  befurchtet,  daß  noch  in  weiteren  Staaten
Hungerrevolten  ausbrechen  werden.

Die  „Neuyork  Times“  weist  auf  die  große  Gefahr
  hin,  die  für  das  Land  erwachsen  würde,
falls  die  Transportichwierigkeiten  noch  länger
anhalten  und  keine  Schriüte  seitens  der  Behörden
  eingeleitet  werden.

?"6§5  1
Das  Salkan-Unlernebmen.
Zusammensoß  deutscher  und
italienischer  Truppen.

Berlin,  23.  Februar.  Der  italienischerseits
befürchtete  Zusammenstob  deutscher  und  italienischer
  Truppen  erfolgte  in  Mazedonien  am
12.  Februar  und  koiteie  den  Itali  enern  ihre
EIIEII  50  bei  Paralovo.
Mit  Rücksicht  auf  die  Stimmung  in  Jtalien,
wo  die  Presse  wiederholte  Befürchtungen  über
eine  Offensive  in  Trentino  unter  deutscher  Beteiligung
  äußerte,  versuchten  die  Italiener,  die

De  Tochter  der  Geimartosen.
Kriminalroman  don  A.  Ostland.

84  (Nachmc  rboten

„Wie  sicher  das  alles  ist,“
sogte  er,  „da  ersiedi  man  am  besten  daraus,
daß  Walter  von  Richting  sich  nicht  im  mindesten
  scheut,  seinen  Arbeiteplatz  dert  unten  in
die  Arbeitshütte,  die  in  der  Talschlucht  eingebaut
ist  zu  verlegen.  Er  will  hier  aus  nüchseer  Nahe
die  Arbeiten  beausüchtigen.  Nun  ist  allerdings
Tag  und  Nacht  ein  Posten  bei  dem  Schleusenwerk.
  Denn  jetzt,  solange  es  noch  nicht  ganz
fertig  ist,  wäre  eim  Mißbrauch  immerhin  moglich
und  Könnte  ein  surchtbares  Unglück  herbeisabren

  „Ein  unglüct

ichtin

ier  —  Ein  paar  Grifsfe  an  den  jetzt  noch
erreichbaren  Hebeln  und  Schrauben,  ein  Zug
an  jenem  Gitter  —  und  das  Wasser  bricht  mit
vollster  Gewalt  berat.  Jetzt  in  ebieser  Regeneit
  ist  doppelte  Vorsicht  vonnote  «
as  s  10  eigentlich  eine  serehibarre  Gefahr
kür  die  Arbeitshütte“,  warf  Velix  ein.

Wulerr,  Leute  sind  t-  Herr  Paron.
in  Leringschätiges  Lächeln  zuckte  um  —
6#8  Mund,  aber  er  sprach  nicht.  Und  schweig-.
  O'esles  er  auch  oßntnrn  des  Abends.  Man
0  letzt  überhaupt  Glebr  wenig  in  —*
ie  eln  agtt  Dru  es  auf  all
Olga  schien  stets  *  ##  a  leinden  Nachdenlen
  —  aus  dem  sie  nur  mnanchlhl.
wie  aus  einem  schweren  Traume  anu  Die

wiederholte  Felig  von

 

 

 

Vorbereltungen  zur  Hochzeit  ließ  sie  beicheten

Tieberlage,  mit  *m—  W#er  zu  veslen
Der  Ori  Entente  meldete  am  1
Februar  #  3  der  *-gangenen
  italienischen  Stellungen.  S##
und  Jubel-Hymnmen,  die  die  italienisch-  Nrrter
  daraufhin  über  die  ssrgleicat  Tapferkett
  ihrer  Truppen  anstimmten,  entge
gengehalten  werden,  daß  die  vermeintlich  zurückeroberten
  Stellungen  noch  immer  in  But.
schen  Hünden  sind.  Die  Ztaliener  verft
lediglich  am  Tage  nach  der  Wegnahme  eheen
schwächlich  durchtzeführten,  völlig  sehlgeschlagenen
  Gegenstoß.  Seitdem  erfolgte  kein  neuer
hegemengriff.  nicht  einmal  ein  Versuch  dazu.
wischen  it  die  Stellung  deutscherseit  Plan-#
  ausgebaut  worden,  und  die  deutschen
Palchile  beherrschen  nac)  wie  vor  das  Vorfeld
  auch  in  dieser  neuen  Stellung.

