Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
B. Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Afrika.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
34. Der Sudan.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • 30. Ägypten.
  • 31. Abessinien.
  • 32. Die Berberei.
  • 33. Die Sahara.
  • 34. Der Sudan.
  • 35. Mittelafrika.
  • 36. Südafrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 152 — 
34. Der Sudän. 
1. Südlich von der Sähara — bis zum Aquator hin — breitet sich der Sudän, 
das Land der Schwarzen, aus. Fast das ganze Gebiet ist Hochland. In einer 
Einsenkung desselben liegt der Tsadsee. 
2. Klima, Pflanzen= und Tierwelt. Mit Entzücken betritt der Wandrer, 
der monatelang die dürre Sahara durchreist hat, die schattigen Wälder des frucht- 
baren Sudänlandes. Hier ist die Heimat des riesenhaften Affenbrotbaumes, dessen 
Stamm nicht selten einen Umfang von 20—30 m hat und der in der trocknen 
Jahreszeit seine Blätter verliert. Hier wächst die riesige Olpalme, deren Blattstiele 
zum Häuserbau verwendet werden. Aus ihren pflaumenähnlichen Früchten gewinnt 
man das Palmöl, den wichtigsten Handelsartikel Afrikas. (In Europa wird dieses 
Ol zur Seifenbereitung benutzt.) In den dichten Wäldern sind Ebenholz-, Weih- 
rauch-, Gummi-, Kautschuk-, Butterbäume u. v. a. durch Schlingpflanzen zu einem 
undurchdringlichen Dickicht verbunden. Hier hausen Elefanten, Nashörner, Löwen 
und Giraffen, und in den Seen und Flüssen tummeln sich Flußpferde und Krokodile. 
3. Die Bewohner des Sudäns sind Neger. Sie sind kräftig gebaut, haben 
eine schwarzbraune Farbe, krauses, wolliges Haar, hervorstehendes Kinn und dicke, 
wulstige Lippen. Ihre Kleidung besteht aus einem Streifen Baumwollenzeug, 
den sie sich um den Leib schlingen. Am liebsten schmücken sie sich mit Glasperlen, 
Federn und Muscheln. Sie treiben Viehzucht und Ackerbau. Ihre Nahrung besteht 
aus Hirse, Mais u. s. w. Einige Negerstämme verzehren sogar noch Menschen. 
Viele von ihnen sind Heiden. Sie fürchten eine Menge Geister, die auf der Erde 
hausen und ihnen Schaden zufügen wollen. Zum Schutze gegen diese sowie gegen 
Krankheiten, Dürre u. s. w. holt man sich vom Zauberer einen Fetisch. Das ist 
eine Figur aus Holz, Thon, Stein u. dgl. Erweist sich der Fetisch nicht mächtig 
genug gegen das Ubel, so wirft man ihn fort und holt sich einen andern. — 
Die Herrscher in den zahlreichen Negerstaaten sind meistens unumschränkte Herren 
über Leben und Eigentum ihrer Unterthanen. 
4. Ober= oder Nordguinea ist ein flacher Küstensaum, der nach dem Innern 
zu durch hohe Randgebirge abgeschlossen ist. Nach den Handelswaren, die man von 
den einzelnen Küsten holte, unterschied man eine Pfeffer-, eine Zahn-, eine Gold- 
und eine Sklavenküste. Die Sklavenküste war der Schauplatz des grausamsten 
Sklavenhandels. Hierher trieb der Sklavenhändler mit der Peitsche seine „schwarze 
Ware“. Hier lud er sie zu Schiffe und segelte dann mit ihr nach Amerika, wo 
er sein „Ebenholz“ auf dem Markte zu hohem Preise an die Pflanzer verkaufte. 
An der Pfefferküste ist 1822 eine Kolonie (Liberia) für freigelassene Neger ge- 
gründet worden. Hinter der Goldküste liegt das Negerreich Aschanti, hinter der 
Sklavenküste das Negerreich Dahome. Dieses Reich, bekannt durch seine furcht- 
baren Menschenopfer in früherer Zeit, steht jetzt unter französischer Oberhoheit. 
5. Togöland. An der ehemaligen Sklavenküste liegt jetzt eine deutsche Kolonie, 
das Toghöland. Sie ist etwa so groß wie das Königreich Württemberg. Der Meeres- 
strand ist hier kahl und sandig. Etwas landeinwärts dehnt sich eine lange Lagune 
aus, die rund herum dicht mit Dörfern besetzt ist. Hier liegt auch Togö, die Haupt- 
stadt des Landes, mit etwa 3000 Einwohnern. Fast jedes Dorf hat seinen Häupt- 
ling. Das Klima im Togölande ist ungemein heiß. In den großen Wäldern des 
Innern giebt es noch viele Elefanten, riesenhafte Schlangen u. s. w. Der kaiser- 
liche Statthalter hat seinen Wohnsitz in Klein-Popo. 
6. Kamerun. Südlich vom Kamerungebirge liegt die Kamerunbucht. Auf 
dieser, gewöhnlich Kamerunfluß genannt, unterhielten Jahre hindurch englische und 
Hamburger Handlungshäuser Handelsverkehr mit den Küstennegern auf sogenannten
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.