schlüsse geboren. Als Beispiel sei hier nur die staakliche
„Erfassungs“pfochose genannk — die ausbrach, als es
gerade nichk mehr allzuviel zu erfassen gab, und deren
Wirkung zudem durch eine leider recht breit gewordene
und vielfach durch Duldung geradezu gezüchkeke Korrupkion
zur Unzulänglichkeit verdammk war.
Was ich hier sage, soll den Linksradikalismus und
seine Freibenkerei, seine parkeimäßige Kriegsgewinnlerpolikik
ganz und garnicht von der unfühnbaren Mitschuld
enklasten, die er am elenden Zusammenbrechen
unseres über vierjährigen Heldenkampfes hat. Es soll
ihm allein zugeben, daß Seelen nur gefangen werden
können, wenn Umstände sie mürbe und gefügig für den
Fischzug eines gerissenen Seelenfängers machten — und
daß die Stellen, die das Volk mil geistiger und leiblicher
Kraft hälten speisen, die es vor dem Verfalle
seines Siegerwillens, seines nalionalen Geistes und seiner
gesunden Körper häkten sichern sollen, ihm leider
Wegbereiter und Helfer gewesen sind.
Schon zu Anfang des Jahres 17 habe ich in Berlin
im Gespräche mit vielen einfachen Leuten den Eindruck
gewonnen, daß die Kriegsmüdigkeit sehr groß sei, und
schon damals sah ich, wie das Berliner Straßenbild sich
in einer bedrohlichen Weise umgestalkek hatte. Das,
was ihm einst seinen Wesenszug aufgedrückk hakte, das
zufriedene Gesicht des miktelständischen Menschen, war
verschwunden. Der ehrlich arbeitende kleine Bürger, der
Beamke, ihre Frauen und Kinder schlichen mik bleichen
Gesichkern, hohlwangig, abgemagerk, in verbrauchken, zu
weit gewordenen Kleidern. Sorge und Bitterkeit lagen
auf den Gesichtern. Daneben machken sich die Topen des
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