#ummer 90 k.
(Versammlung einstweilen noch nickt zusammen.
lreten. Es frägt sich nur, ob es inzuisschen den
radikalen Elementen nicht gelingt, das Heft in
die Hand zu bekommen. «
Russische Revolutionsopfer.
Stockholm, 5. April. Ueber Ue#ilere Op.
r5
O.
fer aus den Kreisen der internierten hohen
russischen Staatsmänner wird berichtet: Hofminister
Frederils ist irrsinnig geworden und muste
am jüngsten Freitag nach dem Hospilal verbracht
werden. Der greise Admiral Kartow verübte
einen Selbstmordversuch, indem er sich in
die Bajonette der wachhabenden Soldaten
warf. Als ihm dies nicht glückte, entriß er der
Wachmannschaft ein Gewehr und jagte sich eine
Kugel in den Kopf. Die verhafteten Gouverneure
von Tuer und Samarg zeigen laut einem
amtlichen Bericht Spuren von gestörter Geistes.
tätigkeit. Der Gerichtspräsident der Marine,
Matwejanla, hat im Gefängnis Selbstmord be.
hangen. *
Danach scheint die Ceisteskrankheit unter den
Opsern der Revolution nachgerade epidemisch
t
LEEAAII
prumvoll und überladen sind. Heuer geht es
nun ganz besonders lnapp zu. Die schönen
braunen Eier aus Schololade sind ganz verschnunden.
Aber auch hier wird sic, tlich ein
Ersatz aud der Not helfen. 4
Auck um die Ostergabe für unsere wade
ren Helden im Felde sind wir nicht verlegen.
In die Hand eines jeden einzelnen von uns
ist es gegeben, diese Citergabe zu einer Erlösung
für unser ganfes Volk zu gesta#ten. Wer
wollte dabei unlätig -rüchtehene= Die sechste
Kriegsanleihe ist die Ostergabe, die wir unsefren
Kriegern, die wir unserem ganzen Volke
überreicken wollen. Jede halle Marl, die wir
erübrigen lönnen, sei dief jer Oftergabe zuge
führt. Dann tlönnen u##r auch gewis sein, daß
wir das letzte Kriegs Oslern geseieri hbaben! ..
Rosenhenner Lichlsplellhealer.
Im Stadtliuematograph wird den
Veiuchern während der Oiterseiertage bis ein
schlieslich, Dienslag ein auseriesenes Proxramm
vorgesührt. Um dem Rosenheimer Publilum
und den auswärtigen Gästen ctwas Be-
zu werden. Zu verwundern
wär= dies saum.
Ez will aber scheinen, als ob man für gemisse
sonderes Piecten
zu lönnen, schente der Besitzer
des Stadllino teine Kosten, sich jür die Feiertage
drei hervorragende Schanstude
zu sichern.
Elemente rom allen Regime s#4nell „Geile riter sei genaunt der Film „Die Beiset
stessterung“" erfunden hätte, um sie sür bieungsseiertihiciten der Grafen Teppelin in
Daner unschädlich macken zu können. Smgart an 12. März 19.7/. Unter dem
Trauergesolge sind das uürttembergische Kö
Ostereler! nispaar und Vertreter sämtlicher Bundeefür.
" sten sichtbar. Packend wirit das Uinkreisen de?
Wie lieblich Uingt dies Wort in unser Friedheses während der Beisetzungsfeierlichlei.
Ohr! Die alle schöne Sillte des „Ostereier. ken durch zuei Jepꝛ weline und zehn Flugieuge.
legen“ ist uns so lieb gemorden, daß ohne Der Ruf der Liel?“, Drama in vier Akten,
Zuofel gewis, manche Leser denten werden, mit Heuny Porten in der Hauptralle, wird
in nachstehenden Zeilen soil die Rede sein von die Ausfmerksamteit der Besucker insolge der
einer gerechten Verteilung der Ostereier anspannenden Handlung bis zum Schlusse zu fes
jedermann und von der Anzahl der „Eier.seln rermögen. Den dritten Stern des Promarten“,
die jede einzelne
Zu#cke erhält. Leider ist dem
der wollen
leinen Preis an
daß diese in böllisch
vie sie in diesem
Der Auren hat ung gelehrt,
Friedenszeiten zur Osterzeit eigentlich recht viel
Geld für mitunter rechi unnütz
Leheben haben.
fofllkare Ostereier gelauft! Der
hier zum Lehrmeister geworden.
de unserer Kleinen wird um nichte geichudiert,
auch wenn die verschiedenen Ostereier nicht so
Person zu diesem
die guten Hühner ihr Rezept um
die Osterhafen verraten, so
Verzweiflung kommen,
Hoir den an sie gestellten
Was wurden da oftmals für
nicht so, lei. eserlichkeiten
re#its längere
daß wir in ennung fand.
gramme bildet der Film, wels
des
in Budapeit darieellt.
chener Lic twpielt äufer zur Vorführung: für Ko
nig Ludmig und Königin Thercse nebst mehre.
ren Prinzessimen und Gesolge wurde eine Son
dero#rnuellung veramantet, uelche
er die Krönunge.
Königs Karl von Ungarn
Der Film gelangte de-Zeit
in einem der ersten ün-.
grose Aner
Sichen aus
*
Krieg ist auch
Die Osterften.ektreis:
Distrikts-Sparkasse Rosenheim
nimmt Seichnungen zur
b.Deratseen Kriegsanleihe
sowohl in bar, als auch aus Spareinlagen, in letzterem
Falle ohne Kündigungsfrist, entgegen.