Me  brlanen,  unfere  Feide  ies
Säiegsfofsen  zuf
Von  Prof.  Dr.  Willi  Prion,  Berlin.

Die  Antwort  auf  diese  Frage  lautet:
den  denkbar  größten  Schwierigkeiten.  Im
Grunde  genommen  eine  überraschende  Antwort,
  über  die  noch  heute  mancher  den  Kopf
schüttelt.  In  Frankreich,  dem  Lande  der  Rentner,
  der  nie  versagenden  Quelle  für  geldbedürftige
  Staaten,  in  dem  wohlhabenden  England
  mit  seinem  Reichtum  an  flüssigem  Kapital,
  an  Bodenschätzen  und  Kolonialprodukten,
an  Schiffen  und  Forderungen  an  die  ganze
Welt  —  —  in  diesen  Ländern  soll  die  Aufbringung
  der  Kriegskosten  schwierig  sein?  Für
Rußland  und  Jtalien  will  es  der  gewöhliche
Menschenverstand  schon  glauben,  aber  Kr  Frankreich
  und  England  —  nimmermehr!  Der  Skeptiker
  weist  darauf  hin,  daß  beiden  Ländemm  noch
immer  Geld  zur  Kriegführung  zur  Verfü  ung
steht.  Nichng  ees  fragt  sich  nur:  welche
tel  und  Bedingungen  müssen  angewendet  *
en,  um  das  Geld  aufzubringen,  und  wie  wird
das  Ende  sein,  d.  h.  wie  wird  sich  die  Schlußabrechnung
  gestalten?

Wie  gesagt,  die  Antwort  lautet:  es  sieht
schlimm  aus.  Der  Beweis  dafür  ist  nicht  schwer
zu  erbringen.  Er  wird  a#  für  den  nicht
finanztechnisch  gebildeten  Hohactrr  begreiflich,
wenn  es  ihm  gelingt,  sich  aus  dem  Zahlen-Wirrwarr
  der  Finanzen  ein  wenig  loszumachen
und  das  Wesentliche,  das  Entscheidende,  die  eineinfachen
  Grundlinien  der  Kriegsfinanzierung
in  den  einzelnen  Ländern  zu  erkennen.

Der  Reichsschatzsekretär  bezifferte  am  1.  Okt.
1916  die  Gesamttriegskosten  aller  Länder  auf
rund  250  Milliarden  Mark.  Sie  sind  Ende
1916  mit  rund  300  Milliarden  Mark  zu  veranschlagen.
  Eine  Summe,  die  wir  unserer  Vorstellung
  vielleicht  dadurch  ein  wenig  näher
bringen  können,  daß  wir  uns  erinnern,  daß  die
Eesamtwelternte  jäh  hrlich  ungefähr  30  Milliarden
  Mark  ausmacht,  daß  also  heute  bereiks  der
Wert  von  10  Weltermen  verpulrert  worden
ist.  Von  gröftter  Bedeutung  ist  aber,  daß  von
diesem  schwindelhohen  Betrage  nur  eiwa  ein
Drittel  auf  die  Zentralmächte,  dagegen  fast
wei  Drittel,  also  rund  200  Milliarden  Mark,
auf  unsere  Gegner  entfallen.  Unsere  Gegner
mirtschaften  also  erheblich  teurer  als  wir.  AuchZ
auf  den  Kopf  der  Bevölkerung  sind  die  Ausgaben
  in  Frankreich  und  England  höher  als
i  6russchlande  sie  betragen  dort  1280  bzw.

