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Armee-Verordnungs-Blatt Dreißigster Jahrgang (30)

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Bibliographic data

fullscreen: Armee-Verordnungs-Blatt Dreißigster Jahrgang (30)

law_collection

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt_1896
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Dreißigster Jahrgang
Volume count:
30
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1896
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Nr. 1.
Volume count:
1
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • 137. Der grönländische Walfisch.
  • 138. Der Menschenhai.
  • 139. Der Hering.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 271 — 
Wales zerplatzt und ihn sofort tötet. Mittels des Dampfers wird dann das Un— 
geheuer an die Küste geschleppt, wo die Verarbeitung des Tieres fabrikmäßig 
betrieben wird. Alles, mit Ausnahme der Gedärme, findet hier Verwendung. Die 
Fleischmassen werden getrocknet und zu Guano zermahlen. Die riesigen Knochen 
werden ebenfalls zu Mehl zermahlen und dann als Dünger verwendet. Aus dem 
Speck wird Thran gekocht, und die Barten geben das wertvolle Fischbein. 
133. Der Menschenhai. 
1. Heimat. Körperbau, der Raubnatur angepaßt. Der Menschenhai ist 
der gefährlichste Räuber des Meeres, und da er auch Menschen nicht verschont, 
so ist er besonders der Schrecken der Schiffer. Es giebt verschiedene Arten von 
Menschenhaien. Der gewöhnlichste ist der Blauhai. Seine Heimat ist das Mittel- 
meer und der atlantische Ocean. Seine Ausrüstung zu seinen Räubereien ist 
furchtbar. Er wird 3—4 m lang. Die Zähne des Oberkiefers stehen in vier 
schiefen Reihen, die der Unterkinnlade sind schlank, bei jungen Haifischen dreieckig, 
bei alten lanzenartig. Die Schneiden sind sägeartig mit Zähnen besetzt. Einen 
ganzen Menschen kann der Hai zwar nicht auf einmal verschlingen, dazu ist er 
zu klein, aber er vermag dem Menschen Arme und Beine abzubeißen. 
2. Nahrung. Der Menschenhai verschlingt alle Tiere, die er überwältigen 
kann, ja, sogar vieles, was gar nicht genießbar ist. In dem Magen eines ge- 
fangenen Hais fand man einen halben Schinken, einige Schafbeine, das Hinter- 
teil eines Schweines, das Haupt und die Vorderbeine einer Bulldogge, eine Menge 
Pferdefleisch, ein Stück Sackleinen und einen Schiffskratzer. Daß sich der Hai beim 
Ergreifen der Beute immer auf die Seite lege, wird von einigen Naturforschern 
bestritten. Besonders gern verfolgt er die Schiffe, um dann nach allem, was über Bord 
fällt, zu schnappen. Nicht mit Unrecht nennt man ihn „die Hyäne des Meeres“; 
denn auch Leichen, die man ins Meer senkt, werden begierig von ihm verschlungen. 
3. Fang. Man fängt die Haifische mit Angelhaken, die an einer starken 
Kette befestigt sind. Als Köder dient ein Stück Speck oder faules Fleisch. Der 
Haifisch beißt sehr leicht an. Sobald er aber die Angel spürt, gebärdet er sich 
wie rasend. Zuweilen dreht er sich mit solcher Schnelligkeit um sich selbst, daß 
die Kette zerreißt. Von einem kleinen Boote aus darf man daher den Fang des 
Haifisches nicht wagen. Mittels einer Winde wird der gefangene Hai etwa zur 
Hälfte aus dem Wasser gezogen und so lange schwebend erhalten, bis er sich ab- 
gemattet hat. Dann haut man ihm den Schwanz ab und tötet ihn vollends. 
139. Der Hering. 
1. Körperbau. Der Hering lebt im Meere. Darum ist sein Körper auch beson- 
ders zum Schwimmen eingerichtet. Er ist seitlich stark zusammengedrückt und am 
Kopfe zugespitzt, wodurch beim Schwimmen das Zerteilen des Wassers sehr erleichtert 
wird. Vor allem aber verdankt er seine Schwimmfähigkeit den Flossen. Je nach ihrem 
Standorte nennt man sie Brust-, Bauch-, Rücken-, After= oder Schwanzflossen. Mit 
ihnen rudernd, bewegt sich der Hering im Wasser vorwärts. Die Schwanzflosse ist die 
größte. Ihr fällt auch die Hauptarbeit bei der Bewegung zu. Sie steht senkrecht. 
Daher eignet sie sich zugleich vorzüglich als Steuerruder. Wendet der Fisch den 
Schwanz nach rechts, so stößt das Wasser auf dieser Seite den Schwanz zurück nach 
links, wodurch das Kopfende nach rechts gelenkt wird. (Wie, wenn der Fisch nach 
links schwimmen will?) Auch das Auf= und Absteigen bewirkt der Fisch allein 
durch die Flossen (nicht, wie man früher glaubte, durch Zusammenpressen und 
Ausdehnen der Schwimmblase). Er kann aber auch in jeder Tiefe ruhen. 
Dies wird durch den Druck des Wassers geregelt, der nämlich desto größer ist, je
	        

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