dige Grenzlontrolle würde auf diese Weise viel
durchgreifender als bioher geübt werden lönnen.
Es muß immer wieder daranf hingewiesen werden,
daß Deutschland Krankheiten, wie den
Flecktyphus, überhaupt nicht mehr lannie, daß
das ebenfalie jetzt in den Gefangenenlagern hier
und da auftauchende Rücksallsieber in Deutschland
keine Stätte mehr hatte und dab der gefährlichste
Feind — die Cholera — sast ausschließlich
aus dem Oslen zu uns gekommen ill.
Die grohe Fitteranlage im Oilen hat uns schon
jetzt wertvolle Dienste geleistet und die slrafse
Durchfüprung der getroffenen Mahhnahinen bietet
die G ewähr,. daß auch im weiteren Kriegsverlaus
durch sie alle gesundncitlichen Gesahren,
die unserem Volle aus dem Osten drohen, abgewendet
werden. Der Dank dafür gebührt in
erster Linie dem Chef unseres Feldsanitätzwesens,
Erzellenz v. Schiekuing, der seit Jahren
unermüdlich für den Ausbau des Militär-Sanitlälswesens
und insonderheit der bnaikuilchen und
gegen die Seuchenausbreitung gerichteten Matznahmen
eingetreten ist, und der in diesen Bestrebungen
bei den obersten Heeresbehörden stets
großes Verständnis und weitgehende Förderung
gefunden hat.
Paul Schweder, Kriegsberichterstalter.
Kommangles.
Sitzung des Magistrats Kollcsiums
. Rosenheim.
Sertember 1915.
Das Heimatrecht erbalten Weißgerber Peter
Osterm ayr von Kaufbenren. Mecchaniker Georg
Schindler von Kellmünz, Schäffiermeister Peter
Ninser von Stenhanolirchen und Slationsgebilfe
rz. X. Schmid von Wasserburg.
Nach Bekannigahe der Aitenlage. knsbesondere
der Verankwortung des Sitadtgartenver
walters Stange und der autachllichen Nerung
des Jorstamts Rosenbhei## lint aejdct der Sladtmagistrat
leinen Anlas, eine Diez irlinierung
des Verwallers Stange, wie seinertet vom Ge
meinresollegium beaniragt, #ns Auge zu sasi *
da Abboizung und Aufforstung der in Krage
lommenden Strecke der Mangsallauen zwisch. n
Cisenbahu#rücke und äuserer Nathaus Sstraße bei
Gelegenheit der Elalsaussteliung 1914 die Genehmigung
der beiden Kollegien ge funden haben
und nach Cutachten des ligl. Korttamts die
Arbeiten sachgemäs, und sachmännisch rich tig zur
Aussührung geiengt sind.
Dientmann Spylrciter Nichter erhält Geneh--migung
zum Kunsicehandel mit Obft auf den
Sirahen der Stadt.
Verebelichungs##cugnis erhallen: Sp.zi#larz:
Dr. Edmund Lang von “ mit s Maria
Elifale eth CGardsien Wisly auf Gotland in
Schweden und Pfleger Alois Lindner von Maxglan
bei Salzkurg mit der Köchin Anna Häusler
von hier.
t
—“
Eünfprasentige deitte Krlegonleihe.