0  Mark  gegen  930  Mark  in  Deusschland.

1.  Rußland.

Die  Gesamtkosten  Rußlands  belaufen  sich
auf  rund  60  Milliarden  Mark.  Davon  sind
etwa  18  Milliarden  Mark  durch  feste  Anleihen

 

mit

ohne  #rgendemen
nehmen.  Ihr  einziges  Interesse  schien  sich
elgentlich  auf  ihren  Verlobten  zu  richten,  den
sie  unausgesetzt  heimlich  beobachtete.  Aber  sie
ac  mit  niemandem  ein  Wort  darüber,  was
.  Nur  immer  schmäler  wurde  ihr
16000n  Antklitz.  Die  schönen  Augen  lagen  tlef

7  Höhlen.  Sie  litt,  das  sah  man.  Aber  sie
e

Seit  Tagen  regnete  es  stetig,  unaufbörllch.
Der  starke  Westwind  trieb  immer  neue  Wolkenberge
  heran,  türmte  sie  auf,  bis  sie  sich  lösten
in  endlose  Fluten.  Der  Wald,  die  Berge,  alles
lag  im  Nebel.  In  den  großen  Gemächern  der
alten  Richtburg  wurde  es  gar  nicht  bel.

Und  diese  graue,  trübe  Stimmung  lag  auch
auf  den  Bewohnern  des  Schlosses.  Selt  einiger
Zeit  schlen  10  zwischen  dem  alten  und  dem
lungen.  Freiberrn  auch  eine  Scheidewand  aufen.

  Der  Greis  —  sich  mit  allen
jiutlem  Krästen,  dle  Richiburg  *  verlassen,  um
gonz  in  eine  Anstalt  zu  deln.  Er  konnte
den  Grund  für  —  M#gel  absolut  nicht
einsehen.  Noch  Feniger  wollte  er  davon  hören,
Fee  ganz  zu  entbe
Davon  tann  t.rbaupt  nie  die  Rede
in“,  sagte  er  mlt  welt  mehr  Energie,  als
x  lhm  je  zuorenn  bötte.  4.  r*  m
Ilevoaseenswe  I
mir  so  viel  war.  o  4  r  mers  2
wen

beri
lpig.,  L##t  2n  *  r  ss  1i6  8
ier  blelben

—  ieises  ckhr-—
  —#  r  qå  daß  ihr  r
—  könnt.  Fee  soll  bei  mir  hierdlelbe

naheren  Anten  daran  zu

 

(zu  5  7  t  und  5½  Prozent)  auf

worden,  d  J  uü  *  —.

nur,  daß  die  Banken  un  #en  gezwunzu
  —

gen  worden  sind,  heli  -
hat

Zwecke
banf  billige  Kredite  eurg  Vant  LSs  gelns
wodurch  die  Ausgabe  —
wurde.  Ueber  26  Minaen  Mart
burzfristigen  Schatscheinen  im  Inland  *
ben  worden,  woran  ebenfalis  die  Banlen  mit
beträchtlichen  Summen,  die  Staatsbank  allein
mit  12  Miliarden  Mark,  beteilint  sind.  Zurzeit
  liegt  eine  neue  (die  6.)  feste  Anleihe  gur
Zeichnung  auf;  von  dem  Ergebnis  ist  noch
leine  Kunde  zu  uns  gedrungen.

