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Blätter für Rechtsanwendung. XXXIV. Band. (34)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Metadata: Blätter für Rechtsanwendung. XXXIV. Band. (34)

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_29_1864
Title:
Blätter für Rechtsanwendung. XXIX. Band.
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
29
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1864
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Samstag den 9. Januar 1864. 29. Jahrgang. Nr 1.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Praktische Bemerkungen zu Art. 59 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 10. November 1861.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Blätter für Rechtsanwendung.
  • Blätter für Rechtsanwendung. XXXIV. Band. (34)
  • Title page
  • Alphabetisches Register zum vierunddreißigsten Bande der Blätter für Rechtsanwendung. Neue Folge XIV. Band.
  • Systematisches Register.
  • Samstag den 2. Jan. 1869. 34. Jahrgang. No 1.
  • Ueber die Berechtigung des Ehemannes, errungenschaftliche Güter nach churmainzer Landrecht auch ohne Einwilligung der Frau zu verpfänden.
  • Entscheidungen des obersten Gerichtshofes für Bayern rechts des Rheines.
  • 1. Ehefräuliche Illaten in der Gant einer Handelsgesellschaft.
  • 2. Dem Uebereinkommen notarieller Verbriefung eines Cessionsvertrages wird durch einseitige Notariats-Erklärung des Cedenten nicht genügt.
  • 3. Kann der Adjudikatar, wenn wegen Ablaufes der gesetzlichen oder bedungenen Zahlungsfrist die weitere Versteigerung des subhastirten Gutes verfügt wurde, diese durch nachträgliche Erlegung des Strichschillinges abwenden?
  • Samstag den 16. Jan. 1869. 34. Jahrgang. No 2.
  • Samstag den 30. Jan. 1869. 34. Jahrgang. No 3.
  • Samstag den 13. Febr. 1869. 34. Jahrgang. No 4.
  • Samstag den 27. Febr. 1869. 34. Jahrgang. No 5.
  • Samstag den 13. März 1869. 34. Jahrgang. No 6.
  • Samstag den 27. März 1869. 34. Jahrgang. No 7.
  • Samstag den 10. April 1869. 34. Jahrgang. No 8.
  • Samstag den 24. April 1869. 34. Jahrgang. No 9.
  • Samstag den 8. Mai 1869. 34. Jahrgang. No 10.
  • Samstag den 22. Mai 1869. 34. Jahrgang. No 11.
  • Samstag den 5. Juni 1869. 34. Jahrgang. No12.
  • Samstag den 19. Juni 1869. 34. Jahrgang. No 13.
  • Samstag den 3. Juli 1869. 34. Jahrgang. No 14.
  • Samstag den 17. Juli 1869. 34. Jahrgang. No 15.
  • Samstag den 31. Juli 1869. 34. Jahrgang. No 16.
  • Samstag den 14. August 1869. 34. Jahrgang. No 17.
  • Samstag den 28. August 1869. 34. Jahrgang. No 18.
  • Samstag den 11. September 1869. 34. Jahrgang. No 19.
  • Samstag den 25. September 1869. 34. Jahrgang. No 20.
  • Samstag den 9. Oktober 1869. 34. Jahrgang. No 21.
  • Samstag den 23. Oktober 1869. 34. Jahrgang. No 22.
  • Samstag den 6. November 1869. 34. Jahrgang. No 23.
  • Samstag den 20. November 1869. 34. Jahrgang. No 24.
  • Samstag den 4. Dezember 1869. 34. Jahrgang. No 25.
  • Samstag den 18. Dezember 1869. 34. Jahrgang. No 26.
  • Beilage zu Nr.16 der Blätter für Rechtsanwendung Band XXXIV. Ankündigung, die Prozeßordnung in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten für das Königreich Bayern betreffend.
  • Beilage zu den Blättern für Rechtsanwendung. 1869. Samstag den 16. Januar Nr 2.
  • Beilage zu den Blättern für Rechtsanwendung. 1869. Samstag den 27. Februar. Nr 3.
  • Beilage zu den Blättern für Rechtsanwendung. 1869. Samstag den 5. Juni. Nr 4.
  • Beilage zu den Blättern für Rechtsanwendung. 1869. Samstag den 14. August. Nr 5.
  • Beilage zu den Blättern für Rechtsanwendung. 1869. Samstag den 6. November. Nr. 7.

Full text

12 Cession. Verbriefung. 
Ganz abgesehen nämlich von der Frage, ob 
ein Vertrag über die Cession einer Hypothekforderung 
nach Art. 14 des Notariatsgesetzes vom 10. Nov. 
1861 notariell errichtet werden müsse, so war die 
Giltigkeit der fraglichen Cession schon nach der Vor- 
schrift des bayer. Landr. Th. IV Kap. I F. 7 Nr. 3 
von einer gerichtlichen, nun nach Art. 11 Abs. 2 
Nr. 1 des letztgenannten Gesetzes notariellen Ver- 
lantbarung bedingt, wonach eine solche auch dann 
nothwendig ist, wenn die Parteien selbst sie verein- 
baren. Dies war aber nach Inhalt der Klage wirk- 
lich der Fall, da hierin ausdrücklich bemerkt ist, daß 
die Zahlung des Cessionspreises sofort nach Ver- 
briefung der Cession vor dem Notare habe ge- 
zahlt werden sollen und daß Beklagter, als er mit 
dem Kläger zu dem Notare habe gehen sollen, 
Geschäfte vorgeschützt habe, woraus klar hervorgeht, 
daß die notarielle Verlautbarung verabredet war. 
Die wirklich vom Kläger erklärte Cession ent- 
hielt aber nur den einseitigen Vollzug des außergericht- 
lichen Vertrages über den Verkauf der fraglichen 
Hypothekforderung, welcher Vollzug aber nicht rechts- 
wirksam war, weil das Rechtsgeschäft, auf dessen 
Grund derselbe bethätigt wurde, ungiltig gewesen 
und auch nicht durch nachträgliche notarielle oder 
wenigstens stillschweigende Zustimmung des Beklag- 
ten giltig geworden ist. 
Man kann zwar einseitig Rechte auf einen 
Anderen übertragen; wenn aber die Verpflichtung 
zu Gegenleistungen hiemit verbunden ist oder, mit 
anderen Worten, wenn ein zweiseitiger Vertrag ge- 
schlossen war, hat die einseitige Uebertragung des 
Rechtes erst dann gesetzliche Wirkung, wenn auch 
zugleich die Verbindlichkeiten erfüllt worden sind 
oder die spätere Erfüllung in gesetzlicher oder ver- 
tragsmäßiger Form stipulirt ist. 
Nirgends ist vom Kläger behauptet, daß eine 
oder die andere dieser Voraussetzungen eingetreten
	        

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