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vermög allerhöchster Resolucion vom 0. Merz die erledigte Salz, Fakkors, Stelle in
Sbingen, dem Handelsmann Gorttfried Schmid daselbst, zu übertragen.
Se. Aönigl. Mas. haben allergnädigst geruht,
vermög allerhöchsten Reseripts vom 3. Merz die erledigte katholische Caplanei zu Se.
Catherina in Shingen, dem Vikar Joseph Gentner in Hübtlingen,
vermög allerhöchsten Reseripts vom 6. Merz dem zur Patronat, Pfarrei Lendsiedel,
Diäcese Blaufelden) nominirten Pfarrer Schuster von Döctingen am Kocher die aller-
hochste Bestägung zu ertheilen; ferner
vermög allerhöchsten Rescripts vom 7. Merz die erledigte Stelle eines Ober, Helfers
in Ludwigsburg dem bisherigen zweiten Diaconus daselbst, MI. Binder, zu übertra-
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den Diaconus M. Schelling in Herrenberg zum zweiten Diaconus in Ludwigs-
burg zu ernennen. «
Dr. Carl Friedrich Reinhard aus Nagold ist zum Königl. Advokaten aufgenom-
men, in dieser Eigenschaft verpflichtet) und heute bei dem Köaigl. Ober, Tribunal imma-
triculirt worden. Tübingen, den 3a. Febr. 1315.
Dem vormaligen Staabs. Amtmann zu Vellberg Friedrich Franz Hartmann ist
die Erlaubniß zur Advokaten, Praxis ertheilt, und derselbe deshalb am 3. Nov. 1874.
von dem Königl. Oberamt Hall vi commis##onis verpflichtet worden. Den 4. Merz 1815.
Bebenhausen. Bei unterzeichneter Beamtung it ein Quantum guter Gersten gegen gleich ba#-
re Bezahlung zum successiven Verkauf qusgesezt, und können bei der Beamtung täglich Käufe abge-
schlofsen werden. Den 235. Febr 1515. Kon Cameralamt.
Eßlingen. Von Seilen der hiesigen Cameral-Beameng wird zu Folge allerbbchsten Befehls
vom 1. Merz ein Quantum von ungesehr 15 Uimer Wein, 1814e7 Gewächs im offentlichen Aufstreich
verkauft werden, wozu sich de Vebbaber Samstags den 16. Merz Vormutags 10 Uhr um Cameralamt
dahier einfinden können. Den 6. Merz 1315. Kdn. Cameralverwallung.
Müönsingen. Beim hiesigen Cameralamt ist ein bedeutendes Quantum Roggen, Dinkel, Haber
und Gersten zum succesiven Verkauf ausgesezt, welches hienut dffentlich bekarnt gemacht wird. Den
95 Febr 1815 Kdn. Camcralamr.
Neuenstadt. Das hiesige Cameralamt ist allergnädigst angewiesen wosden, neben den lezthin
zum Verkauf ausgesezten Grözelfrüchten durch alle Galtungen, auch ein Quantum Roggen und Diakel
nach und nach zu ve:wertben; die Liebhaber mogen sich alle Tage bei der Camerolverwaltung einfine
den, und wird noch bemerkt, daß die sämtlichen Früchten von ganz guter Qualitct senen. Den 25.
Febr. 1815. " Kdn. Cameralamt.
Ochsenburg. Das hiesige Kbnigl. Cameralamt ist durch ein allergnädigstes Decret legitimirt
worden, ein bedeutendes Quankum Roggen ond HOinkel zu verkaufen, weöwegen sich die allenfalsigen
iebhaber hlezu täglich bel unterzeichurter Beamung auin können. Den 24 Gebr. 1815. «
· Koͤn. Cameralamt.
Pfullingen. Dienstag den 4. April Vormittags 40 Uhr werden von der Cameral-Beamtung
7 Centn, guten gereinigten Salpeter an den Meißhicteoden verksuste wozu die kiebheber elngeladen
werden. Den# Merz 1514, ##e Cameralam##