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Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_bayern
Title:
Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern.
Place of publication:
München
Publisher:
Vaterländischer Hilfsdienst
Document type:
Periodical
Collection:
bayern
Publication year:
1874
1918
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_bayern_1884
Title:
Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1884.
Volume count:
11
Publisher:
Hofbuchdruckerei E. Huber
Document type:
Periodical volume
Collection:
bayern
Publication year:
1884
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 30.
Volume count:
30
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Abschied für den Landrath von Schwaben und Neuburg über dessen Verhandlungen in den Sitzungen vom 5. bis 17. November 1883.
Volume count:
6,442
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.
  • Prepage
  • Über die von den Herausgebern beabsichtigte Sammlung von Abhandlungen aus dem Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Literatur.
  • Index
  • Einleitung.
  • Kapitel I. Staatsangehörigkeit.
  • § 1. 1. Der Staat.
  • § 2. 2. Die Reichs- und Staatsangehörigkeit als Grundlage des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1870.
  • Kapitel II. Die Stellung der Schutzgebiete zum Reiche.
  • § 3. 1. Soweit der völkerrechtliche Erwerb in Frage kommt.
  • § 4. 2. Soweit Staatsvertrag und Gesetz in Frage kommen.
  • Kapitel III. Originärer Erwerb und Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit.
  • § 5. Sch.GG. § 9.
  • I. Der Erwerb der Sch-Reichsangehörigkeit durch Staatsakt.
  • II. Der Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit.
  • Kapitel IV. Derivativer Erwerb und Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit infolge Familiengemeinschaft.
  • § 14. Einleitung.
  • § 15. Allgemeine Grundsätze.
  • § 16. 1. Erwerb und Verlust durch Verheiratung.
  • § 17. 2. Erwerb und Verlust durch Abstammung.
  • § 18. 3. Erwerb und Verlust durch Legitimation.
  • § 19. Verleihung der Sch-Reichsangehörigkeit und Entlassung bezw. Verlust in ihrer Wirkung auf die Familienmitglieder.
  • Schlussbetrachtung.

Full text

— 11 — 
von Staaten als Novum, als Staat über den Staaten, als neuer 
souveräner Staat den Gliedstaaten die Eigenschaft als Staat, wenig- 
stens insofern ihnen nunmehr die Souveränetät mangelt. Gleich- 
wohl werden wir unten sehen, dass damit die Existenz von Bundes- 
staaten — insofern sie eine „historisch politische Tatsache“ 1) sind — 
von mir nicht angezweifelt wird, wenn ich auch, wenigstens für 
den republikanischen Bundesstaat, ZORN darin vollkommen bei- 
stimme, „dass das unterscheidende Merkmal zwischen Bundesstaat  
und Einheitsstaat kein prinzipielles ist“ 2) 3). 
Nimmt man dem Deutschen Reiche etwas von seiner Grösse, 
wenn man es als einen Bund auffasst? TREITSCHKE 4) verwahrt 
sich freilich gewaltig gegen die Annahme, das Werk des eisernen 
Kanzlers sei die Gründung eines Bundes gewesen. Warum? 
Spricht das Bismarck nicht wiederholt selbst aus 5)? Hiess der 
Rechtsvorgänger des Deutschen Reiches nicht Norddeutscher Bund, 
der, wie zugegeben wird, vom Reiche qualitativ nicht verschieden 
war? TREITSCHKE 6) verwahrt sich gegen „jeden doktrinären Ver- 
such, die deutsche Staatsbildung in eine fertige Kategorie  einzu- 
fangen“. Gut. Und ist es undenkbar, dass in einem Staaten- 
vereine durch Vereinbarung der Souveräne mit dem Gesamtvolke  
eine Verfassung entsteht, die die vertragsmässige Verbindung der 
souveränen Staaten garantiert ohne selbst Vertrag zu sein? 
„Wenn die verbündeten Regierungen dem Reiche eine Verfassung 
geben, wonach zur Gesetzgebung eine Reichsvolksvertretung mit- 
wirken soll, so sind sie an diese Verfassung gebunden, wie der 
König von Bayern an die seinige“ 7). Die Spitze dieses „konstitu- 
tionellen Monarchenvereines“ 8) bilden dann die verbündeten Regie- 
rungen, von denen O. MAYER mit Recht sagt, dass ihre Addition 
keinen neuen Souverän, sondern einen Monarchenbund ergibt 9), 
dessen Souveränetät der Volkssouveränetät der Republiken dia- 
metral entgegengesetzt ist. Diesen Gedanken hat schon SEYDEL 
 
1) JELLINEK: Allgem. Staatslehre S. 425. 
2) Staatsrecht 1. Aufl. I. S. 61. 
3) Für die juristische Betrachtung des Bundesstaates bemerkt O. MAYER: 
Arch. XVIII. S. 339 f. „Schon das Wort Bundesstaat enthält für uns einen 
Widerspruch, insofern Staat und Bund sich ausschliessen.“ 
4) II. S. 22. 
5) O. MAYER: a. a. O. S. 364; BISMARCK: Gedanken und Erinnerungen. 
Stuttgart 1898 Bd. I. S. 353 f., 357. 6) II. S. 340. 
7) O. MAYER: a. a. O. S. 345 f. a. 12. 8) Ebendaselbst. 
9) A. a. O. S. 364; vergl. SEYDEL: Bayer. StR. I. S. 264.
	        

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