Ist  also  die  Aufbringung  von  Mitteln  im
eigenen  Lande  in  höchstem  Maße  ungenügend,
so  sind  die  Schwierigkeiten  im  Jahlung  wertehr
  mit  dem  Ausland  gercde##  beängstigend.
Rußlands  Zabir  öbilanz  war  schon  vor

Krieget  passio,  d.  h.  es  mußte  I#  Deck
ner  uslandsverpflichtungen  —  da  seine
fuhr  zur  Deckung  nicht  ausreichte  —  bereile
vor  dem  Kriege  fortlaufend  Auslandkredite
—  in  Frankreich  —  aufnehmen.  Infolge  des
Krieges  ist  der  Ausfuhrhandel  stark  eingeschränkt
  worden,  während  die  Einfuhr  (von
Kriegsmaterial)  ebenso  Aure  zugenommen  idt
Der  Einfuhrüberschuß  betrug  im  Jahre  1916
über  3  Milliarden  Mark.  Rußland  kann  oln
Verpflichtungen  heute  nur  dadurch  nachkommen,
  daß  ihm  die  Verbündeten  Geld  zur
fügung  stellen  oder  die  Lieserungen  EEJJ
ren.  So  zahlt  die  Bank  von  Frankreich  einstweilen
  die  Iinsen  der  rusfsischen  Anleihen.  England
  gibt  Kredite,  und  ebenso  Amerika  und
Japan.  Anfänglich  mit  großer  Bereitwilligkeit,
neuerdings  mit  ebenso  großer  Zurückhaltung,
sodas  Rußland  im  Ausland  keine  Bewegungsfreiheit
  mehr  hat,  sondern  letzten  Endes  von

nehmen.  Für  diese

der  Gnade  England  abhängig  ist.  Mitllerweile
  hat  es  als  Sicherheit  für  Fine  Schulden
  die  wertvollsten  Teile  seileen.  odenschätze

an  England  und  Amerila  verpfändet  und  die
Gläubiger  als  Kontrollorgane  im  eigenen
Lande  stten.  Die  Folge  Veei  ungünstigen
Zahlungsbilanz  mit  dem  Ausland  ilt  die  Erschopfung
  des  Goldvorrates  der  Staatsbank,
wodurch  —  bei  Fleichzeitiger  Steigerung  des
Notenumlaufs  —  ein  Rückgang  der  Notendeklung
  von  100  Prozent  vor  dem  Kriege  auf
17  Prozent  Ende  1916  eingetreten  ist.  Die

vrelate  Lage  Rußlands  kommt  endlich  darin

zum  Ausdruck,  daß  das  Notenausgaberecht  der

Staatsbank  auf  nicht  weniger  als  25  Milliarden

  Mark  erhöht  werden  soll.

Man  sieht:  die  Aufbringung  der  Kriegslosten
  von  täglich  90  Millionen  Mark  macht
die  Hrößten  Schwierigkeiten.  Freilich  kann  Kußland
  im  Innern  mit  Hilfe  der  Aotenoree
einstweilen  weiter  Geld  schaffen.  Der  Jamme
für  die  Volkswirtschaft  wird  sich  sbütestene  nach
dem  Kriege  einstellen,  wenn  es  gilt,  den  Notemmmlauf
  wieder  einzudämmen.  In  Wim
lichkeit  ist  Rußland  heute  bereits  zahlungsunfähig
  —  und  nach  dem  Kriege  wird  das  Erwachen
  fürchterlich  sein.  Im  Stillen  hofft  es,

daß  England  dereinit  die  gesamten  Borschüsse,
die  Rußland  von  seinen  Bundesgenossen  erhalten
  hat,  auf  eigene  Rechnung  übernimmt.

2.  Italien.  l

Die  Verhältnisse  in  Italien  liegen  nicht  viel
anders  als  in  NRußland.  Die  Gesumtkriegs
sten  betragen  etwa  145  Msliarden  .
Dazu  sind  durch  drei  langfristi  e  Anleihen  6
4#  und  5  Prozent)  rund  3,5  Milliarden  M
aufgebracht  worden.  Eine  vierte  Anleihe  hert
zurzeit  zur  Zeichnung  auf;  fie  ist  mit  allen
denkbaren  Neizmitteln  ausgestattet,  um  einen
Erfolg  zu  sichern.  W  Wie  in  HMand,  so  sind