Nachdem üuber den wirilchen Zeich huingspreis
der Kriegsanleite (96.75 oder 99 Proz.) irrlümliche
Aufsatfungen entanden und über die
Verrechnung der 5 Proz. Zinsen auf die Anleihe
vielsech noch U# latheit im Publünm
herricht, sei hiewit zu dem offihiellen“ Feichnungsschein
sosgende # Erlänkerung gegeben. Der
Insanf der neuen Anlei## beg
Upril 1516, der ere Zinscounen in also am
Olloher 1810 sallig. Ter erie Zinsiermin
wurde deshalb so meit hinaus geshoben. damit
vorher unbedingt die cine enorme Arbeit verursachende
Aufertigung und Zuicilung der vie-
len Millionen Stücke sich ermöglichen läßt. Weil
nun der Geichner der aufliegenden Kriegoanleihe
natürlich auch für die Zeit vom 30. Seplember
1915 bezw. vom Jahlungolage ab bis
1. April 1916 aus dem angelegten Geld den
Gprozentigen Jinogenuß haben will und soll,
wird ihm für diesen -zwischenzeilraum der Jins
in der“ Weise vergütet, daß er gleich lei der
czahlung der gezeichneten Kriegsanleihe von
dem Kauspreis in Abzug gebracht wird. Demnach
hat der Zeichner für je 100 Marlk Kriegsanleibe
am 30. Sepiember 1915 zu zahlen:
99 Marl abzüglic 5 r!2•½• vir s filr ein halbes
—5 (vom 1. Ollo 1915 bis 1. April
1910) inm gleich 2.50 Mari, also 96.50 Marl;
em 18. Oliober 1915 99 Mari abzüglich 223
Mark! isl gieich 96.75 Marl; in äynlicher Wrise
wird der 5pro#z. Jins auch verrechnet bei jeuen
Zeichnern, welche nicht den ganzen Jeichnuns-Prei?
am 30. September oder 13. Ollober
1915 bezahlen, sondern dle Summe an den
ausgeschriebenen Terminen begleichen wollen.
Der Preis ist also bei allen Zeichnungsstellen
einheitlich 90 Mark. Der hievon gekürzte Betrag
siellt nichte anderes als die 5 Prozent
Jinsen dar, auf welche der Zeichner der Kriegsauleite
Z für die Zeit bis 1. April 1916 Anspruch
hat.
Rosenheim, 10. Seplember.
Auszeichnung im Felde. Das Eiserne
Kreuz wurde ##em Feldwebellenlnant Hermann
Stöger des Landsturm-Jus.-Bat. Wasserburg
vrrlichen.
Beförderung. Befördert wurden zu
Laurtleuten die Oberleutnanke Matthäus
Schönb#erger (Wasserburg, der Landwehr 1.
Aufgebots des Cisenbahn-Vataillons und Otto
Schnerg (Wasserburg der ndwehr Insanterie
2. Aufgebotes.
Die schönen Ersolge, velche im Westen
jowori als auch im Osten wieder errungen wrden,
riesen allgemein grose Arrude hervor. Der
Cmtüche französiscte Bericht, der am Freitag
mitiag belannt wurde, ließ in den Argonnen
einen schönen Erfolg unserer tarseren Trup—
pen erwarten. Der Bericht aus unserem Gro—
en Hamsaguarlier, der diesmal erst gegen 6
Uhr abends eintraf, brachte die Bestärigung.
Die KAranzosen haden in den Argon: nen eine ansehnliche
Niederlage erlitten. Das rief allgemein
freudige Vegeinerung hervor. Größer
wurde diese Frende noch, als wir abends gegen
8 Uür den Fall der molhynischen Festung
Durno be lannt geben lomten. Die nächtliche
Stille wurde durch Völlersch üfse unterbrochen,
n##lche den neuen Wassenerjolg unserer Verbün-=deten
weit in Berg und Tal rerlündeten. Für
riele waren die Schülse die Veranlaisung zur
Ansammlung vor unserer Redaftion, um Näheres
aus den Telegram manschlägen über den
Sieg zu erfahren. „Dubno iit gefallen“ verkündeten
gar riele Stillmen unserer Ingend
in den Straßen. Heil und Sieg den Tapseren
draufein im Felde, uelche die schönen Erfolge
dieser Meldungen für uns errungen haben!
Näumuster#ng der Untauglichen.
Die „M. N. N.“ berichten: Wie bereits amtlich
huuteteiit= wird durch den kürzlich vom
Mcichstag angenommenecn Gesegentwurf die noch.
malige Musterung der feüber dauernd ais unlauglich
b undenen Wehrpilichtigen im Kriege
mödlich. ie Nachmusterung wird sich auf alle
jene fü iterer Untauglichen ersirecken, die seinerzeit
hei der Aufrufung des Landsturmes das
I5. Lere: isjahr noch nicht vollendet hatten. Alle
wüniciens#2zcrten neiteren Milteilungen werden
in den im Lauie des Monals September ersolgenden
Veröffentlichun hen entbalten sein.
