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dem Geleise bringen, ähnlich wie jener General des Straf—
bataillons, der seine Leute jeden zweiten Tag fuchteln ließ,
weil sie dann an den freien Tagen so vergnügt waren. Denn
wir werden zu leicht undankbar für alle Seine Wohltaten,
wenn wir nicht an die Möglichkeit des Derlustes erinnert
werden.
Last scheut man sich, einen Gang zum Kbendmahl zu
belauschen, wie er ihn der Srau schildert. Aber nun er
allen vorliegt, ist er nicht zu umgehen. Er ist im höchsten
Grad charakteristisch. Bismarck wünscht ihr, daß ihr „unser
Sauerchen ebenso in die Tiefen des herzens gegriffen
habe wie mir Knak; ich war fast hoffnungs= und hilflos,
als es soweit kam, und wollte die Rirche verlassen, weil ich
mich der Leier nicht wert fand; aber im letzten Gebet vorm
Kltar gab mir Gott doch Erlaubnis und Beruf dazu, und
ich war recht froh hernach.“ Und das Resultat ist, daß er
seinen Kerger über Hans von Kleists so sehr verschiedenes
Wesen wenigstens nicht mehr herausläßt.
So geben uns die Briefe überreiche Beweise für die
tiefen Seelenkämpfe, die der leidenschaftlich Hoffende und
Liebende mit seinem alten Adam führt. Denn von ihnen
gilt wahrlich: „So sollen ja Briefe sein, wenn sie wahr sind:
Hbdrücke augenblicklicher Stimmung, wobei freilich die
tiefere Grundmelodie nicht immer deutlich durch die Dariationen
der Oberfläche klingt.“ Wie demütig mahnt er
die Braut: „Sei niemals kleinmütig gegen mich, und erscheint
dir etwas in dir unverständig, sündhaft, niederdrückend,
so bedenke, daß all dergleichen in mir tausendmal mehr vorhanden
ist, und ich davon viel zu sehr und innig durchdrungen