Sie  hat  so  kliha-  —  Sanktes,  etwas,  wan
mir  wohltut,  dos  mich  erinnert  an  dich,  ellt,
als  du  noch  ein  kleliner  Bub  warst.  Freilich:
Du  hast  dich  sehr  geändert.“
*  Der  alte  Mann  seufgte.  Fellix  lächelte

i
Sehr«  s
daran  liest  lauscht-Pfuher
herr  desiliiqend  fort,  „du  deln  eigener
t.  Mache,  was  du  wilsst.  mr  lasse  mir
e!  Es  ist  mi  immer,  als  gehörte  sie  am
allermeisten  zu  in
FSelix  t-  ihn.
„„vVirst  du  auch  noch  so  dentes,  wenn  ich
der  sope,  dal  Neste  p#liebe,  sanfte  Mäd  chen  n  ·  hinter
unserem  Rücken  eln  Verhältnis  hat  mit  deinem
Neffen  Watter  7=2

  kbeshn#Gê  Olga  hatten  ch

er  alte  Herr  un  ga

das  Wort  hervorges  .  ,  .
Wwwæsgesssiir

.,.  s  eli  man  alles,  wenn
man  iia  ist  und.  Blut  in  den  Aihbemn
bat,  redns  #"rn.  «-ichliabedie

  beiden

%  heimlich,  trotz  des  Unwetlers,
alde.  Jawohl  !“  Er  sad  böbnitc

lsg
droben  im

in  Tlen,  die  Banken  veranlaßt  worben,

—  Nechmung  zu
#t#  find  —
etwa7

haben  8
A  —  etwa  2  1

gabe  von  Staats  d  saß  1
Mark  liefern  müssen.  Der  Notenümlauf
der  Emissionsbanlen  isi  seit  dem  Kriege  auf
3,6  Milliarden  Mark  hestiegen.  Aso  auch
stallen  hat  nur  einen  geringen  Teil  seiner
griegssoten  durch  feste  Anleihen  decken  kön

zu  gei  ichim
  J  Zu-3



Wie  Auslandsverpflich  tungen  Italiens  sind
gleichfalls  groß.  Der  Giegeiruderson  betrug
im  Jahre  1916  rund  3  Milliarden  Mars,  für
die  italienische  Volkswirtschaft  ein  erheblicher
Fehlbetrag,  der  zu  decken  ist.  Italien  leidet
weiendee  unter  den  hohen  Frachten  (und  den
hohen  nresten  für  Kohle),  da  Amerika  vielfach
au  Stelle  der  deutschen  und  österreichischen  Lie
seranten  getreten  ist.  Die  Bezahlung  m  Ame
rika  mach!  große  Schwierigkeiten,  da  Italien
nicht  über  die  Sicherheiten  verfügt,  die  die  amerilarischen
  Kreditgeber  verlangen,  und  England,
  das  von  allen  Seiten  bedrängt  wird.
sß  Muhe  hat,  die  elgenen  Verbindlichkeiten  #

begleichen.  Die  ungünstigen  Zahlungsverhält
nisse  drücken  sich  in  den  Wechselkursen  aus.
Die  italienische  Lire  hat  in  der  Schweiz  eine
Entwertung  von  über  42  Prozent  erfahren.

n  der  Kammersitzung  vom  12.  November

1916  hat  der  italienische  Finanzminister  offen
die  unbefriedigende  Lage  der  italienischen
Finanzen  zugegeben.  Finanzpolitiker  raten  zur
verstärkten  Ausgabe  von  Schagscheinen,  weil
sie  allein  noch  Geld  beingen  würden.  Das  #be
deutet  nichts  weniger  als  das  offene  Geständ
nis,  daß  die  italienische  Bevölkerung  kein  Vertrauen
  zur  Kurebeständigkeit  der  festen  Anleihen
  hat,  eine  Erscheinung,  die  uns  noch  #u
England  und  Frankreich  begegnen  wird.  Im
Stillen  rechnet  man  auch  in  Jtalien  damit.

