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Blätter für Rechtanwendung. III. Band (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Blätter für Rechtanwendung. III. Band (3)

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_3_1838
Title:
Blätter für Rechtanwendung. III. Band
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
3
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1838
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Nr. 20. Samstag, den 29. September 1838.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • 103. Der Edelhirsch.
  • 104. Das Wildschwein.
  • 105. Der Fuchs.
  • 106. Der Wolf.
  • 107. Der Edel- oder Baummarder.
  • 108. Das kleine Wiesel.
  • 109. Der Dachs.
  • 110. Das Eichhörnchen.
  • 111. Der Hühnerhabicht.
  • 112. Der Buntspecht.
  • 113. Die gemeine Eidechse.
  • 114. Die Kreuzotter.
  • 115. Die rote Waldameise.
  • 116. Der dichte Kalkstein.
  • 117. Der Thonschiefer.
  • 118. Schlußbetrachtung.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 248 — 
erleichtern dem Eichhörnchen das Nagen. Auch Hasel- und Walnüsse, die es 
unter schnellem Hin- und Herdrehen mit den scharfen Nagezähnen zernagt (nicht 
aufknackt), verspeist das Eichhörnchen gern. Aber damit begnügt es sich nicht. Der 
kleine Bösewicht plündert leider die Vogelnester, schält von den Waldbäumchen ringsum 
die Rinde ab und frißt die jungen Zweige und Knospen von den jungen Fichten, so 
daß diese verkrüppeln müssen. Kein Wunder also, daß der Jäger das Eichhörnchen 
haßt und daher oft genug niederschießt. — Für den Winter sammelt es sich einen Vorrat 
von Nüssen und Eicheln, die es in hohlen Bäumen und Erdlöchern aufspeichert. 
4. Nest. Wo die Zweige oben im Baume am dichtesten stehen und die 
meisten Fichten= und Kiefernzapfen reifen, legt das Eichhörnchen sein Nest an. Die 
Grundlage wird aus Reisern hergestellt, darüber aber aus Moos, Heu u. dgl. ein 
kegelförmiges Dach angebracht. Das enge Eingangsloch liegt gewöhnlich nach unten 
zu; außerdem aber ist nach oben mindestens noch ein kleines Fluchtloch vorhanden, 
woraus das Eichhörnchen entwischt, wenn ein Feind naht. 
111. Der Hühnerhabicht. 
1. Der Habicht — ein Ränber. Der Habicht ist der schlimmste Räuber unter 
unsern Vögeln. Wenn sie ihn sehen, erzittern sie und flüchten eiligst in ihr Versteck. 
Manche aber werden vor Schreck förmlich starr. Fast kein Vogel ist vor ihm sicher. 
Besonders hat er es auf die kleinen Sänger abgesehen. In seiner Frechheit stößt er 
aber auch mitten auf dem Bauernhofe zwischen die Küchlein. Das weiß die Henne. 
Deshalb lockt sie die Kleinen mit ängstlichem „Gluck, gluck, gluck!“ unter ihre Flügel, 
wenn sie den Habicht hoch oben erspäht. Flieht eine Taube vor ihm, so wagt er sich 
zuweilen bis in den Taubenschlag mit hinein. Aber auch kleinere Säugetiere verschont 
er nicht. Einst gewahrte ein Habicht im Baume ein Eichhörnchennest mit Jungen. 
Schnell kam er herbei, packte ein Junges mit seinem Schnabel und flog mit ihm davon. — 
Ein andermal schoß ein Habicht auf einen Hasen herab. Der Hase suchte zu entwischen. 
Der Habicht aber packte ihn mit seinen spitzen Krallen und stieß ihn fortwährend 
mit dem Schnabel auf den Kopf. Der Hase drehte und wälzte sich am Boden. Aber 
der Habicht ließ nicht los, bis der Hase tot war. — Oft lauert er seinem Opfer 
wie ein Wegelagerer aus heimlichem Verstecke auf. Einst flüchtete sich ein Hänf- 
ling vor ihm in ein Dorngebüsch. Da setzte sich der Habicht auf die Lauer und 
wartete wohl eine Stunde lang. Endlich huschte der Hänfling aus der Hecke 
hervor. Aber o wehl! Gleich darauf hatte ihn der Habicht in seinen Krallen. 
2. Seine Mordwaffen. Zu seinem Räuberhandwerke ist der Habicht mit 
vorzüglichen Waffen ausgerüstet. Der Oberschnabel ragt mit der Spitze wie ein 
Haken über den Unterschnabel hervor. Damit zerreißt und zerhackt er seine 
Beute. Die Krallen sind gekrümmt und spitz wie Nadeln. Mit ihnen packt 
er die Vöglein so fest, daß gleich das Blut aus den Wunden fließt. Die Flügel 
sind kurz, aber äußerst kräftig. Sieht er von fern ein Vöglein unter sich, so zieht 
er sie dicht an den Leib und stößt mit furchtbarer Gewalt auf die Beute herab. 
Sein Auge erblickt hoch oben in der Luft den kleinsten Vogel auf der Erde. 
3. In der Räuberhöhle. Auf den höchsten Bäumen legt er ein Nest an. 
Hier bringt er 2—4 Junge aus. Die Jungen sind sehr gefräßig, und die Alten 
haben vollauf zu thun, deren Heißhunger zu stillen. „Der Horst wird dann zu 
einer wahren Schlachtbank. Beide Alten schleppen herbei, was sie finden, sogar 
ganze Nester mit Jungen, namentlich Drossel= und Amselnester.“ 
112. Der Buntspecht. 
1. Sein Kleid. Buntspecht heißt er, weil er ein buntes Kleid anhat. Es 
sieht aus, als wäre es aus lauter roten, weißen und schwarzen Lappen zusammen- 
geflickt. Das Männchen trägt auf dem Hinterkopfe ein rotes Käppchen.
	        

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Deutsches Kolonialblatt. XI. Jahrgang, 1900.
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