Von der Berufsfortbildungs-
—
d cr dben S.5b.ispun een e,
des i-s on Nautes ftand
riia ELEI
i *Gang. a# li:
klar genug,
.2.
ne
vielleicht, weil um sein is suqcikllviiimsiisi-luis«.i.,ois
liche Wanderer seiner Hilfe bedürien lönnte.
9 die Gesaalt ein anderen Liannes,
der bis jenzt mit dem Polizisicn Gexlaudert
und ihn dadurch unauffällig in der Näzec des
Hauses feitgehalien hune, gewahrte Meunier.
Aber cs lag ihm wie ein leichter Schleier vor
den Augen und der aunn hielt sich uberdics
zu sehr im Schatten, als dahß er Pietro Ravelli,
den Helserehellser der Gräsin, in ihm hätte ersennen
könner
„Zum Penter — ich glaube, ich bin wirklich
betrunken,“ dachte er, während er die
Straße hinabging, um zum nächsten Droschken-Koudol
atz zu gelangen. #lber es mußhte doch
wohlt etwas anberes slein oals ein Nausch, oenn
plötzlich wurde der leichte Nebel, der seinen
Blick verdunkelt hatte, zu einer undurchdring.
lichen schwarzen Wand. Das Blut brauste ihm
in den Ohren wie ein Wassersall, seine Hünde
griffen in die, leere Lust, wie um da eine
zu finden — und mit einem schwachen
Aulslöshen fiel er in leiner ganzen Länge bewusttlos
zu Boden — just in demselben ugenblick,
wo der Schutzmann, der seinen Patrouillengang
sortsetzte, hinter der nächsten Straßenecke
verlchwunden war. —
mer hatte Hetly. der bei ihrer
genauen K##bus der französischen S rache
kein Wort von der Unterhallung der Gräfin
mit Meunier entgangen war, keine Möglichkeit
gesunden, ihren gefährlichen Lauscherposten zu
verlassen. Sie Bosste, daß die Grüfin seht, nach
der Ensiernang ibres Gastes, sich au
—. lss#
Speisez#m ner mrücrieten würde, aber ste sah
sia ö in dieser Erwartung geläuscht. Denn Asta
Leoni ging stait dessen ruhelos auf und nieder,
wie menn sie noch etwas erwarte. Ihr Gesicht
war verzerrt von einer Grimasse wilden Zornes
und von Zeit zu Zeit, ballten sich ihre Fäuste,
wie wenn sie im Geifte einen Gegner vor sich
sähe, een sie zerschmetlern wollte.
eit, die vielleicht nur nach Minuten
gähd l #5% dem harrenden jungen Mädchen
aber wie eine Ewigkeit vorkam, war vergangen,
als Sraußen ein Geräusch wie von
einem langsaim näher lommenden schweren
Tritt vernehmlich wurde. Die Gräsin stürzte
mit einem leisen Aufsschrel zur Tür, Leu“
aber nahm mit Entsetzen wahr, doß durch
diese Tür ein Mann eintrat, der den Körper
eines Menschen leuchend aus seinen Armen
schleppte — eines Menschen, in welchem Heltn
auf den ersten Blick den soeben von der Grasin
bewirteten Besucher erlannte. Atemlos von der
Anstrengung, lie er ihn auf den Teppich
niedergleiten. Die Gräfin aber fragte in höhlten
Erreg
9 arum bringen See ihn bierher? —
Das Betäubungomittel, das ich ihm in den
Wein gemischt, wirkt nicht lange. Und wenn
er wieder zu sich kommt, wird er einen surcht.
baren Lärm machen. Ich glaubte, daß Sic ihn
in z W Motor schaffen und beiseite bringen
wü
ist natürlich auch meine Absicht,-'
erwibdt der andere. „Aber der Kerl war mir
äu schmer. Ich hälle ihn unmöglich die ganze
Strecke tragen können, ohne mich auszuruhen.
