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Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zweiundzwanzigster Jahrgang. 1894. (22)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Copyright

There is no access restriction for this record.

Bibliographic data

fullscreen: Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zweiundzwanzigster Jahrgang. 1894. (22)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Copyright

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Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
German Empire
Year of publication.:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1874
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zweiter Jahrgang. 1874.
Other titles:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Zweiter Jahrgang 1874.
Volume count:
2
Publishing house:
Carl Heymann's Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
German Empire
Year of publication.:
1874
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt für das Deutsche Reich.
  • Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zweiundzwanzigster Jahrgang. 1894. (22)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß
  • Sach-Register.
  • Chronologische Uebersicht.
  • Stück No 1. (1)
  • Stück No 2. (2.)
  • Stück No 3. (3)
  • Stück No 4. (4)
  • Stück No 5. (5)
  • Stück No 6. (6)
  • Stück No 7. (7)
  • Stück No 8. (8)
  • Stück No 9. (9)
  • Stück No 10. (10)
  • Stück No 11. (11)
  • Stück No 12. (12)
  • Stück No 13. (13)
  • Stück No 14. (14)
  • Stück No 15. (15)
  • Stück No 16. (16)
  • Stück No 17. (17)
  • Stück No 18. (18)
  • Stück No 19. (19)
  • Stück No 20. (2ß)
  • Stück No 21. (21)
  • Stück No 22. (22)
  • Stück No 23. (23)
  • Stück No 24. (24)
  • Stück No 25. (25)
  • Stück No 26. (26)
  • Stück No 27. (27)
  • Stück No 28. (28)
  • Stück No 29. (29)
  • Stück No 30. (30)
  • Stück No 31. (31)
  • Stück No 32. (32)
  • Stück No 33. (33)
  • Stück No 34. (34)
  • Stück No 35. (35)
  • Stück No 36. (36)
  • Stück No 37. (37)
  • Stück No 38. (38)
  • Stück No 39. (39)
  • Stück No 40. (40)
  • Stück No 41. (41)
  • Stück No 42. (42)
  • Stück No 43. (43)
  • Stück No 44. (44)
  • Stück No 45. (45)
  • Stück No 46. (46)
  • Stück No 47. (47)
  • Stück No 48. (48)
  • Stück No 49. (49)
  • Stück No 50. (50)
  • Stück No 51. (51)
  • Stück No 52. (52)
  • 1. Konsulat-Wesen.
  • 2. Finanz-Wesen.
  • 3. Zoll- und Steuer-Wesen.
  • 4. Militär-Wesen.
  • 5. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
  • 6. Polizei-Wesen.
  • Stück No 53. (53)

Full text

deutschen Volkes von innen gehemmt und seine friedliche Stellung 
nach außen gefährdet. Ein gerechtes Urteil wird sich aber nur 
finden lassen, wenn man von der ihn beherrschenden Wahnvorstellung, 
ein vorausbestimmter Heilbringer zu sein, und von den Grenzen 
seiner subjektiven Verantwortlichkeit ausgeht, die seiner Geistes- 
schärfe von Natur oder durch pathologische Zustände gesetzt waren. 
Wo war Augenmaß, wo Selbsikritik, wo Menschenkenntnis? Der 
Kaiser auf dem Thron glich allzuoft einem Nachtwandler, der alles 
im Mondlicht verklärt oder zu Schreckbildern verunstaltet sah, von 
Erfolgen träumte, die keine waren, oder Gefahren erblickte, die 
bei Tage niemand zu schrecken brauchten. 
Eines aber darf auch die erbittertste politische Feindschaft 
eines Deutschen nicht in Zweifel ziehen: die vollkommene Lauterkeit 
seines friedlichen und gütigen Bestrebens als Herrscher und Mensch. 
Wilder Haß der Feinde hat aus Wilhelm II. einen blutrünstigen, 
eroberungssüchtigen Tyrannen gemacht und verlangt, daß er aus- 
geliefert und von einem internationalen Gerichtshofe als bösartiger 
Kriegshetzer und Greueltäter verurteilt werde. Unter allen Potentaten, 
gekrönten und gewählten, wird es keinen geben, der aufrichtiger als 
er den Weltfrieden zu hüten bestrebt war. Schon sein starkes reli- 
giöses Empfinden ließ ihn die Rolle eines Weltfriedenshortes viel 
begehrenswerter und auch glanzvoller erscheinen als die eines 
Kriegsgottes. Er war, wenn man einen scharfen Auadruck ge- 
brauchen will, viel mehr Theaterheld als Kriegsheld. Der Oberhof- 
prediger v. Dryander, der schon in der Bonner Studienzeit sein 
Seelsorger war, bezeugte am letzten Kaisersgeburtstag in einem Ar- 
tikel der Kreuzzeitung, daß nach seiner doch wohl auf genauer 
Kenntnis der Psyche des Kaisers beruhenden Uberzeugung dieser 
der friedliebendste Monarch seiner Zeit war 1). 
  
1) „Die Erhaltung des Friedens war trotz gelegentlichen temperamentvollen 
Außerungen, die anders gedeutet werden konnten, das bestimmte Ziel der Politik 
Wilhelms II.; der Kaiser wollte der Friedenskaiser sein.“ G. v. Jagow, Staats- 
sekretär a. D., Ursachen und Ausbruch des Weltkrieges, Berlin 1919, S. 17. — 
„Die Angst vor jedem gewaltigen Ereignis, namentlich vorm Kriege, war in Wil- 
helm II. so ausgeprägt, daß selbst das Bedenken, nach so vielen versäumten besseren 
93
	        

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