Schönstes Sirmaeschenk: ein Schüler-Krieassparbuch.
Die Stücke der 6. Kriegsanleihe wollen abgeholt werden.
2958
Aus dem bejtrisamisblolie.
Alitzableirer.
Jur Anbringung von Blitzschutzvorrichtungen
an solcken Gedäuden, die zur Lagerung von
ministerium hat schon in cinem Aufruf über den
Frcitag, 6. April 1917.
Getreide und Futter dienen, werden von der
It Vorschusse ge
1#/ 5
währt.
In Betracht kommen nur solche Blitĩd utzanla
gen, die aus verzinttem Eisen in vereinfachter
Weise nach Anleitung der Min.-E. vom 6. Juni
1012 M. A. Vl. 567 hergestellt sind.
Die Formblätter für die Cesucke (Fragebogen)
Kosienanfezlag, Antrag auf Auszahlung des
Vorsch usse#n id eine Anleitung zur Herilellung
vereinfachter Blitzableiter müssen, u##nn ein ½%“
such gestellt wird, von der (Gemeinde bei der
K. Versicherungslammer Abt. fur Branover
sicherunn erholt werden. Im Uebrigen in fur
das Gesuc die M. E. vom 4. April 1913 M.
Bl. 256 masgebend. Auch wird auf die
Annutrel elannimackhung vom # 4. 1915
M. A. Bl. Kriegsbeilage Nr. 3 S. 27 Bemg
genommen.
Bemerkt wi#d, das Vorschüsse zwar auch für
solche Blitableiler bewilligt und ausbe zahlt wer.
den, die nack Beginn der Ernte hergeitellt werden,
daß es sid, aber dringend empfieült, die
Gelkäude mit Getreide und Futtervorraten schon
vor der Einlagerung der neuen Erme mit ausreickendem
Blitzschunz zu versehen.
Wer daher Vorschüise wünscht, hat sein Gesuch
bei der Cemeinde möglich'st bald einzureichen,
damit die Blitzschugvorrichtung noch vor Ein.
bringung der Heuernie angebracht werdeu lann.
Die Gemeinden haben die Inieressenten auf
diees Audsic reiben aufmerkiam zu machen.
Die Gesuche sind von den Gemeinden mit
den Gesuchsbeilagen und etma veranlaßen Er.
innerungen unmittelbar der K. Brandversicherungsanftalt
vorulegen.
Bekanntmachung.
Aufruf.
An die Gemeindeverwaltungen und Landwirte!
Die Landwirtschaft bedarf dringend und sosort
Arbeitskräste. Möglichst viele Frauen und Mädchen
ländlicher Herkunft müssen deshalb ans den
Städten wieder aufs Cand hinaus. Das Kriegsvaterländischen
Hilfsdienst dom 19. Februar 1917
dazu aufgefordert: Arbeitsämter, Beborden und
gemeinnützige Vereine werden in den Slädten
weiter aiwir werben. Manche wertvolle Arbeitskraft
wird sich so zu Eutrer, der Landwirte, Verfügung
stellen.
Notwendig ist aber, doß möglichst bald Arbeitsblätze
aus dem Lande bekannt werden, die weiblichen
mit ländlicher Arbeit vertrauten Arbeitsékräften
aus der Stadt offen stehen und daß man
Überhaupt einen Ueberblick über die Nachfrage
der Landwirtschaft nach solchen Arbeitskrästen
gewminnt. Jhr Landwirte dürft mit
dem Anfordern von Arbeitskräsften
nicht bis zum leten Augenblick zuwarten,
sondernmüntjetztund zwar
mit größter Beschleunigung bei
Euerer Gemeindeverwaltungeneren
Bedarf an solchen Arbeitskräften
mit solgenden Angaben anmelde: .-1.
Art der Arben, die verlangt wird,
2. Höhe des Wochenlobnes (mit Angabe ob
und in welchem Umsange Entlohnung in
Naturalien slattfinden soll),
3. Art der Verpflegung (ob im Haushalt des
Arbeitsrbers oder Selbstdeköstigung),
1. Art der Unterbringung (ob einzeln, oder
ür wieviele zufamim.
5. Könnten Frauen ihre Kinder mitbringen,
wieviele und wie lann geiorgt werden:
a) für ihre Unterklanft?
df) für ihre Aerpflegung
JP) für ihre Beaussichtigung?
DTie Gemeindeverwaltungen werden
ersucht, die Anmeldungen çulgegenzunchmen.
für die Vollständiallit der verlangten Angaben
zu sorgen und sie sogleich an das Hauptarbeitsamt
des Regierungsbezirts meiterzulciten (vergl. Min.
Bek. vom 17. Te ember 116. Antsblatt der
Ministerien des K. Hauses und der Aeußern und
des IZnnern 19010 S. 271 als Haubtarbeitsamt
ist bestellt für Oberbayern, das Städtisch:
Arbeitsamt München.
2
ff. 1
Auch BDamie Trußs bieler Rries mit alen
Minteln geführt werden; eine der vomehmsten
Pllichten der ZInbasegebliebenen mub beute
die Ablieser#ung alles in ihren Pesitz besindliczen
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