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Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.

Monograph

Persistent identifier:
staatsangehoerigkeit_kolonien_1906
Title:
Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.
Author:
Hauschild, Herbert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Kapitel IV. Derivativer Erwerb und Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit infolge Familiengemeinschaft.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 16. 1. Erwerb und Verlust durch Verheiratung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien.
  • Prepage
  • Über die von den Herausgebern beabsichtigte Sammlung von Abhandlungen aus dem Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Literatur.
  • Index
  • Einleitung.
  • Kapitel I. Staatsangehörigkeit.
  • § 1. 1. Der Staat.
  • § 2. 2. Die Reichs- und Staatsangehörigkeit als Grundlage des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1870.
  • Kapitel II. Die Stellung der Schutzgebiete zum Reiche.
  • § 3. 1. Soweit der völkerrechtliche Erwerb in Frage kommt.
  • § 4. 2. Soweit Staatsvertrag und Gesetz in Frage kommen.
  • Kapitel III. Originärer Erwerb und Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit.
  • § 5. Sch.GG. § 9.
  • I. Der Erwerb der Sch-Reichsangehörigkeit durch Staatsakt.
  • II. Der Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit.
  • Kapitel IV. Derivativer Erwerb und Verlust der Sch-Reichsangehörigkeit infolge Familiengemeinschaft.
  • § 14. Einleitung.
  • § 15. Allgemeine Grundsätze.
  • § 16. 1. Erwerb und Verlust durch Verheiratung.
  • § 17. 2. Erwerb und Verlust durch Abstammung.
  • § 18. 3. Erwerb und Verlust durch Legitimation.
  • § 19. Verleihung der Sch-Reichsangehörigkeit und Entlassung bezw. Verlust in ihrer Wirkung auf die Familienmitglieder.
  • Schlussbetrachtung.

Full text

- 77 - 
sprechend hinausgeschoben, wenn der Vater sich, wenn auch nur 
vorübergehend, im Inlande aufhält. 
Diese Ansicht wird auch in der neuesten Rechtsprechung des 
Reichsgerichts vertreten. Ein Urteil vom 7./21. November 1904 ¹) 
stimmt mit der hier vertretenen Auffassung durchaus überein. 
Das EG. zum BGB. hat insofern eine wesentliche Verbesse- 
rung gegenüber den früheren in Deutschland geltenden Partiku- 
larrechten herbeigeführt, als die Kollisionsnorm dem Nationalitäts- 
prinzipe folgt, indem sie für Deutsche deutsches Recht für anwend- 
bar erklärt ²). 
Insofern ist die Kollisionsnorm freilich eine unvollkommene ³). 
§ 16. 1. Erwerb und Verlust durch Verheiratung. 
Der Grundsatz einer Gleichstellung der Familienglieder in 
bürgerlicher wie staatsrechtlicher Hinsicht tritt uns zunächst bei 
der Begründung der Familie im rechtlichen Sinne entgegen. Jeden 
Vorgang im sozialen Leben, der nach dem bürgerlichen Rechte 
für die Begründung einer Familie im Rechtssinne massgebend ist, 
also auch den Fall der nichtehelichen Vereinigung, stattete das 
StAG. mit gewissen Folgen für die Staatsangehörigkeit des Ab- 
hängigen im oben erörterten Sinne aus. 
I. Im Falle der Eheschliessung ist der familienbegründende 
Vorgang ein Rechtsgeschäft. Es handelt sich für uns immer um 
die „bürgerliche Ehe“ im Sinne von BGB, erstem Abschnitt 4). 
Die Ehefrau erhält durch die Eheschliessung den Familiennamen 
des Ehemannes (§ 1355 BGB.), sie teilt seinen Wohnsitz hinfort 
(§ 10 BGB.) u. s. w. 
Das StAG. vervollständigt diese Einheit nach der staatsrecht- 
lichen Seite: 
„Die Verheiratung mit einem Deutschen begründet für die 
Ehefrau die Staatsangehörigkeit des Mannes.“ Das Gesetz statuiert 
damit eine ausnahmslose Regel 5), die durch die Möglichkeit eines 
Vorbehalts in den Fällen der Zurückbehaltung der alten Staats- 
angehörigkeit keine Lücken erhält 6). Im Falle des Erwerbes einer 
 
1) RGerStr. Bd. 37. S. 308 ff. 2) SARTORIUS: a. a. O, S. 11, 12. 
3) DERSELBE: S. 13 a. 24; CROME: S. 135. 
4) Vgl. COSACK: II. S. 431. 
5) SEYDEL: Bayr. StR. I. S. 276; SARTORIUS: a. a. O. S. 47. 
6) Erwerb einer neuen und Zurückbehaltung einer alten Staatsangehörig- 
keit sind zwei verschiedene Dinge. SARTORIUS: S. 47 und a. 127.
	        

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