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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
B. Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Afrika.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
32. Die Berberei.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • 30. Ägypten.
  • 31. Abessinien.
  • 32. Die Berberei.
  • 33. Die Sahara.
  • 34. Der Sudan.
  • 35. Mittelafrika.
  • 36. Südafrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 151 — 
Der Sultan wohnt abwechselnd in Fes und Marokko. In Tanger (tändscher), 
an der Straße von Gibraltar gelegen, haben die europäischen Konsuln ihren 
Wohrnsit. r!siie 
33. Die Sähara. 
1. Größe, Bodenbeschaffenheit und Klima. Die Sähar ist die größte Wüste 
der Erde. Sie ist fast so groß als ganz Europa. Lange Zeit stellte man sich die Sähara 
als ein endloses Sandmeer vor. Das ist sie aber nur zum kleinsten Teile. Der weitaus 
größere Teil enthält weite Sandstein-Hochebenen, die stellenweise mit Kiesel= und Fels- 
gestein angefüllt sind. Ja, man findet hier sogar ganze Gebirge, die an Ausdehnung den 
Alpen gleichkommen und an Höhe das Riesengebirge übertreffen. Aber die Berge sind 
meistens kahl und bestehen aus dunkelm Felsgestein, das nur an wenigen Stellen mit 
frischem Grün geschmückt ist. Selten entquillt dem Gebirge ein Bach, und wo es ge- 
schieht, da verdunstet er bald oder versickert im Sande. Die Entstehung der Wüste ist 
hauptsächlich auf 2 Ursachen zurückzuführen: auf ihre Regenarmut und ihre 
große Hitze. In der Sähara vergehen Jahre, ehe einmal ein Gewitter die heiße 
Lust und den brennenden Boden kühlt. Die Luftwärme steigt an manchen Tagen 
bis auf 500 C. Am Tage strahlt der heiße Sandboden furchtbare Hitze aus, 
in der Nacht aber kühlt er sich bei dem wolkenlosen Himmel (Naturl. S. 313) 
schnell ab, so daß die Reisenden sich oft ein Lagerfeuer anzünden müssen. 
S —— 
        
   
1— - 
  
  
      
  
Wüstensturm in der Söähara. 
2. Samum. Ein Schrecken der Reisenden ist der Samum, ein glühend heißer 
Wüstensturm. Gewöhnlich hält er nur 1—2 Stunden, selten 1—2 Tage an. Dann 
ist die Luft zum Feuer, der Mittag zur finstern Nacht geworden. Das Blut tritt 
Menschen und Tieren aus Mund und Nase, Augen und Ohren, und nicht selten 
werden ganze Karawanen unter den Sandwolken dieses Orkanes begraben. 
3. Oasen. In den tiefsten, muldenförmigen Einsenkungen der Wüste tritt das. 
unterirdische Wasser stellenweise bis auf 2—3 m nahe an die Oberfläche heran. Hier 
in den sogenannten Oasen (— Wohnungen) ist daher der Boden recht fruchtbar und 
gedeihen Mais, Südfrüchte und hauptsächlich Datteln. Die Oasen sind auch daher 
die einzigen bewohnbaren Stätten der Sähara und die Ruhepunkte der Karawanen, 
mit denen die Oasenbewohner vielfach Handel treiben.
	        

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