Und draußen hätte mich dabei der Schutzmonn,
ven #t i, lelber hergelockt habe, doch zu sehr
schulc. Wie au der heellge! K. Realschule, so
*8
muss auch an der Berussfortbildungsschule dahier
der Beginn des neuen Schuljahres etwas
verschoben werden. Der Tag der Einschreibun.
gen und des Schuljahranfangs wird rechtzeitig
belanntgegeben werden.
Aerein „Maria Stella“. Der Verein
kath. laufm. Gehilsinnen und Beamtinnen
„Maria Stella“ hat nach 8 wöchentlichen Verein#eserien
wieder seine regelmäßige Tättgkeit
auigenommen. Am Dienskag, den 7. September
sand die erste Monatsrersammlung im
neuen Veteinsfahr stalt. Einem Lünftigen Zusall
war es zu danken, daf der Aerein bei dieser.
Gelegenheit seinen Begründer, Ö. H. Pro—
seiior Dr. Scharnagl Freiseng als Ehrengan in
seiner Mitle begtüsten lonnte. Vor safl 3 Jahren
hat er rin winzig Sameniörnlein in die
Weide gelegt imil dem Wunsche, dah cs rase
und gedeihe zum Segen vieler; ijeule sjreute
sich zu fehen, wie das junge Pjlänziein i
enlwickelt hat zu einem, wenn auch nicht himmelragenden,
so doch ganz saattliben Baum,
der gute und edle Früchte reift. H. H. Präses
Schönlinner widmels dem Gast recht herilich:
Veprüsungsworke. H. H. Prosf. Scharnagl hatle
die GEüte, den elelrend n Teil des Abends
zu übernehmen, und behandelle in einem ausiriichen
Vorlrag das zeilgemüse Thema:
Weiches ist bie Stellung des Par#sles im gegen-#ärtigen
Wei: enriege? Den lehrr.ichen Ausjährungen
wurde glüeits lebhaftes Intereise enigegengebracht.
Der wohlverdiente Dank, den
der reichlich Pefrendete eitall bekundelte und
den der Präses im Namen des Vereins übermilleile,
sei Fier nochmals dem Redner zum-Ausdruc
gebracht. Der weilere Verlauf des
Alends gall der Besprechung der Wünsche und
Anträge der Dertinemitglieder. Die Pausen waren,
wie gewöhnlich, ausgefüllt. durch Liedervortcäge
valerländischen Charalters. Ferner erging
an die Mülglieder dringende Einladung
zur gahlreichen Ve steiligung an der lirchicchen,
Feier des Erntedankf ees am nächsten Somlag.
Die nöchie Nereine versammlang wird am
criten Dienslag im Ollober algNehalten.
Der hayerische Schmiedebund hätt
1n in diesem Zakre eine auß#rordentliche Bunrerianin
und den 10. Barecr. Schmiede-5
Er jindal in Eichitäti jtais. Aus der
ugess ronung sei folgende Frage hervorgcho#
len: Welche Mittel und Wege sind cinzuschla
gen, um den; Sus- und Wagenichmiebhandu#
im Krieden, mie im Kriege die Heereslitierungen
zu sichern" Auch über die Negelung bher Huibeschlagprciĩe
wird beraten.
Bermeist wmicd seit dem 2. Ser tenber die
Vauersfrau Anna Sxindler, geboren im eirnar
1353 in Schönau, BüA. Aibling, wohnhast
in Pfasse: hosen bei Rosenlieim. Sie kat
sil) an diesem Tage von Hause entsernt, ohne
* ül: er ihren Aerbleib irgend etix as belannt
Zuletzt trug sie dunkelgrauen Nod und
elle Schürze, lederne Schnürsichuhe,
Rostuch. Sie ist mitlelgroß und stark,
Tai löngliches Uiciches Gesikt und graumekiert:
Haarc. achrienliche Mitteilungen wolle man
der Gendarmerie machen.
