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setzte Stelle war, wie denn solche Stellen, mit denen
der Landesherr Carl Leopold offen Simonie trieb,
damals in merfwürdiger Leute Hände gelangten:
Franck selbst?) berichtet von einem Johann Daniel
Suckow, Pastor am Dome zu Schwerin, der
1728 starb und der erst Secretair beim Grafen Königsmark
war, dann Auditeur bei dem schwedischen
Regiment im Bremischen, dann Lieutenant, dann Bürgermeister
zu Srernberg, dann Rector, dann Pastor zu
Russow und zuletzt zu Schwerin, „allenthalben höchst
beliebt.“ Es gab damals auch noch adelige Pastoren:
1696 ward Carl August Lon Bülow, des Landraths
Adam Henning Lon Bülow Sohn, Diaconus
in Nostock und starb 1701 als Pastor daselbst:
„war sonderlich beliebt“ 2). David Frauck war fast
dreißig Jahre lang auf seiner Pastorstelle zu Sternberg,
erlebte hier den großen Brand von Sternberg, erlebte
den Wiederaufbau von Stadt und Kirche, er ward in
Segen grau, er starb kurz nach dem Erbvergleich am
21. Juli 1756, im fünfundsiebzigsten Jahre, nachdem
er „ven ganzen turbulenten Landeszustand“
mit durchgemacht hatte. Der rüstige, überall resolutest
thälig selbst eingreisende Mann, dessen merkwürdige
anderweite Lebensschicksale, auf die ich hier nicht weiter
eingehen kann, man mit großem Interesse liest, hatte
sich immer einen schnellen Tod gewünscht, er ward ihm
auf eine merkwürdige Art zu Theil. Noch am Tage
) 18, 14.
») Franck 16, 29.