bei  der  Generalabrechmung  die  —
Vorschüsse  nicht  zurückgezahlt  zu  werden  brauchen.
  Selbst  für  diesen.  Fall  steht  fest,  daf.
Italien,  das  sich  vor  dem  Kriege  in  aufstei
gender  wirtschaftlicher  Entwicklung  befand,  nach
dem  Kriege  schweren  finanziellen  Erschütterungen

entgegengeht.
———tG.  felnt.)

Janm  —

Graf  Czernin  in  München.

Der  österr.-ung.  Minister  des  Aruhern  Graf
TOgernin  statiete  am  Freitag  vormittags  dem
Staatsminister  Dr.  Grafen  v.  Hertling  einen
längeren  Besuch  ab.  Um  12  Uhr  nahm  der  König
  die  Vorstellung  des  Mimisters  und  seines
Begleiters  in  den  Steinzimmern  der  Residenz
entgegen.  Hierauf  2og  sich  der  König  mit  dem
Minister  in  sein  Atbeitszimmer  zurück  und  verweilte
  dort  mit  ihm  in  fast  einstündigem  Ge
spräche.  Der  König  hat  dem  Grafen  Czernin
den  Hausritterorden  vom  Heiligen  Hubertun
verliehen.  Um  1  Uhr  wurde  der  Graf  der
Königin  vorgestellt,  worauf  er  zum  Wittagessen
beim  Königspaar  geladen  war.  Abend-Graf
  Herting  z  Ehren  des  Gastes  ein  e

hel·  anb  Jetsonaluachticien.

München.  23.  Februar.  Graf  Felix  v.  Bothmer,
  General  der  Infanterie  und  Oberbefehlshaber
  einer  Armee  im  Osten,  beging  gestern
im  Felde  sein  iiu  Hofährige  Militärdienstjubiläum.
  Der  g  hat
di  Hnt  herzliches  Glückwunsch-Te-Eomm

  gerichtet  und  ihm  das  Grohtreus  des

dwigsordens  verliehen.

 

 

 

#nd  dann  nimmt  er  sia  In  die

##gauf  Llog.
Arme  und  tüßt,  sie  und  gibr  ihr  tausend  Schmeichelnamen


bober  Der  alte  Freiherr  hatte  sich  jetzt  auch  er-„

  Uund  was  ist  da  eigentlich  hier  nurecht

dabei  ?“  fragte  er  ruh#  „Walter  ist  unschuldig,
  daran  glaube  auch  ich  fest.  Ich  habe
ihm  längst  jeden  Verdacht  heimlich  abgebeten.
Und  wenn  ###ce  ihn  liebt  —  nun,  daun  soll  sie
ihn  lienlSievkrlieitiadaiinlieiiiiu
die  Mühle  und  das  Geld  des  alten  Großmann.
Aber  Walter  soll  seine  Stelle  bebalten,
lunge  Pcor  bleibt  hier  bel  mir.  Später,
wenn  der  S  sertig  ist,  ziebe  unh  mit
ihnen.  So  seid  ihr  jeber  S  mich
entboben.  Und  da  ihr  ohnehin  so  sn
braucht  ihr  ja  mein  bißchen  Privatgeld  ein
ucht.  J#  testiere  es  den  Aindern  ja  —

er!“  .
Felix  von  „Aing  war  —  ½  ausgesprungen.

Ein  besa  i  d

—7  E  basen  s1uekeen  elsch
es  Al

46  auf  und  nach  4  1r

S#

inlg,  d
ttsn

  

“  rer  #  ver  aber
*3  «  auftuät  .  III-w
»Ist-  ·  Faun  est-TM  seid-ni-N

  Da  sah  sieihnaniiiitelnernssickpalltiess

 

 

andenGrafeiiau.-.