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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
C. Naturgeschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 166 — 
(. Naturgeschichte. 
J. Das erste Erwachen des Waldes. 
1. Der Schnee ist geschmolzen. Die Sonne lacht. Der Frühling ist da. Aber 
noch zögert der Wald, sein grünes Festgewand anzulegen. Wintereiche und Hain— 
buche tragen noch bis in den Mai hinein ihr Winterkleid — die trocknen, gelben 
Blätter des Vorjahres. Es dauert lange, ehe die langsam schwellenden Knospen 
sie verdrängen und sich zu öffnen wagen. Da sind Sahlweide, Haselstrauch und 
Erle kecker. Ihre Blütenkätzchen öffnen sich schon im Anfange des März. Bald 
darauf recken auch — unterm Busche versteckt — Leberblümchen, Windröschen und 
Himmelsschlüssel ihre Blütenköpfchen hervor. Am Waldrande duftet das bescheidene 
Veilchen, und auf der Waldwiese sieht man die goldigen Hoffnungssterne des Schar- 
bockskrauts erglänzen. 
2. Auch in der Tierwelt des Waldes wird es lebendig. Hoch oben im kahlen 
Wipfel flötet die Schwarzdrossel schon ihr Frühlingslied. Sie ist im März zurück- 
gekommen oder hat bei uns überwintert. Dort im dürren Geäste des knorrigen, 
höhlenreichen Eichbaums girren auch bereits die Ringel= und die Hohltaube, die 
ebenfalls im März eingetroffen sind. Von den Winterschläfern des Waldes ist die 
Kreuzotter am frühesten erwacht. Sie zeigt sich schon im März, um sich an einem 
schneefreien Platze vor ihrem Loche zu sonnen. Im April erwachen auch Dachs, 
Ringelnatter und Eidechse. Aber die Ameise rührt sich noch nicht in ihrem Bau 
und harrt wie die noch schlafende Hummel der wärmern Lüfte des Maimonats. 
1. Das Scharbochskraut. 
1. Die Wurzel hat den Zweck, die Pflanze im Erdboden zu befestigen und 
sie mit Nahrungsstoffen zu versorgen. Diese saugt sie aus dem Erdboden auf. Wie 
sich Zucker im Wasser auflöst, so sind in der Erdfeuchtigkeit Kali, Kalk, Schwefel, 
Eisen, Kiesel u. s. w. aufgelöst. Alle diese Mineralstoffe dienen der Pflanze zur 
Nahrung. — Die Wurzel wächst stets von oben nach unten, während der Stengel 
von unten nach oben wächst. Auch treibt sie niemals Blätter oder Blüten; hierzu 
rcrr ist nur der Stengel im stande. Bei dem Scharbockskraute 
JN% dient sie auch noch zur Vermehrung der Pflanze. Hier 
» ½ haben sich nämlich einzelne Wurzeln zu länglichen Knollen 
W verdickt, aus denen sich neue Pflanzen bilden. Eine der 
½1 
1184. . 
- 3 
r 
*% v!5 8 » Knollen ist verwelkt. Von ihr stammt die Pflanze ab. 
— 2. Die Blätter sind herzförmig. Der Blattstiel trägt 
    
das Blatt wie ein Arm die Hand, streckt es zur Seite 
aus und hebt es etwas in die Höhe, damit es bequemer 
Gemeines Scharbockskraut. Sonnenschein und Luft aufnehmen kann; denn beide hat 
a. faserige und b. kuolige es zu seinem Leben nötig. (S. 170 u. 187.) Unten sind 
Wurzein. die Blattstiele wie eine Hülle verbreitert. Sie schützen da— 
durch anfangs den jungen Stengel vor Kälte; später bilden sie eine Wasserrinne, in 
der das Regenwasser zur Wurzel fließt. 
3. Blüte. Mitten in der Blüte stehen die Staubfäden oder Staubblätter 
und die Stempel oder Fruchtblätter. (S. 172.) Da sie sehr zart sind, so werden 
sie von den Blütenblättern wie mit einer Schutzhülle umgeben. In der Knospe 
werden sie auch noch von dem Kelche geschützt. Gleich nach dem Aufblühen fällt 
dieser als nutzlos ab. Die Blütenblätter schmücken die Blume wie eine Krone und 
werden deshalb Kronblätter genannt. Jedes hat am Grunde ein Schüppchen. 
 
	        

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