Gefunden. Anfangs dieser Woche wmde
eine fül#rne Vrosche gesunden; abzuholen im
mo inralischen Geschäitszimmer Nr. 2.
FKarfiberichle.
München. 6. Sept. Auf dem Schlachtviehmarlt
am Mitturch Latte der Großviehmartt
der Zalil nach eine wesentlich beiiere Zufuhr
ale am Miltuoch der vorigen Woche, i insbesondere
an Kühen, sou ie auch Vullen. Der Haudel
setzte ziemlich lebhaft ein, meil, wie mit Recht
vorcn brgesehen worden war, sich negen der bevorstehenden
hohen israelitischen Feiertage heute
—
—
„Uin Schuvmann, den Sieẽ hergelodt? —
Ja, zu aschen Zweck denn?
,.. alle Fälle einen Jeugen dafür zu
habten, hab Ensn Ihr Haus heil und gesund
H#tai en, Sie werden mir zugeben, daß diese-
ti s dem Munde eines Polizeiberhnten
zie elmständen von großer Wichtigkeit
sein könnt
„Wahrhng. ich bewundere Ihren Scharfslinn.
Aber mich dünkt, wir sollten nun keine
Zeit mehr verlieren.“
„Nur noch fünf Minuten, bis ich wieder
ein wenig zu Atem gekommen bin. Mein herz
llopst noch immer wie ein Schmiedehammer.
So lange wird seine Bewußtlosigkeit schon noch
verhalten.“
Die Gräfin beugte sich über seinen regungslosen
Körper und es wollte Hetly scheineh, als
ob sie sich an seinen Taschen Zu schaffen mache.
Auch der andere konzentrierte seine ganze Aufmerksamkeit
auf den Ohnmichtigen, und all
ihren Mut zusammenraffend, nahm Hetty diesen
günsiügen Augenblick wahr, um hinter dem Vorhang
hervorzuschlüpfen und durch das Nebengemach
den Ausgang ins Freie zu gewinnen.
So wenig sie auch noch immer den Zusammenhang
der Ereignisse begriff, deren Zeuge sie geworden
war, so fest war doch idre Ueberzeugung,
daß hier ein neues, fürchterliches Verbrechen
geplant sei und daß es nur durch sie verhinder!
werden könnte. Halb instinktiv lenkte sie ihre
Schritte dahin, wo sle vorhin den Motor hatte
stehen sehen, denn sie hatte ja aus dem Munde
des Fremden gehört, daß der Bewußtlose mit
Oilse dieses Fahrzeuges beseitigt werden sollte.
Und wie sie vor dem Krastmagen stand, lam
ihr ein glücklicher Gedanke. Sie erinnccte sich
eines kleinen haarscharsen Messers aus feinstem
schon eine größere Anzahl fremde Händler eingesunden
hatien und erhebliche Einkäufe beläligten.
Infolgedessen konnten die letzten Marlktpreise
auch heute durchwegs gehalten werden.
Erst später, als die Kauflust etu#as abflaute,
hatte sich bei leichteren Qunlitäten eine teilweise
schwach nachgebende Tendenz bemerkbar
gemacht. Einzelne beste Stücke, insbesondere
Katnnen, erzielten auch über Rotiz, in der
Hauptsache r*mßnpßb*l der Zeniner Lebendgewmicht:
Ochsen 58 - Bullen 45—6) Mk., Kuhe
sow ie Paien 5 70 Mk. und Jungoieh
32 14 Mi. Der Kälbermarkt hatte für den
Miltwochebedar wie er zu normalen Zeiten
norhanden ist, besseres Miklelangebot. Auch
heute w ieder setzte der Handel ziemlich lebhaft
ein, so das, die Preise besonderel izt bessieren
OQualitäten neuerlich sleigende Tendenz zeigten.
