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Die dem Stnttgarter Waisenhause zugetheilten Ober-Einbriugereien werden er-
füccht und aufgefordert) die. Einsendung der Gefäll, Gelder ouf das Martini Quartal un-
verweilt zu bewerkstelligen. Stuttgart,) den 5. Rov. 1816.
Königl. Waisenhauß-Beameung-
Se. Königl. Mas. haben vermäg allerhöchsten Reseripts vom 3. Nov. das erke-
digte Forst= Cassenamt in Ulm dem bisherigen Amtsverweser Hofmann, und ç
vermös allerhöchsten Reseriprs vom 5. Nov, die erledigte Rechnungsraths= Stelle bei
der Königl. Cameral= Rechnungs-Kammer dem bisherigen Buchhalter Pfeilstiker, auch
vermög allerhöchster Resolution vom 6. Nov. die erledigte Stelle eines General-
Steuer= Cassters dem bisher bei der Aceise-Rechnungs, Kammer angestellten Rechnungs-
Rarh Hofmann zu übertragen) und
den bei der Königl. General, Steuer, Casse angestellten Buchhalter Jaber zum
Rechnungs-Nath zu ernennen allergnädigst geruht.
Se. Königl. haben vermög allexhöchsten Decrets vom 27. Okt. dem bisherigen
Ober, Post= Stallmeister Klingler in Ulm die allerunterthänigst gebetene Enclassung
von dieser Scelle zu bewilligen, und solche dem dassgen Gastwirth zum goldenen Rad)
Elias Weisbeck zu übertragen; und
vermög allerhöchsten Decrets von ebend. den Posthalter Oce in Wolfegg auf seine
allerunterthänigste Bitte mie Pension zu entlassen) und die erledigte Posthalter= Stelle
in Wolfegg seinemn Sohne Aloys Ott zu übertragen allergnadigst geruhe.
Stuttgart. Se. Königl. Masestät haben durch ein allerhöchstes Deeret vom
5. d. Mon, der Königl. Hof= und Domainenkammer den allergnädigsten Befehl ertheilt:
daß während Ullerhöchstdero Regierung allsährlich am Geburtsfeste Allerhöchstde-
fro Herrn Vaters, des Höchstseligen Königs Masestär, von der Königl. Hof-
und Domainenkasse zum Besten der hiesigen Armen die Summe von Viertausend
Gulden an die Königl. Stadt- Direktion ausbezahlt werden, und dieses an dem heu-
tigen Tage gleich zum erstenmal geschehen soll. Die gewissenhafte Vertheilung dieses gna-
denreichen Geschenks nach der allerhöchsten Intention Sr. Königl. Masestát ist nun
heute zum erstenmale geschehen. Mit gerührtem Herzen empfieng die hiedurch so reich-
lich unterstügzte Urmuth diese Königliche Gabe, und zahlreiche Segenswünsche für den
eirhabensten Wohlthter steigen bereits von den Lippen der erquikten Armen zum
Illmächtigen empor. Den 6. Nov. 1876. Königl. Stade, Direction.
Cannstade. Se. Königl. Masestat haben heute fröhe dem hiesigen Oberame
vie Summe von Fünfhundert Gulden zur Vertheilung unter die Dürftigen der
Socadt huldreichst zuzuschiken geruht, wodurch Allerhöchstdieselben an dem heutigen
Tage das Andenken an den Höchstseligen Königso feierten, daß viele unter dem
Druk der Armuth seufzende Familien erquike, und zu dem ehrfurchtsvollsten Danke, wie