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andere das Zusammensetzen und Einschlagen der ausgehobenen Pflanzen,
die dritte den Transport, die vierte das Einschlagen auf der Kultur—
fläche, die fünfte das Beschneiden, die sechste das Löchermachen, falls
dieses nicht vortheilhafter schon vorher besorgt ist, die siebente das Zutragen
von Pflanzen, die achte das Einpflanzen rc. auszuführen.
Alle diese Arbeiten müssen genau in einander greifen, es darf
keine Abtheilung auf die andere warten und so die kostbare Zeit
verschwenden. Wenn 30 Arbeiter auch nur eine Minute müßig sind,
so beträgt der Ausfall sofort eine halbe Stunde oder der Geldverlust
bei einem Tagelohn von 2 Mark pro Mann und 10 stündiger Arbeitszeit
10 Pf., bei 10 Minuten 1 Markk
Am Abend sind die Kulturgeräthe zu prüfen, damit etwaige Reparaturen
sogleich vorgenommen werden können oder schadhaftes Werkzeug
durch gutes ersetzt wird; man muß deshalb immer einige
Reserve-Werkzeuge auf der Kultur haben. Zu den leichteren
Arbeiten verwendet man die billigere Kinder= und Weiberarbeit; nur
zu schwererer Arbeit Männer.
Alle Arbeiten, die nicht besonderer Aufmerksamkeit bedürfen und
deren Güte dabei leicht zu kontroliren ist, läßt man im Accord machen,
namentlich Erdarbeiten, Transport 2c.; Säen, Pflanzen, Ausheben und
Beschneiden läßt man in Tagelohn machen.
Während der Pflanzung sind die Pflanzen stets zu kontroliren in
Bezug auf die richtige Tiefe und Festigkeit. Halbheister und Heister
müssen federn, wenn sie mit dem Finger weggeschnellt werden, kleinere
Pflanzen dürfen sich nicht leicht ausziehen lassen; die richtige Tiefe untersucht
man, falls sie nicht sofort auffällt, indem man mit dem Finger
die Erde um den Stamm etwas wegnimmt und das Merkzeichen des
früheren Standes aufsucht. Vor allen Dingen ist ein zu tiefes
Pflanzen zu verhüten. Die schlecht gepflanzten Stämme müssen
sofort von demselben Pflanzer noch einmal gepflanzt werden. Thut
der Beamte seine Schuldigkeit ganz, so hat er auf der Kulturstelle keine
müßige Minute während der Arbeit, da er unausgesetzt kontroliren soll.
Sein Stand soll immer hinter der Arbeiterkolonne sein.
Sehr wichtig ist das Auftreten des Beamten den Arbeitern gegenüber.
Derselbe muß Freundlichkeit und Strenge in richtige Verbindung
bringen, vor allem aber immer entschieden sein und sich die Achtung
der Arbeiter bewahren oder erzwingen. Der Beamte hat sich unter