este Stücke erzielten auch über Moliz, in der
Haurtsache gallen lobende Tiere 65 75 Marl
der Zeniner. Der Schweinemarlkt hatte der Jahl
nach zwar ctwas größeres Angebot als am
Mittu och der vorigen Woche, an und für sich
war sedoch dasselbe für einen Wochen-Hauptmarlt
im Vergleich zum Bedarse bei normalen
Verhauumser un zn die Sälfte geringer. Dazu
lain noch, dah 20 v. H. des Vorrases von der
toatru für Nauchfleisch entnommen
murceen. Insolge neuerlich schwach steiger ider
Tendenz der Preise, besonders in besseren Lualilülten,
wickelien sich auch heute wieder die Ge
schäste nur schleppvend ab. In der Hauptsache
galten lebende Tiere 1(0.—126 Mk., geschlach.
teie 125 147 Mk. Beste, insbesondere vol
dleischige mitlelschmwere Tiere erzielten lebend bis
zu 130) Mi., geschlachtete bis zu 1500 Ml. der
Zentner. Der Schafmartt hatte schwaches Mil
nel. Angebot. Die Nachfrage war nur aufange
und dies vorwiegend bei den h##seren Onu
täten von einigem Belang. Gleichwohl lonnten
die Preise sast durchwegs gehalten werden und
gallen geschlachtete Tiere 66- 91) Ml. der
Jentner. a
Für das Noe 1x Iindern weiler bei uns eingegangen:
Marf 3067.606
Mark
Uebertrag:
Aus der Prival Sammelbüchse
der Fa. Wols, Junstr. 7,
Summa:
Weiteren Gaben en jeben wir gerne entg egen.
2
3.
Für die Angchörigen- en-Unterstühnng sind weibei
unserer Inseratenverwaltung eingegangen:
Uebertrag: Marl 38376.10
Personal der Betriebswerkstätte
„Nosen heim Mark 2—
„Für erleillen Unterricht“ Mari 560.-Summa:
Ma'#0
Weiteren Gaben sehen wir gerne entgegen.
Für den armen Maler aus Semlin, der ber
der Beschießung der Stadt Hab und Gut ver
loren hat, find weiter bei uns eingegangen:
Uebertrag: Mark 57.—
M. K. Marl 3. —
Th. N. Marl 1.—.
E—
Um weitere Gaben wird gebeten.
Für den Deutschen Verein für Sanitätshunde
sind ferner bei unserer Inseratenverwaltung eingegangen:
Uebertrag: Mark 595.95
Lechner, Agentur Degerndorf, Marl 9.40
Veterauen= und Kiegerverein
Rosenheim Marl 10 10.
Ssn
Weiteren Gaben sehen wir gerne entgegen.
„r Das lic vorbin als eine Verttöreinuns:
wfe für den äußersten Notsal zu siäh gene #
halte. Und ein paar Minuten lang machte sie
t mit diesem Messer an den Himerräcern des
Automobils zu schafsen. Zweimal gab es einen
dumpfen Knall. Dann hatte Hetty nur cben
noch Zeit genug, sich in das schüßende Du mlelder
Gartenmauer zu flüchten, denn hinter in
tönten Schritte aus, dem Innern *
Gartens kauchten die Gestalten der Gräsin #n?
des schwar bien Fremden auf, der wi. den ..i
lLa Vcaoipiikakiiochii.iiiitrliuuiis’n
Mannes triiK
Er brachte den Körper im Fond des Wagens
unter, wechselle mit der Gräsin noch ein paar
neflüsterte Worte, die Hetty der Cultfernung
wigen nicht berltee chtounte, und stieg dann
auf en Sitz des F
Die Maschine gare ich mit schwachem Geräusch
in Bewegung und der Wagen rückte
langsam von der Stelle. Aber nach einer Entsernung
von wenig Metern schon kam er wieder
um Stehen, und mit einem wilden Iluch sprang
ber Lenker von seinem Sitz h
Irgend etwas mußte an bemB Gesé hrt nicht
in Ordnung sein, und mit sest auf die Brut
geprebten Händen schickte Helly rin Danlueb't
zum Himmel empor, der ihr tolltühnce Unte 1
nehmen allem Anschein nach hatle glücklich 1
lingen kassen. rl
####### 21
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