Full text: Impf-Friedhof.

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Ferien hatte es an Gewicht abgenommen und der Zustand ver— 
schlimmerte sich so, daß es am Nachmittage des 25. 8. ins Bett ge- 
bracht werden mußte. Es hatten sich Schmerzen in der rechten Hüfte 
eingestellt, die sich in der folgenden Nacht über den Unterleib verbreiteten 
und sich am nächsten Tage auch auf die linke Hüfte erstreckten. Dazu 
hochgradiges Fieber. Der herbeigerufene Arzt erkannte sofort die 
Größe der Gefahr und riet, das Kind in ein Krankenhaus zu bringen. 
Schweren Herzens und nach langem Zögern gaben die Eltern das 
zu. Gleich beim ersten Besuch mußte die unglückliche Mutter er- 
fahren, daß für das Leben ihres geliebten Kindes keinerlei Hoffnung 
vorhanden sei. Es war mit Eisbeuteln behandelt worden, an einem 
Arm hatte man ihm Blut entzogen. Trotz allen Widerstandes seitens 
des Krankenhauses gelang es der Mutter, ihr Kind heim zu bringen, 
um die Sterbende in treuer Liebe bis an's Ende pflegen zu können. 
Noch in derselben Nacht, 8 Tage, nachdem es sich gelegt hatte, starb 
das Kind, die Freude seiner Eltern und Stütze seiner Mutter, geliebt 
von allen, die es kannten, ein Opfer des Impfwahns. 
316. Frankfurt a. M. Adolf S., Gummiwarengeschäft, schreibt: 
„Meine Tochter wurde, 12 Jahre alt, in der Souchez-Mittelschule 
geimpft und 8 Tage darauf wieder geimpft. 8 Tage darauf, von 
Sonnabend auf Sonntag, nachts, waren Gesicht und Körper voll 
Wasserpocken; 38° Fieber. Einer von den Impfschnitten ist angegangen. 
Dr. med. W. behandelte das Kind, das 12 Tage aus der Schule 
bleiben mußte und noch am 23. 6. Flecken im Gesicht hatte. Das 
Kind war vorher kerngesund, was der Arzt anerkannte. 
317. Krankfurt a. M. Aus einem Brief vom 4. 9. 1911. 
a) „Am 8. Mai wurden meine beiden Söhne im Alter von 12 und 
13 Jahren, nachdem ich mir in einer hiefigen Apotheke die er- 
forderliche tomphe gekauft hatte, von meinem Hausarzt in seiner 
Wohnung geimpft. Bereits am nächsten Tage, gegen Abend, 
stellte sich bei dem älteren Sohne von 13 Jahren Mattigkeit und 
Fieber-Erscheinung ein, sodaß er sich am 10. Mai ins Bett legen 
und an diesem Tage der Schule fernbleiben mußte. Am Sonn- 
abend, den 13. Mai, verließ er schon, obwohl er bis 1 Uhr 
Schule hatte, gegen 10 Uhr die Schule, da er über Mattigkeit 
im ganzen Körper klagte. Am selbigen Abend stellte sich wieder 
heftige Fiebererscheinung ein, 39,9 Grad. Der herbeigeholte Arzt 
erklärte dann, daß solche Erscheinungen öfters nach Impfungen 
auftreten. Im Laufe der nächsten Woche trat völlige Mattigkeit 
und Schwellung des rechten Armes ein. Der Arzt gab als Grund